Die neuesten Themen
» Abwesenheit
Gestern um 10:47 pm von Das Große Unlicht

» Wittiko Reißzahn
Gestern um 8:55 pm von Kraja der Rabe

» Liebe Grüße
Gestern um 4:43 pm von Gast

» [Änderung] AniMaCo - Das Supportforum
Gestern um 3:10 pm von Gast

» Evadin J. Ruincúron
Gestern um 2:52 pm von Evadin

» Regeln zur Bewerbung
So Okt 22, 2017 8:21 pm von Das Große Licht

» Ihr sucht einen Schreibpartner?
So Okt 22, 2017 1:21 pm von Shanee

» World of Shinobi
So Okt 22, 2017 12:34 pm von Gast

» a beginning that never ends
So Okt 22, 2017 12:06 pm von Gast

Wer schreibt wo?

Perleris-Meer
Das Östliche Meer:
Anju
Spatz

Insel der verlorenen Seelen (Nord-Perleris-Meer):
Xitra der Narr

Die offene See:
Seraphelia
Villan

Riguskant
Dorf Ahring:
Oluwoye

Straßen Königsburgs:
Kraja der Rabe
Jaden

Die weiten Felder (Davencia):
Terano Leiryfe Sanador
Ardaja Elasia
Sélari

Kargatrass-Berge:
Kshri'Nakh
Black Laknis

Rastplatz nahe Grunnat:
Jaekim
Loke
Kinim

Smaragdsee (Haus Sommasflucht):
Chakko
Faycine

Herrenhaus von Sommasflucht:
Remiron

Schavennas Hafenviertel:
Egon
Faylinn
Myrrmayarra

Kreuz und Quer durch Riguskant:
Azariel
Luna

Der Graue Barbar (Grunnat):
Xorastra
Adaline
Èlie

Brunya (Hafenviertel)
Trevas
Lucille

Gasthaus zum Adelstor (Königsburg):
Tarren
Satinav

Das Jungferntal:
Clavius
Nocturna
Ikarus
Eiris

Steppenstraße:
Xiara Schnitter
Nimmernis

Raubschatten Wald:
Celen
Garsh'goil

Dorf Schwalbenstein:
Hraban
Schreiberling

Die Grüne Hölle
Die Blutwehr (Waldrand):
Kasimir
Alice van Harp
Neisseria
Lo'Ren

Grenze der Grünen Hölle:
Arelis

Karatina
Dorf Merrehain:
Yheran Maknossar
Obrogun

Rabans Einsiedelei (Graue Wacht):
Luvia
Narmil Machatrim
Fatisa' Ideno Pheal

Kleine Siedlung (Dämoneneinöde):
Mayaleah
Kiran
Outis

Perlkuppenstraße:
Phoebe
Finn

Kohwatt:
Mathilda
Lil'yandra Iathaille

Lokettgraun Hauptstraße:
Hlevana Tuscha
Xern

Gasthaus 'zum wilden Giersch':
Fynn Hellwind
Jarko

Hexenhütte (Amdalon):
Vithsotah

Graubrunn:
Thech Sharr
Raltjof
Itjaika

Buchinholz:
Korinius
Julian

Perlfurt:
Esya
Rasaya
Cron

Burg Shion:
Valeriana Shion
Ciaran
Selina

Tragalùn
Felsdorf (Gebirge der Gewalten):
Elaimandraia
Dragor

Kilenight-Wüste:
Joolhaal
Jilo


Die Wilden Lande
Westlicher Waldrand (Frostbakenwald):
Carnak
Astrid
Goldmund

Olaf Steinbrechers Schmiede:
Bertram Bärentöter
Olaf Steinbrecher

Unsere Schwestern

Verzeichnis für aktive RPGs


Statistik
Wir haben 247 eingetragene Mitglieder
Der neueste Nutzer ist Evadin.

