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Grails Steckbrief

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Grails Steckbrief

Beitrag von Gast am Sa Okt 12, 2013 6:05 pm

Name: Grail
Alter: 19 Jahre
Rasse: Lumenarin
Zugehörigkeit: Unlicht
Herkunft: Letum
Größe: 1,69m
Aussehen:
Grails Gestalt gleicht der einer jungen, blondhaarigen Menschenfrau. Ihre Augen erstrahlen in einem satten, kräftigen Blau und das Haar trägt sie zumeist lang und zusammengebunden. Die Lumenarin ist mit 169 Zentimetern wohl durchschnittlich groß, kein Riese, doch auch kein Zwerg. Ihre Statur ist geprägt durch weibliche Rundungen, die sowohl den handelsüblichen Menschen, als auch andere, menschengleiche Wesen ansprechen dürften. Ihre zierliche Erscheinung sollte jedoch nicht unterschätzt werden, denn durch ihr ausgiebiges Training ist Grail sehr sportlich, keineswegs wehrlos. Das wohl markanteste Merkmal, an dem man sie immer wiedererkennt, bildet der rechte, verstümmelte Arm. Die ganze Hand, sogar ein Teil des Unterarmes fehlt, er wurde ihr operativ entfernt. Auch wenn die Lumenarin stets versucht dieses Merkmal zu kaschieren, so dürfte nach genauerer Betrachtung jedem auffallen, dass da etwas nicht so ist, wie es eigentlich sein sollte. Was man aufgrund der Tatsache, dass Grail den Arm ständig verhüllt, nicht sehen kann ist, dass am Ende des Armes ein Runenband aufgemalt wurde, welches Einfluss auf ihre Magie übt. Im Nacken, genauer gesagt auf der rechten Seite, zwischen Schulterblatt und Halsansatz, thront ein Tattoo, welches sie als die erste magische Schwertkämpferin der Lumenaren ausweist. Es ordnet sie einem Projekt, einer magischen Spezialeinheit der dunklen Engel zu. Zu Beginn ihrer fortlaufenden Geschichte trägt die Magierin lumenarische Gefängniskleidung. Diese besteht aus weißem Stoff, setzt sich aus einer Hose und einer simplen, dünnen Jacke zusammen. Goldener Saum ziert Kragen und Nähte der Jacke. Allgemein trägt Grail stets weite, langärmlige Oberteile, was natürlich hauptsächlich dazu dienen soll ihren Arm zu verdecken. Was oft ebenso wenig wie der stumpfe Arm zu sehen ist, sind die Flügel der Blonden. Diese wurden, da sie unbrauchbar waren, bis auf die Ansätze heruntergestutzt. Von ihnen sind nicht mehr als zwei vernarbte Ansätze geblieben.
Die Gestik der Magierin ist oft verschüchtert und unsicher. Sie versucht oft auf Abstand zu bleiben, da sie ausnahmslos niemandem traut. Es dient ihr zum Schutz, soll potenzielle Gefahr von ihr fernhalten.





Tattoo


Beruf: Magierin/Kriegerin
Waffen: beschwörbares Schwert
Magie: Sie wurde aufgrund ihres extremen magischen Talentes als "Objekt" ausgewählt. Angeboren sind Ihr magische Fähigkeiten des Elementes Eis. Jedoch wurden ihr ein paar Beschwörungszauber beigebracht.
ZAUBER
Grail ist von Geburt an, von ihrem angeborenen Talent her, eine Eismagierin. Neben dieser kalten Magie, die durch ihre Adern fließt, beherrscht die Lumenarin allerdings noch einen sehr starken Beschwörungszauber und die Grundlagen zum erlernen weiterer Fähigkeiten dieser Art.
  • Blitzeis
    Grail wischt mit der Hand von einer Seite zur anderen und setzt dabei einen Nebel frei, der warmem Atem in einer kalten Nacht gleicht. Dieser Nebel verteilt sich sogleich in ihrem unmittelbaren Umfeld (Ca. 7m Radius) und sinkt zu Boden. Der Boden gefriert daraufhin schlagartig und erschwert somit koordiniertes Handeln enorm. Aufgrund ihrer Erfahrung und magischen Fähigkeiten kann Grail allerdings weitestgehend problemfrei auf diesem Untergrund agieren. Der Energieaufwand für diesen Zauber lässt sich wohl als durchschnittlich bezeichnen. Er ist weder sonderlich niedrig, noch hoch.