Unsere Mitglieder haben insgesamt 23546 Beiträge geschrieben zu 1721 Themen

Awon Oluwoye

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Awon Oluwoye

Beitrag von Oluwoye am Di Sep 16, 2014 5:11 pm

Name: Awon Oluwoye, wobei er selbst seinen Vornamen selten erwähnt, da er sich zuerst an seinen Nachnamen erinnerte und seinen Vornamen erst durch das Tagebuch erfuhr, der aber so für ihn keine Bedeutung erlangte.
Alter: 47 Jahre
Rasse: Nebelwanderer
Zugehörigkeit: Zwielicht
Herkunft: Die ewigen Nebelmeere Karatinas
Größe: 2,03 Meter

Aussehen: Oluwoye besitzt die für seine Rasse typische graue Hautfarbe. Seine weitere Gestalt ist sehr häufig zerflossen. In den Momenten indem er seinen Körper Festigkeit verleiht, nimmt er die Form eines leicht fülligen, aber doch kräftigen Jungen an, der in Menschenalter vielleicht gerade mal sein 18. Lebensjahr erreicht hätte. Auffällig sind seine roten stechenden Augen, die er jedoch versucht häufig zu verbergen. Er hat wie alle Nebelwanderer langes graues Haar. Wenn es sich manifestiert trägt er meist ein langes Gewand, welches die Form einer Toga hat. Diese Merkmale behält er auch, wenn Oluwoye sich in seiner menschlichen Form manifestiert, nur werden seine Gesichtszüge und auch sonstige Körperkonturen schärfer.  Seine Mimik zeigt meist eine innerliche Ruhe oder Teilnahmslosigkeit, obwohl  er diese nicht immer fühlt. Am meisten scheint er sich zu freuen, wenn er sich mit Musik beschäftigt. Am markantesten sind in diesem Zustand weiterhin die Augen, die jedoch jetzt eine eher orangefarbene Augenfarbe aufweisen und auch allgemein eher einem menschlichen Auge entsprechen. Sie beherrschen noch immer, das ansonsten eher durchschnittliche Gesicht. Eine leicht gebogene Nase steht über sehr dünnen grauen Lippen. Die leicht spitzen Ohren stehen leicht ab und sind meist von dem schulterlangen grauen Haar bedeckt. Öffnet er den Mund, kann man mit einigem Beobachtungsgeschick die spitzen Eckzähne erkennen. Seine Figur in der menschlichen Form zeichnet sich eher undeutlich unter der Toga ab, auch wenn der Körperbau eine gewisse Fülligkeit und Kraft erahnen lässt. Er trägt nie Schuhe, aber bildet wie für Nebelwanderer typisch auch sehr selten Beine aus. Er ist für ein Mensch in seiner manifestierten Form ungewöhnlich groß, wobei die Anatomieverhältnisse jedoch stimmig wirken.
Beruf: Sänger, Geschichtenerzähler
Waffen: Kurzer Dolch aus verfestigten Nebel, setzt er jedoch nur im Notfall ein
Magie: Oluwoye besitzt die seltsame Fähigkeit Musik in einem großen Umkreis hörbar zu machen. Es ist jedoch nicht so, dass die Betroffenen die Musik bloß hören, vielmehr geht die Musik direkt an die Seele des Betroffenen. Er nutzt dazu telepathische Wege, auch wenn er ansonsten keinen Hang zur Magie zeigt und auch diese eine Fähigkeit selbst nicht als Magie bezeichnet.
Seine Fähigkeit ist jedoch an ein paar Bedingungen geknüpft: Er muss dieses Lied schon mal gehört haben und sich dabei noch klar an seine Gefühle erinnern, die er beim Hören des Liedes empfand. Außerdem schwächt jegliche Dissonanz oder Disharmonie, die er in die Melodie einbaut, die Wirkung beträchtlich, was allerdings nicht ausschließt, dass er ein Lied neu interpretieren kann und dieses ebenfalls seine volle Wirkung entfaltet. Diejenigen Wesen, die unter den Bann seiner Melodien fallen, verstehen Oluwoyes Gefühle, die er bei diesem Lied empfand. Wenn der oder die Betroffene sich jedoch gerade selbst in einer ähnlichen Gemütsverfassung befindet, kann es sein, dass er oder sie sich in diesem Lied verlieren und die Melodie nicht mehr vergessen können. Dies ist der Grund, weswegen Oluwoye diese Fähigkeit selten bewusst bei jemanden einsetzt. Wesen die nur bedingt obige Eigenschaft erfüllen, können zum Beispiel einen plötzlichen Anflug von Traurigkeit verspüren, der jedoch nach spätestens einer Stunde nach Einsatz der Fähigkeit wieder verfliegt. Allerdings kann er den Einsatz der Fähigkeit schlecht kontrollieren, weswegen ihr Einsatz häufig auch ungewollt erfolgt. Nur in Momenten hoher Konzentration, kann er sie kontrollieren.
Besitz: Er besitzt auf Grundlage seines Fluches gezwungenermaßen ein Go-Spiel. Außerdem hat Oluwoye Zugang zu einem großen Sammelsurium an Büchern, sowie insbesondere die Überreste seines Tagebuches.  Einen Reisesack, worin sein Geld, ein wenig Brechwurzelkraut, Futter für den Falken und ihn selbst und ein paar ausgewählte Bücher enthalten sind. Die restlichen Gegenstände lässt er in seiner Heimat auf Reisen zurück.
Geld: 7 Draken 76 Drachmen