  • Eisnadeln
    Bei diesem Zauber streckt Grail die Finger ihrer Hand nach vorne und macht insgesamt dabei eine ausholende Bewegung, so als wolle sie eine Spielkarte werfen. Anstelle einer Karte fliegen dann allerdings mehrere, hauchdünne Nadeln aus purem Eis auf den Gegner zu. Sie sind äußerst schnell, kaum zu erkennen und hinterlassen einen stechenden Schmerz. Neben diesem Schmerz haben sie allerdings kaum Auswirkungen. Der Energieaufwand für diesen Zauber ist sehr gering.

  • Eisatem
    Grail formt ihre Hand zu einer Faust, durch die sie kräftig bläst. Der Atem, der auf der anderen Seite austritt, ist mit dem Nebel von „Blitzeis“ zu vergleichen, bewegt sich jedoch wesentlich schneller. Der Zauber ist sogar stark genug, um ein lebendiges Wesen, wenn auch nur für einen kurzen Augenblick, einzufrieren.

  • Frostrune
    Für diesen Zauber öffnet Grail ihre Hand. Sie lädt eine gewisse Zeit, wenige Minuten etwas magische Energie auf, um sie dann, in dem sie die Hand zur Faust ballt, zu konzentrieren. Ein kühles, blaues Schimmern umgibt die Hand, bis Grail sie zum Boden führt und flach auflegt. Dann zeichnet sich eine blaue Rune auf dem Boden ab, die sogleich verblasst. Tritt in naher Zukunft jemand auf die Rune, so friert die Person oder das Wesen fest. Die Rune hält für etwa 30 Minuten und die Falle ist zu lösen, indem man das Eis entfernt, welches den Gefangenen am Boden festhält-

  • Energieklinge
    Dieser Zauber, obgleich er nicht ihrem ursprünglichen Talent entsprang, ist wohl Grails stärkster und verheerendster Zauber. Um ihn auszuführen reckt sie ihren rechten, also den handlosen Arm in die Luft, um dabei das magische Siegel zu lösen. Dabei beschwört sie eine Klinge, die aus purer, magischer Energie besteht. Ihre Reinheit und Energie befähigt die Lumenarin dazu, beinahe jedes Material zu schneiden. Nichtmagische Materie hat nicht die geringste Chance einem Schnitt zu widerstehen und selbst durch Materialien wie Stein oder Metall schneidet diese Klinge wie durch Butter. Der große Nachteil dieser mächtigen Waffe ist, dass die magische Energie des Anwenders nur so herausgeschleudert wird. Die Klinge ist quasi das Produkt frei entfließender Energie. Innerhalb nur weniger Minuten schwindet Grails komplette Energie. Bei vollgetankten Reserven hält sie diesen Zauber maximal 5 Minuten aufrecht, danach wäre sie nicht mehr in der Lage auch nur einen kalten Hauch auszustoßen.


Besitz: Nichts, außer der typischen Kleidung, die den Versuchsobjekten gegeben wurde und ein Buch über Magie, welches sie sich heimlich aus der Bibliothek mitgenommen hatte. Die Kleidung ist komplett in Weiß gehalten und besteht aus einer einfachen Stoffjacke und Hose. Nur die Ränder, wie der Kragen, bestehen aus einem gold-gelb farbenen Streifen.
Geld: Grail ist definitiv eine arme Schluckerin. Sie besitzt weder Heim noch Arbeit, darum auch kein Geld. Sie kämpfte sich bisher so durch ihr Leben.