Charakter: Oluwoye besitzt einen sehr zynischen beziehungsweise ironischen Charakter. Auf Grund seiner andauernden Verfluchung ist er ziemlich vereinsamt und vertraut grundsätzlich keinen menschlichen Magiern mehr und steht auch ansonsten der Magie sehr skeptisch gegenüber. Er liebt die Musik, häufig steht er mitten im Feld und summt nur einzelne Melodien vor sich hin, spielt mit ihnen, gibt ihnen neue Schattierungen oder gar einen neuen Text. Bedächtig und feierlich lauscht er jedem Musiker, der ihm seine Melodien spielt und trägt diese ab dem Zeitpunkt mit sich weiter. Jedoch verzweifeln Wesen oft mit ihm, da er sich teilweise nur in unklare Formulierungen ausdrückt oder auch häufig auch gänzlich verstummt und seinen Gesprächspartner ignoriert, jedoch dabei eine Melodie anstimmt, die seiner Meinung nach mehr zum Gespräch passt, wobei er wenig Rücksicht auf die Verwirrung seines Gesprächspartners. Häufig steht er sinnend da und hat eine Vorliebe für philosophische Dispute entwickelt. Aus diesen leitete Oluwoye ein ausgeprägtes Moralsystem für sich ab nach denen er fast zwanghaft andere Menschen beurteilt und einordnet. Seine vornehmlichen Ideale sind: Das Maß aller Dinge, Mitmenschlichkeit, Ausgeglichenheit und Freundschaft. Leute die diesen Eigenschaften besitzen, möchte er folgen, was  ihm wegen seiner Art meist jedoch nicht lange gelingt, denn er ist sehr nachtragend, wenn man von seiner Vorstellung des rechten Weges abschweift, wobei er selber häufig Verfehlungen begeht. Er versucht zu diesen zu stehen und nimmt Kritik von anderen gerne entgegen, obwohl er sich dann maßlos über sich selber ärgert. Sein Idealismus ist eine Tugend und beschränkt ihn jedoch gleichzeitig darin, Fremden zu vertrauen. Sehnsüchtig ist er auf der Suche nach Freundschaft und Geborgenheit, denn auch wenn sein Falke ihm immer treu ist, verzehrt er sich doch nach einem Gleichgesinnten, mit dem er alles Bereden kann und der ihm vielleicht seinen seltsamen Fluch erklären kann.

Sprachen: Nijame, Arcum

Vorlieben:
+Musik
+Philosophie
+Go
+Geschichten
+Bücher
+angenehme Gesellschaft
Abneigungen:
-Ideallosigkeit
-Grausamkeit
-Magie
-große Gruppen
-Verrat eines Freundes
Stärken:
+Idealismus (z.B. hohe Moral, Rechtschaffenheit)
+guter Stratege
+logisches Denkvermögen
+kann mit Musik die Seele eines jeden Wesens berühren
Schwächen:
-Idealismus (Inflexibilität gegenüber anderen)
-häufig abwesend und unaufmerksam
-häufig geschockt und hilflos in überraschenden Situationen
-verflucht
Besonderheiten: Oluwoye wurde von einem starken Magier mit einem Fluch belegt. Dieser bindet ihn an ein Go-Spiel, wird dieses zerstört, stirbt er. Ein weiterer unangenehmer Aspekt ist, dass jeder von ihm eine Go-Partie fordern kann. Was er jedoch nur ahnt, würde er in diesem Spiel einen deutlichen Hang zum Licht oder Unlicht zeigen, stirbt er sofort. Daher versucht er eine möglichst ausgeglichene Gemütsverfassung zu erreichen, da geblendeter Rachewille gegenüber dem Magier oder eine allzu großer ungerechtfertigter Optimismus zum Beispiel seinen Tod bedeuten könnten. Es ist nicht so, dass er bestimmte Handlungen nicht vornehmen könnte, jedoch scheint das Brett einen eigenartigen Instinkt zu besitzen. Würde er bei einem Spiel zu aggressiv vorgehen oder immer nur verteidigen, wird das wahrgenommen. Übersteigt diese Unausgeglichenheit ein kritisches Maß, so vermutet Oluwoye, löst dies den Fluch aus und dies bedeute sein Tod. Er musste schnell merken, dass seine Gemütsverfassung und sein Spielstil eng miteinander verbunden sind, er also, will er das eine kontrollieren, auch das andere kontrollieren muss. Ungewöhnlich ist allerdings, das sein Idealismus egal wie stark er auch sein mag ihn noch nicht getötet hat, jedoch vermutet er, dass sein Respekt vor jedem seiner wenigen Gegner ihn bisher bewahrt hat. Allerdings versteht er und auch keine Person, die er traf, diesen Aspekt seines Fluches, so dass sie ziemlich rätselhaft bleibt und vor allem Oluwoye seine Erkenntnisse fast nur aus Partien gegen sich selber, seltenst aus Partien gegen andere, gewinnt und auch vieles reine spekulative Vermutungen von ihm sind,  Sein einziger Vorteil ist, dass das Spiel so gut wie unbekannt in Creperum ist, und dass das Go-Spiel an einem ziemlich abgelegenen Ort steht in seinem Heimatland.