Charakter: Aufgrund ihrer finsteren Vergangenheit wirkt Grail nach außen hin sehr gefühlskalt. Es hängt mit Experimenten zusammen, die an ihr vollzogen wurden und damit, dass sie eine lange Zeit im lumenarischen Gefängnis, einem finsteren Loch gehaust hat. Sie flüchtet vor dieser Zeit sowohl physisch als auch psychisch. Stets versucht sie das geschehene zu vergessen, zu verdrängen, was ihr aufgrund des fehlenden rechten Unterarms, der sie stets daran erinnert, nur selten schafft. Es ist ein Merkmal, welches sie auf ewig zeichnen wird. Innerlich, also unter dieser harten, abschirmenden Schicht, ist Grail ein liebes, romantisches und verträumtes junges Fräulein. Ihre Gefühle dringen jedoch leider nur in den seltensten Fällen nach außen vor. Dafür schirmt sie sich viel zu stark vor allem ab. Zu viel hat sie durchlebt. Es wird eine Weile dauern, bis sie sich anderen wieder ein Stück weit öffnen kann. Ihr Vertrauen ist nur sehr, sehr schwer zu gewinnen. Nicht selten jedoch erwischt man die Magierin dabei, wie sie verträumt in die Luft schaut, sich schöne Momente ausmalt, oder einfach die Schönheit der Natur betrachtet. Häufig sehnt sie sich danach, ihrem Netz aus Lügen zu entfliehen, ein ‚normales‘, glückliches Leben zu führen, doch wägt sie sich stets in Gefahr von lumenarischen Wachen ausfindig gemacht zu werden. Sie kann sich eben nicht einfach gehen lassen, da eine Unaufmerksamkeit, ein Fehler bereits ihr letzter sein könnte.  
So lieb und freundlich Grail auch von Grund auf sein mag, um gewisse Ziele und Ansichten durchzusetzen scheut sie keineswegs den Gebrauch von gewalttätigen Mitteln und Wegen. Hier zeichnet sich eben ihre militärische Ausbildung und Erziehung ab. Grail kämpft ausschließlich für  das was ihr irgendwie lieb und wichtig ist, was nicht selten ihr eigenes Leben ist.

Sprachen: Lenush, Arcum, Angelisch (Bei der Ausbildung für den Kampf gegen Engel)
Vorlieben:
•  Lernen, speziell Sprachen und Magie
•  „Freundschaft“
•  Akzeptanz
•  Lesen
•  Tiere  
•  Natur
Abneigungen:
•  Gefangenschaft
•  Einsamkeit
•  übermäßige Hitze
•  Höhen
•  Stress  
•  Engel (Wurde ihr anerzogen)

Stärken: Grail hat enormes, magisches Potential. Ihr wurde beigebracht, gut mit einem Schwert umzugehen, sie schien ein gewisses Talent mitgebracht zu haben. Schnell konnte sie mit starken Schwertkämpfern mithalten. Innerlich ist Grail herzensgut, was wohl eine Stärke ist. Auch wenn ihre gute, freundliche Seite nur selten nach außen tritt, so besitzt die Blonde doch von Grund auf einen guten Kern.
Angenommen, jemand schafft es tatsächlich zu ihr durchzudringen und ihre Zuneigung zu gewinnen. Für diese Person würde Grail einstehen. Sie würde ihr bei Seite stehen und helfen, wann immer sie Hilfe benötigt.
Schwächen: Grail hält große Stücke auf sich selbst und lässt sich nur ungern und auch nur dann helfen, sollte es absolut nötig sein. Schafft man es, ihre Magie zu blocken, bleibt ihr keine Kampfmöglichkeit mehr, da sie dann weder Zaubern noch ihr Schwert aufrechterhalten kann. Das Schwert ist zu dem sehr Manazehrend und darum auch nur wenige Minuten brauchbar, ehe Grail sich erholen muss. Charakterlich ist wohl ihre größte Schwäche, dass sie sich so sehr von allem und jedem abschottet und nur schwer Personen an sich herankommen lässt. Sie ist [i]menschlich{/i] eben nicht einfach und misstraut jedem. Auch verstrickt sich die Lumenarin gerne mal in einem Netz aus Lügen, die dazu dienen sollen, sich selbst zu schützen.
Besonderheiten:  Ihr rechter Unterarm wurde entfernt, dafür wurde Grail die Fähigkeit gegeben, eine Klinge zu beschwören, die den Unterarm ersetzt.
Geschichte:
Schon als kleines Kind musste es Grail schaffen, in den, von der Außenwelt abgeschotteten, Gassen zu überleben. Sie war noch sehr jung, als ihre Eltern starben. Wodurch erfuhr sie nie, sie kehrten nie wieder zurück nach Hause und so kam es, dass das junge Mädchen aus dem Haus geworfen wurde, da keine Miete mehr gezahlt wurde. Da sie kaum jemanden kannte, musste sie ab dem Zeitpunkt auf der Straße leben. Schnell machte Grail Bekanntschaft mit ein paar streunenden Kindern und schloss sich ihnen an. Zusammen mit ihnen geriet Grail immer wieder in spannende, aber gefährliche Situationen und einmal, als sie Ärger mit einer Stadtwache hatten, brach ihr enormes, magisches Potenzial aus ihr heraus und verhalf den Kindern zur Flucht. Nur sie selbst saß noch wie gefesselt in der Gasse während die Wache immernoch verdutzt vor ihr am Boden lag. Verstärkung kam und sie nahmen das junge Mädchen mit. Mit ihren Fähigkeiten würde sie ein perfektes Versuchskaninchen für ein gerade gestartetes Projekt sein. Eine trostlose und dunkle Zeit folgte. Eingesperrt in totaler Finsternis wartete sie täglich darauf, in einen Raum begleitet zu werden, damit Experimente an ihr verrichtet werden konnten. Es galt herauszufinden, ob ihre magischen Fähigkeiten dazu reichten, Beschwörungszauber zu wirken. So musste sie viele verschiedene Übungen absolvieren und verschiedene, kleine Dinge beschwören oder verformen. Zuerst konnte sie sich die Gegenstände vorher genau angucken, um sie nachzubilden. Später musste sie nach Bildern arbeiten und am Ende sogar nach ihren eigenen Vorstellungen. Am ende der Versuchsreihe wurde sie dann für würdig befunden, den letzten Schritt zu machen. Man nahm ihr in einer magischen Zeremonie einen Teil des rechten Unterarms ab und versiegelte den Arm mit einer Rune. Auch wurden ihr die Flügel gestutzt. Bei einer übertriebenen Kampfsimulation war es nach einem Angriff zu einem Unfall gekommen und man lädierte ihr den rechten Flügel so stark, dass schnell die Hoffnungen auf eine Regeneration, eben dieses Flügels, begraben wurden. Sie wurde angekettet, bis sie sich keinen Millimeter mehr bewegen konnte. Mit einer geschärften Hellebarde und viel Schwung trennte man die beiden Flügel grob ab. Es muss ein grausames Erlebnis gewesen sein, ihre Schreie mit angehört zu haben. Grail schrie sich vor Schmerzen die Seele aus dem Leib, bis sie in Ohnmacht viel. Mit Messern entfernten sie danach noch recht fein die Reste, bis nur noch die Ansätze der Flügel übrig waren. Selbstverständlich war es grausam für Grail. Ihr fehlte nicht nur die rechte Hand sondern auch die Möglichkeit zu Fliegen. Eine schöne und beruhigende Tätigkeit, wie sie fand. Nur wahnsinnige Schmerzen gab man ihr dafür zurück. Der Grund für das Entfernen der Hand war, dass man ihr eine starke Waffe geben wollte. Um genau zu sein eine magische Klinge. Eine Klinge, die so stark ist, dass sie mit Leichtigkeit durch Metall und Stein schneiden kann, wie ein Messer durch Butter. Doch da es sich der Stärke nach auch um einen schweren Zauber handelt, wäre es für, bis auf einzelne Ausnahmen, beinahe jedem unmöglich der Klinge eine feste Form zu geben und sie ohne Manazufuhr existieren zu lassen. Dazu waren einzigartiges Potenzial und Jahrzehnte lange Studien notwendig. So entschied man, die Hand zu entfernen. Der Anwender, in diesem Fall Grail, hatte es so einfacher, die Klinge zu beschwören, indem sie die magische Energie den Arm entlang leitet. Die Schneide bildet dann die Verlängerung des Arms.