Geschichte: „Wie entstehen und vergehen Nebelwanderer?“ Das ist die Frage, die seine schicksalsvollste Bekanntschaft ihm stellte. Oluwoye hatte nach seinem Tod nur die lebensnotwendigsten Gedanken, sowie die Erinnerung an seinen Namen behalten. Er reinkarnierte in dem Körper eines 39 jährigen Nebelwanderers. Soweit nichts Ungewöhnliches zu beobachten, da er sich erinnerte, dass auch sein vorheriges Sein, das eines Nebelwanderers war, aber vor ihm stand ein Person, die ihm gänzlich unbekannt war und stellte ihm diese geheimnisvolle Frage. Natürlich war der frisch wiedergeborene Oluwoye überfordert mit der Frage, vor allem da er fast jedwedes Wissen verloren hatte. „Ich weiß es nicht.“, konnte deshalb nur die Antwort lauten. „LÜGNER!“, schrie ihm der andere entgegen. „Genau das ist das Problem nämlich. Du kennst die Antwort zu gut, aber wie es scheint, wurde die Erinnerung tief genug verborgen. Das ist gut. Ich muss mich jedoch rückversichern, dass du nie versuchen wirst wieder an dieses Wissen zu gelangen. Du siehst doch hier diesen Tisch.“, dabei zeigte er auf einen alten Tisch, darauf waren Linien abgebildet, welche Bedeutung diese haben, war ihm gänzlich unbekannt. Oluwoyes Mine musste völlige Ratlosigkeit erahnen lassen. „Nein, du erinnerst dich nicht mehr“, er prustete los, „das würde meinen Fluch aber sehr ungerecht erscheinen lassen.“ Der Fremde fuhr fort: „Ich werde dir dieses Spiel erklären, aber nur einmal, also höre gut zu.“ So lernte Oluwoye das Go-Spiel an dem künftig sein Leben hängen sollte. Er erfuhr auch, dass dieser Tisch mit ihm verbunden war und wenn dieser zerstört werden sollte, auch er stürbe. Auch ansonsten erläuterte der Fremde den Fluch, der nun auf Oluwoye lastete, wobei er ihm nicht erklärte, warum er diese Bestrafung gewählt hatte. „Ahh, da kommt schon dein bester Freund in diesen Zeiten“, rief der Fremde plötzlich. Ein kleiner Falke landete auf dem Brett und schaute Oluwoye tief in die Augen, dieser wusste, dass ihm mit dem Falken vieles verband, wenn auch nicht genau was. „Er wird dir, glaube ich, erstmal den weiteren Weg zeigen“, verdutzt  ließ der Fremde Oluwoye stehen und ging hinfort. Oluwoye sah den Fremden nie wieder, lernte jedoch bald ihn für seinen Fluch zu verabscheuen, der ihn an dieses Spiel band, wegen einer Erinnerung, die er nicht mehr besaß. Er wusste nicht warum, aber der Fremde ließ ein Lehrbuch des Go-Spiels bei ihm, welches in Arcum geschrieben war. Dies half ihm ungemein dabei im Laufe der Jahre das Spiel zu erlernen. Der Falke führte ihn aber nun zu einem Ort beziehungsweise versuchte es zumindest, denn Oluwoye verstand erst langsam und folgte ihm. Was er fand, hatte er nicht im Geringsten erwartet: Ein Bücherdepo. Bücher in Arcum geschrieben, bis auf eines, welches in seiner Muttersprache Nijame geschrieben war. Nun ist ein Buch in Nijame etwas gänzlich Besonderes und für andere Rassen Unverständliches. So verstand er bald, dass es sein Tagebuch war, aber viele Seiten waren herausgerissen. Von da an wuchs der Wunsch in Oluwoye etwas über sein früheres Leben und den Grund für seine Bestrafung zu erfahren. Darüber hinaus fand er einen großen Vorrat an Geld. In den nächsten sieben Jahren verbrachte er seine Zeit nun damit die Bücher zu studieren und so sich vieles seines verloren geglaubten Wissens wieder anzueignen. Diese ansonsten sehr friedliche Zeit wurde nur durch ein Ereignis ungefähr drei Wochen nach seiner Wiedergeburt gestört. Eines Tages verspürte Oluyowe eine seltsame Unruhe in sich und er konnte an diesem Tag nicht seinem gewohntem Studium nachgehen. Er streifte  also umher, um sein Lager unruhig, ungeduldig und rastlos. Dieser Zustand hielt mehrere Stunden an und wurde immer unerträglicher "Ich gehe ein wenig die Gegend erkunden", rief er seinem Freund den Falken noch zu, da er inzwischen glaubte, dass er ihn verstand. Oluyowe zog also nun umher, wie lange es dauerte, konnte er später nicht mehr sagen. Plötzlich kam er jedoch an ein Dorf, und er sah diesem Fremden relativ ähnliche Wesen darin spazieren. Er verspürte pötzlich tiefen Hass, gegenüber diesen Menschen, denn so hießen diese  Wesen hatte er gelesen, waren sie vielleicht beteiligt an diesem Fluch, hatten sie ihm dieses Schicksal eingebracht? Er streifte unruhig um das Dorf herum. Sein Verstand trat immer mehr hinter diesen Hass zurück. Plötzlich erblickte einer der Dorfbewohner ihn und fing aus Angst an zu schreien. Dies gab Oluyowes Verstand den Rest und er fiel über das Dorf her, tötete einige Menschen und zog sich dann, als er auf Gegenwehr stieß mit der noch sterbenden Person im Arm zurück. Plötzlich meldete sich jedoch Oluyowes Instinkt und er verspeiste den schon fast toten Menschen, wobei er seine Spitzen Eckzähne tief in die Brust de Opfers schlug. Die weiteren Abläufe verloren sich in seinem Blutrausch. Nach einiger Zeit jedoch kam er wieder zur Besinnung und erinnerte sich an seine Taten und schämte sich und hasste sich so stark selber, wie es niemals mehr sein sollte. Später erkannte Oluyowe hätte in dieser Zeit jemand von ihm eine Partie, an diesem verfluchten Tisch verlangt, wäre er gestorben. Er irrte nun mehrere Tage tief verwirrt herum. Irgendwann jedoch hörte er über sich einen Falkenschrei. "Ahh da bist du ja mein Freund. Sie mich an, was habe ich getan, wer bin ich, wieso tue ich sowas, was ist los mit mir, das was ich getan habe konnte doch nicht richtig sein, was ist los? HILF MIR!", verwirrt wie er war schreite er in seiner Muttersprache diese Worte seinem Falken zu. Der Falke schaute ihn jedoch nur stumm an und er führte ihn langsam in ihrer beider Heimat zurück. Oluyowe nahm sich vor, nie wieder eine solche Unruhe von seinem Verstand Besitz ergreifen zu lassen und war dankbar für die nicht menschliche Kost, die schon auf ihn wartete. Denn nur selten musste und wollte auch Oluwoye in dieser Zeit seine Heimat verlassen, denn der Falke zeigte ungewöhnliche Geschicklichkeit dabei, für Oluwoye und sich genießbare Nahrung aufzutreiben, außerdem fürchtete Oluwoye bei allzu häufiger Begegnung mit Menschen, wieder diesem Wahnsinn zu verfallen. Wäre der Gedanke nicht der einzig verbleibende, wäre er so lächerlich, dass Oluwoye ihn nicht im Entferntesten in Betracht gezogen hätte, mehrmals nahm sich der Falke ein paar Münzen und kam am Abend mit Vorräten, die in einem Tuch verpackt waren zurück. Der Falke wollte ihm nie den Weg zu dem ominösen Markt zeigen, und irgendwann akzeptierte er dies auch, jedoch verstärkte es in ihm den Wunsch wahre Freundschaft zu verstehen und seinen unbekannten Wohltäter irgendwann zu danken, auch wenn sich dieser vielleicht gar nicht dem Dienste gewahr war, den er Oluwoye damit erbrachte. Den Wahnsinn den Oluwoye an diesem schicksalshaften Tag überfiel ihn nie wieder, er konnte bald einschätzen, wann sein Körper wieder Menschenfleisch benötigte und suchte dann die Dörfer nach Sterbenden ab, deren Leid er vorzeitig beendete und ihr Fleisch vertilgte, wobei ihm zwar oft eine leichte bis mittelschwere, aber nie tödliche Formen der Krankheiten befiel, an dem auch der Tote gelitten hatte. Dies erachtete er als Teil seiner Buße für jenen Tag und minimierte seinen Fleischkonsum, wie es nur ging. Aber nun sind die sieben Jahre vergangen und er war zu einem gebildeten Wesen herangewachsen, welches für Creperum das Go-Spiel meisterlich beherrschte. Nun sehnte er sich nach etwas viel Essentiellerem: Gesellschaft. So verließ also Oluwoye und sein Falke seine Heimat und reisten in die großen Nebelwälder. Ein Jahr ist seitdem vergangen und das Gespann hat schon einige Leute getroffen, wenn auch nicht viele. In dieser Zeit entdeckte Oluwoye seine Vorliebe für Musik und Geschichten jeglicher Art und entspann sich selbst welche, um seine Geldvorräte aufzufüllen. Er entdeckte auch seine ungewöhnliche Fähigkeit mit Musik direkt die Seele seiner Zuhörer zu treffen in einem relativ weiten Umfeld. In diese Zeit fiel auch das zweite Ereignis, dass Oluwoye sein Wesen als Nebelwanderer klar machte. Eines Tages, als Oluwoye sein Lager abbrechen wollte, fand er dieses als nicht mehr vorhanden vor, nein vielmehr die Welt um ihm herum war dem Nebel gewichen. Spontan fiel ihm eine Melodie ein, die er gehört hatte, eine ruhige sehr einfache Weise und er summte sie vor sich hin, um sich zu beruhigen. Aber plötzlich geriet der Nebel in Wallung verdichtete sich, um sich nur gleich wieder zu verflüssigen, er schien auf Oluwoye zu reagieren. Als er das sah, wollte er diesem Traum entfliehen. Nur war es nicht sein Traum, sondern sein Ursprung, wenn auch nicht seine Heimat, die Nebelwelt, was er natürlich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste und bis jetzt auch nicht erfahren hat. Panik wollte ihn schon befallen, als ein klarer, lauter Falkenschrei ertönte und den Vorhang aus Nebel zerriss. Vor Oluwoye tat sich wieder seine bekannte Welt auf und vor ihm saß ein besorgt aussehender Falke. Dies besiegelte in Oluwoye den Willen mehr über sich und vielleicht auch den Falken herauszufinden. Denn eines musste er sich eingestehen, sein Falke war nicht normal, er war zu stark, außergewöhnlich intelligent und hatte ihn soeben vor einem ungewissen Schicksal bewahrt. Abends durchsuchte Oluwoye sein ehemaliges Tagebuch, nach Hinweisen auf diese Welt, die er gesehen hatte. Er fand nur eine ziemlich kryptische Anmerkung deren Wortlaut war:"Der Nebel verdichtet sich immer wieder, es ist schon komisch wenn der nächste Freund einen jagt, ich will dorthin nicht mehr zurück, kann es auch nicht mehr, wie sollte ich noch, sie alle jagen mich. Alle anderen Rassen werden vergessen, vor allem da nur wenige von ihnen sich für mich interessierten, aber die Weltenbewahrer werden erst ruhen, wenn sie mich getötet haben." Auch wenn er nicht vollkommen die Botschaft dieses Auszuges verstand, so war ihm klar, dass er sich von dieser Welt erstmal fernhalten sollte, da dort Gefahr für ihn drohe, wenn die Weltenbewahrer von seiner Existenz erführen. Zum Glück wiederholte sich dieses Ereignis nicht mehr und so rückte die Furcht vor dieser fremden Welt schnell in den Hintergrund.