Traurig lebte sie nach der Zeremonie dann in den Tag hinein. Doch ihre Umstände sollten sich bessern. Plötzlich war sie wertvoll für die Lumenaren und so behandelte man sie dementsprechend. Sie bekam ein gut ausgestattetes Zimmer und die Mahlzeiten waren denen aus den Königshäusern gleich. Auch durfte sie das Tageslicht wieder sehen, doch frei ließen sie das Mädchen nie. Man hatte vor, aus ihr einen der Prototypen des perfekten Kriegers zu machen. Als erstes wurde ihr beigebracht, eine magische Klinge zu beschwören, genau da, wo ihr verkürzter Arm endete. Eine Klinge, die nur den Gegner verletzt und durch Hinzutun magischer Energie, durch harte Materialien, wie Stahl oder Stein schneidet. So als ob man ein Messer durch Butter fahren ließe. Dank ihres magischen Verständnisses, hatte sie das schnell gelernt und so begann gleich das Kampftraining, was ihr von den besten Schwertkämpfern des Landes näher gebracht werden sollte.

Eines Abends, als sie das Gebäude durchquerte, um zu ihrem Zimmer zu gelangen, bemerkte sie hinter einer Tür ein Gespräch. Vorsichtig blickte sie durch die Gänge und um die Ecken. Die Stimmen hatten ihre Neugier geweckt doch sie wollte nicht beim lauschen erwischt werden. Es war niemand zusehen. So legte sie behutsam ein Ohr an die Tür.
Die Stimme kam ihr bekannt vor. Es war das oberste Ratsmitglied der Forscher. Er kam ein paar mal persönlich um nach ihr zu sehen, daher erkannte sie die Stimme.
Sie hörte ihn eine Botschaft an den König verfassen und an einen Boten übermitteln. Alles mündlich, denn scheinbar durfte es keine Beweise geben. Sie konnte Schlüsselworte erhaschen. Der Forscher hatte vor, weitere Kinder zu suchen. Er wollte eine Truppe solcher "Elitekämpfer", wie er sie nannte, kreieren und so endlich Fortschritte in der Kriegstechnologie machen, um irgendwann gegen das Volk der Engel, siegreich sein zu können.
Geschockt atmete Grail tief ein und entfernte sich mit wenigen Rückwärtsschritten von der Tür. Andere Kinder sollten genau das durchmachen, was sie selbst durchlebte! Eine furchtbare Vorstellung.
Bei einem Schritt stolperte sie plötzlich über ihr eigenes Bein und fiel zu Boden. Jemand riss die Tür auf und Grail raffte sich so schnell sie konnte auf und rannte weg. Sie hatte Todesangst. Gleich gesellten sich Wachen dazu, denen der Aufruhr nicht entgangen war. Gemeinsam verfolgten sie Grail. Doch nicht lange. Sie war an eine Sackgasse gelangt und drehte sich ängstlich zu ihren Verfolgern um. Mit gezogenen Waffen gingen diese auf das Mädchen zu. Finster lachend und mit teuflischer Miene. "Richtet sie hin, sie weiß zu viel und perfekt ist sie auch nicht!", rief der befehligende Lumenare. "Was nützt mir ein Krieger, der nicht einmal fliegen kann? Ich brauche perfekte Soldaten!" Weiter beglückwünschte er Grail, der erste Prototyp gewesen zu sein und bedauerte, recht unglaubwürdig,  sie nicht länger gebrauchen zu können. Von den Wachen zurückgedrängt, machte Grail einen Schritt nach hinten, für jeden Schritt, den die Männer auf sie zukamen. Auf ihrer Stirn breitet sich Angstschweiß aus. Eigentlich war sie speziell darauf trainiert worden zu kämpfen, auch gegen eine Überzahl. Jedoch hatte Grail bisher nur gestellte Szenarien durchlebt. In so einer ernsten Situation war sie seit dem Vorfall in den Gassen nicht mehr gewesen.
Gerade an der Wand angekommen, wollte sie sich mit dem Rücken anlehnen als sie plötzlich nach hinten fiel. Die Wand war verschwunden! So verließ sie Letum...
Im Play:

So gelangte Grail durch ein Portal nach Riguskant, genauer gesagt, nach Königsburg, die Hauptstadt des Landes. Die Lumenarin fand sich plötzlich auf dem Boden einer dunklen Nebengasse wieder. Sie staunte nicht schlecht. Eben noch befand sie sich doch in einer Sackgasse, die wohl das Ende für sie bedeutete. Und nun? Nun hockte sie irgendwo ganz anders. Sie konnte den Himmel über sich sehen- Das bedeutete, dass sie sich nicht mehr in einem Gebäude befand. Verwirrung überschattete ihre Gedanken, doch sollte sie schnell wieder in die Realität zurückgerissen werden. Laute drangen an ihr Ohr, es waren die Wachen. Grail hatte den Schauplatz nicht alleine gewechselt, leider. Es folgte ein kurzer Kampf, nach dessen zwischenzeitlichem Ende die Lumenarin kurzerhand die Flucht ergriff. Als sie aus der Gasse verschwand und um die Ecke bog, rannte sie geradezu in eine Frau hinein. Diese entpuppte sich als Magierin und mit einem Zauber stoppte sie die Verfolger Grails. Von diesem Zeitpunkt an reisten die beiden gemeinsam ein Stück. Auf dem Marktplatz der Stadt dann, gerieten sie an einen recht kleinen, alten Mann, welcher der Lumenarin zu nahe auf den Pelz rückte. Gemeinerweise bezeichnete sie ihn lautstark als Dieb, woraufhin er von Wachen verhaftet und abgeführt wurde. Gemeinsam mit der magisch begabten Frau, Cassandra war ihr Name, beschloss sie dann jedoch den unschuldigen und merkwürdigen Greis zu befreien. Aus diesem Grund machten sie sich gemeinsam auf den Weg zum Kerkerturm, indem der Gefangene höchstwahrscheinlich nun kauerte. Grail, welche ihre Herkunft vor ihrer neuen Bekanntschaft geheim hielt, verschaffte den beiden dann durch ihre Fähigkeiten, von denen Cassandra ebenso wenig wusste, Zugang zum Kerker. Notgedrungen überrumpelten sie vor Ort eine Kerkerwache, um weiter in das Gefängnis vorzudringen.


Die Lumenarin führte währenddessen jedoch einen inneren Konflikt. Ihr war die Sache zu heikel und der Missmut in ihr wuchs und wuchs. Warum diesem fremden Kauz helfen und sich dabei selbst in Gefahr bringen? Der Kerker widerte Grail an. Wie lange lebte sie selbst in einem finsteren Loch wie diesem? Sie vermochte es selbst nicht mehr, die Tage nachzuzählen. Kurzerhand fällte die Blonde eine Entscheidung. So leid es ihr auch tat, dass dieser Mann wegen ihr im Kerker hockte und so leid es ihr auch tat, dass sie diese freundliche Dame im Stich ließ… aber Grail konnte und wollte einfach nicht mehr. Stumm folgte sie Cassandra noch ein wenig, ließ sie stets vorgehen und das dunkle Loch erkunden. Doch sobald sich die Gelegenheit ergab, ließ die Lumenarin sich zurückfallen, bis sie irgendwann ganz verschwunden war. Innerlich wünschte sie Cassandra noch alles Gute. Sie half ihr, war für sie da, als Grail in Not war. Eine freundliche Person, die das hinterhältige Handeln der dunklen Engelsdame nicht verdient hatte. Diese ärgerte sich über sich selbst. Sie war unzufrieden mit sich, doch der Trieb in ihr gewann…
So verließ Grail den Kerkerturm auf dem Wege, auf dem sie hineingelangt war. In diesem Moment hatte sie nur einen Gedanken: Nichts als weg. Der Ort machte sie krank und je mehr Abstand sie von ihm gewinnen konnte, desto besser.
Ihr wollt wissen wie es weiter geht? Lasst euch überraschen, denn hier beginnt der Neueinstieg der dunklen Engelsdame.

Gefährten:
Für den Moment nicht.
Familie:
Außer den, in Grails Kindheit verstorbenen Eltern, hat sie keine nennenswerten Verwandten.
Passende Musik:
Das übersteigt meine Fantasy.


Zuletzt von Grail am Fr Okt 25, 2013 5:15 pm bearbeitet; insgesamt 9-mal bearbeitet
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