Dem Magier hatte er in der ganzen Zeit nie verzeihen können, aber er redete sich ein, dass er sicherlich eines seiner Bestrafung angemessenes Verbrechen begangen hatte. Seinen Hass lenkte er dahingehend um, dass er seine Begierde stärkte, etwas über seine Vergangenheit und sein Verbrechen zu erfahren. Obwohl er seinen Fluch hasst, hat er doch eine gewisse Lebensfreude entwickelt und zieht weiter, um Geld zu verdienen und mehr Leute zu treffen. Denn einiges hatte Oluwoye noch nicht verstanden, obwohl er sich regelrecht verzehrte es zu verstehen. Er war auf der Suche nach seiner Vergangenheit, Freundschaft und Liebe.

Gefährten: Sein ewiger Freund ein kleiner Falke, welcher mit ihm eng verbunden ist und eine außergewöhnliche Intelligenz und Stärke zu besitzen scheint. Der Falke scheint weitere längst nicht so offensichtliche Eigenschaften zu besitzen. Oluwoye kann diese Eigenschaften weder steuern oder vollkommen verstehen, noch will er sie kontrollieren, da er den Falken als ihm gleichwertigen Freund ansieht. Der Falke scheint einen starken eigenen Willen zu besitzen.

Familie: -

Passende Musik: Teru no Uta aus den Chroniken von Erdsee


Zuletzt von Oluwoye am Mi Sep 17, 2014 10:46 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
avatar
Oluwoye
Philosoph

Löwe Büffel
Anzahl der Beiträge : 190
Alter : 20
Anmeldedatum : 15.09.14

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten