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Diskussion: Notlügen, ist das der richtige Begriff?

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Diskussion: Notlügen, ist das der richtige Begriff?

Beitrag von Das Große Licht am Sa Sep 20, 2014 2:06 am

Halli Hallo zusammen Smile

in diesem Thread wollen wir uns nun der Frage widmen, ob der Begriff "Notlüge" als solcher auch richtig und sinnvoll ist, oder nicht. Was versteht ihr unter einer Notlüge? Was ist der Unterschied zu einer Lüge? Gibt es diesen überhaupt oder ist der Begriff eigentlich komplett sinnlos?

Viel Spaß Smile

liebe Grüße
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Re: Diskussion: Notlügen, ist das der richtige Begriff?

Beitrag von Gast am Sa Sep 20, 2014 3:03 am

Wie es sich für ein Plappermaul wie mich gehört, muss ich noch fix meinen Senf hierzu abgeben, ehe ich mich schlafen lege!

Wie schon im Chat erwähnt - nochmals herzlichen Dank an Oluwoye und die Große Lampe für die nette Diskussion - empfinde ich den Begriff Notlüge als solchen für pure Heuchelei. Es gibt meiner Ansicht nach keinen entschuldbaren Grund, jemandem nicht die Wahrheit zu erzählen, nur weil es als Notlüge dargestellt oder gehandelt wird.
Zwar gibt es Beispiele für deren vorhanden sein, aber auch genügend Beispiele, wie ich finde, die zeigen, dass eine Notlüge im Endeffekt doch nur eine normale Lüge ist. Dabei kann man selbstredend alles drehen, wie man es gerade braucht, aber für mich ändert das nichts am Grundkonzept einer normalen Lüge.

Wenn ich jemandem nicht die Wahrheit sage, weil ich Angst habe denjenigen zu verletzen, dieser aber rauskriegt, dass ich gelogen hab - ist im Endeffekt nichts gewonnen, bis auf die Tatsache, dass mir derjenige möglicherweise nicht mehr vertraut. Ein Beispiel dafür?

Mal angenommen, mein Freund würde mich betrügen, weil er auf einer Party zu viel getrunken hatte. Natürlich würde er mir nichts erzählen, aber nicht nur, um mich nicht zu verlieren, sondern auch, weil er mir nicht wehtun will. Weil sein One-Night-Stand eine Tratschtante ist und mich eh nicht leiden kann, würgt sie mir Wochen später rein, dass sie etwas mit meinem Freund hatte. Natürlich bin ich zutiefst verletzt, kann ihm nicht mehr vertrauen und verlasse ihn möglicherweise!

War die Notlüge dann gerechtfertigt? Das Fremdgehen ist und bleibt vorhanden, es lässt sich nicht mehr rückgängig machen und die Wahrheit hatte eine Eskalation doch eher verhindert, wenn überhaupt, als ein wochenlanges Schweigen.

Da ich den Faden wieder Mal verloren habe, ich quatsche zu viel nebenbei, bleibe ich bei meiner Anfangsbehauptung und gehe endlich schlafen:

Lüge bleibt Lüge.
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Re: Diskussion: Notlügen, ist das der richtige Begriff?

Beitrag von Oluwoye am Sa Sep 20, 2014 10:56 am

Um die Dreierrunde des gestrigen Abends wieder zusammenzuhaben, stelle ich hier noch einmal meine Sicht der Dinge dar. Ich gebe Venatrix insoweit Recht, dass eine Lüge eine Lüge bleibt, deren unterschiedliche Bezeichnungen grundsätzlich Wortklauberei sind. Allerdings widerspreche ich ihr bei dem Gedanken, dass es keine entschuldbare Lüge gäbe.  Es gibt Lügen, die der Angelogene dir verzeihen kann und solche, wo er es nicht mehr kann. Erstere erscheinen entschuldbar letztere grundsätzlich nicht. Jetzt ist noch die Frage mit welchem Zweck die Lüge erzählt wurde. Wollte der Lügner dich vor der Wahrheit schützen, jemanden anderen schützen oder sich nur selber nützen? Wenn also jemand nur sich selbst nützen will, ist jede Lüge so verwerflich, wie es nur sein kann, auch wenn sein gegenüber ihm diese verzeihen  könnte. Lügt jemand aber, um jemanden auf eine Art und Weise zu schützen, wie es ihm sein Herz gebietet, so möchte ich sie als gerechtfertigt bezeichnen, wenn es auch nicht der beste Weg sein mag. Als dritten Faktor sehe ich die Planung einer Lüge. Spricht man die Lüge spontan aus oder mit voller Absicht und Planung? Dem Ersteren muss man wohl ein schnelles Herz vorwerfen, dem Letzteren einen berechnenden Verstand, aber ich sehe keine Grundlage dafür, eines dieser Dinge aus moralischer Sicht zu verwerfen. Also wenn jetzt jemand eine gerechtfertigte und entschuldbare Lüge erzählt, so mag man es Notlüge nennen oder es sein lassen, auf jeden Fall wäre es eine Lüge, die ich verstehen könnte, aber auch nicht immer akzeptieren  würde.

Natürlich würde es meistens objektiv weniger Schaden anrichten, einfach mit der Wahrheit ins Feld zu ziehen. Aber  leider hören wir am liebsten unsere persönliche Wahrheit (auf den Unterschied zwischen der absoluten und individuellen Wahrheit in meinen Augen möchte ich nicht näher eingehen) und in dem Glauben an diese, tun wir die Wahrheit manchmal als Lüge ab bzw. sind nicht mehr fähig die Wahrheit von den Lügen zu unterscheiden. Da ich noch niemanden kenne, der fähig ist alles rein objektiv zu sehen, mag sich die persönliche Wahrheit fast immer von der „wirklichen“ Wahrheit unterscheiden, so dass wir Lügen benötigen, um diese aufrecht zu erhalten, also beruht unsere Realität also nur auf ein eigenes Konstrukt von Lügen und Wahrheiten, von dem wir aus weitere Lügen und Wahrheiten beurteilen.

Also insgesamt finde ich die Begrifflichkeit Notlüge vielleicht etwas unnötig, aber den Gedanken dahinter keineswegs als ungerechtfertigt und ich meine, dass jeder seine Lügen braucht um seine Wahrheit aufrecht zu erhalten. Das ist meine Sicht der Dinge, und ich freue  mich schon auf den nächsten Diskussionsbeitrag, der diese wahrscheinlich angreifen wird.
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Re: Diskussion: Notlügen, ist das der richtige Begriff?

Beitrag von Gast am Sa Sep 20, 2014 2:59 pm

Von vorneherein sei gesagt, dass meine jetzige Antwort nichts mit deine Beitrag angreifen zu tun hat. Ich will lediglich die Diskussion erhalten und argumentiere daher nochmals. Wink

So gesehen muss ich dir, wenn auch ungern, Recht geben, denn jeder scheint so seine Lügen zu haben und auch wenn ich starke Verfechterin der Wahrheit bin, habe auch ich im Leben bereits gelogen. Da wird es wohl niemanden geben, der jetzt den Finger heben kann und sagt, er oder sie habe bisher stets die Wahrheit von sich gegeben. Und trotzdem empfinde ich eine Lüge als schlimm und verwerflich, sei sie auch zum Schutz anderer gedacht. Natürlich kann man mich da verurteilen und krasse Beispiele bringen wie damals, zu Hitlers Zeiten, als manch Deutscher einen Juden versteckt hat und log, damit dieser in Sicherheit war.
Und auch da - jetzt kommt der Teil, wo man für gewöhnlich mit dem Finger auf mich zeigt und entsetzt schaut - fand ich eine Lüge unangebracht und falsch. Dass womöglich ein Leben dadurch gerettet wurde ist subjektiv gesehen natürlich lobenswert, objektiv gesehen aber auch ein Verrat an der eigenen Seele.

Zu allem sei gesagt, dass ich überzeugte Atheistin bin und teils szientistische Auffassungen teile. Für mich gibt es also keinen Gott, oder wie auch immer er für andere heißen mag, der einem eine Lüge verzeihen könnte. Allerdings glaube ich durchaus an die Seele in Form des Unterbewusstseins, deren Verbleib nach dem Tod noch immer unklar ist. Dieses Unterbewusstsein leidet meiner Meinung nach unter den Lügen, die wir dann und wann mal auftischen. Nicht im physischen Sinne, aber vielmehr in Form von Wille und Geistesstärke. Damit mich jeder versteht: Wenn jemand lügt, verliert er für mich an Willenskraft und Intelligenz. Wird eine Lüge ausgesprochen, beugt sich der Wille ja dem Herzen - vorausgesetzt, es ist eine sogenannte Notlüge und soll jemanden schützen! -, womit Ersteres erklärt wäre. Intelligenz geht für mich insoweit verloren, dass ein Teil des "verfügbaren Speichers" im Gehirn mit etwas belegt wird, dass der Lügner ja aufrecht erhalten muss. Es könnte dutzende Alternativen von Wissen geben, die genau da hätten angelegt werden können. Stattdessen muss man die Lüge im Kopf behalten, damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt.

Heuchlerisch, dass das Alles hier ausgerechnet die schreibt, für die die Wahrheit so wichtig ist. Und ich kann es mir auch selber nicht erklären, aber es ist einfach so. Hätte ich heute die Möglichkeit, meine Lügen der Vergangenheit zurückzunehmen, würde ich es sofort tun. Denn damit hab ich zwar niemand anderem geschadet, aber dennoch mir selber. Gerade in einer Gesellschaft, in der sich eh jeder selbst der Nächste ist, sollte man keinen Wert darauf legen, ob man wen anderes verletzt. Klingt egoistisch, ist auch so; aber ich bin der Überzeugung, dass es eine Form von Gesellschaft geben kann, in der die Wahrheit so hohen Wert hat, dass sie weit über einer kleinen, seelischen oder emotionalen Wunde steht.
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Re: Diskussion: Notlügen, ist das der richtige Begriff?

Beitrag von Das Große Licht am Sa Sep 20, 2014 4:53 pm

Hm ich habe noch einmal über die ganze Sache nachgedacht und möchte meine Ansicht nun möglichst kurz, knackig und verständlich darstellen. (Okay, Challenge accepted, Lampe >.>)

Zuerst einmal ist eine Notlüge für mich eine spezielle Form der Lüge, die einen gutmütigen Hintergrund hat und andere Personen schützen möchte. Zudem handelt es sich, meiner Meinung nach um eine Lüge, die eher kleine alltägliche Tatsachen verbergen soll. Dadurch werden keine Leben gerettet sondern nur Gefühle geschont.

Der Unterschied zu einer gewöhnlichen Lüge besteht darin, dass die Notlüge eine spezielle Form der Lüge ist und nur einen kleinen Teil von Lügen abdeckt. Die Lüge im Allgemeinen ist hingegen der Überbegriff, der für jede Art von Lüge verwendet werden kann. So kann auch jede Art von Notlüge als Lüge bezeichnet werden, aber nicht jede Lüge ist eine Notlüge.

Ob diese Begrifflichkeit nun sinnvoll ist oder nicht liegt im Auge des Betrachters. Für mich ist es ein kleiner Unterschied, den man auch gut und gerne übersehen kann, da eine Notlüge auch gern als Beschönigung von einer gewöhnlichen Lüge verwendet wird. Tatsache ist jedoch, dass es den Begriff der Notlüge gibt, es also irgendjemanden gab, der diesen Unterschied gemacht hat oder machen wollte. Ich bin in diesem Punkt also unentschlossen.



Der Teil den ihr nun diskutiert bezieht sich darauf, ob eine Lüge nun entschuldbar ist oder nicht. Ich gebe da Olu Recht, weil man stets den Unterschied machen sollte, ob eine Lüge nun verwerflich ist oder eben nicht. Das kommt auf die beteiligten Personen, die Situation und die Beweggründe der Lüge an. Folglich wird derjenige, der belogen wurde und dann von der eigentlichen Wahrheit erfährt immer erst beleidigt oder verletzt sein, einfach weil eine Lüge oberflächlich betrachtet etwas schlechtes ist, im Nachhinein werden einem dann die Beweggründe klar und dann kann man entscheiden, ob die Lüge nun gerechtfertigt war oder eben nicht.

Deiner Meinung, dass alle Lügen nur einem selbst schaden, kann ich hingegen nicht zustimmen, Venatrix.  Wie und ob das mit unserem Gehirn oder unserer Seele zusammenhängt, kann ich natürlich nicht sagen ohne in einen religiösen Disput zu geraten, aber wenn dem so sein sollte, wie du es sagst, dann müssten uns auch kleine Lügen belasten, die einen anderen nur schützen sollen.

Beispielsweise sagt der Freund zu seiner Freundin, dass ihre künstlerischen Arbeiten sehr schön aussehen, obwohl er das eigentlich nicht so sieht. Er möchte ihr aber Mut machen weiter zu üben, damit sie ihr Hobby nicht aufgibt und darüber hinaus will er auch ihre Gefühle nicht verletzen.

In diesem Fall glaube ich nicht, dass ihn diese Lüge "weniger intelligent" gemacht hat. Wenn dem so wäre, dann würden wir schließlich immer dümmer werden, weil Lügen zum Alltag des Menschen gehören. Außerdem unterstützt er damit seine Freundin, die mit Kritik nicht so viel anfangen kann, wie mit Lob. Es gibt eben Menschen, die die Wahrheit nicht verkraften können, da sie sonst einfach zusammenbrechen. Manche lügen sich auch jeden Tag selbst etwas vor, nur damit sie noch einen Sinn in ihrem Leben sehen. Das sind aber die besonders harten Fälle, die ich nur als extremes Beispiel an dieser Stelle verwenden wollte.

Zusammenfassend will ich sagen, dass es sich durchaus lohnt zu lügen, um andere zu schonen oder gar ihre Leben zu retten. Ich weiß nicht, warum du es als falsch betrachtest, dass viele Deutsche damals gelogen haben um Juden zu retten. Und ja da habe ich wirklich verdattert geguckt als ich das gelesen habe. Vielleicht habe ich es auch falsch verstanden, das hoffe ich zumindest, wenn es aber wirklich so ist wie ich es gelesen habe, dann bitte ich dich das noch einmal zu erläutern, einfach damit ich irgendwie verstehen kann, wie du das meinst.

So und jetzt halt ich mal den Schnabel, denn sonst wird dieser Text nur noch länger. >.>
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Re: Diskussion: Notlügen, ist das der richtige Begriff?

Beitrag von Oluwoye am Sa Sep 20, 2014 10:39 pm

Ich will dann mal wieder uns Triplett komplettieren. Ich gebe dem Großen Licht größtenteils Recht. Ich bleibe im ersten Teil der Meinung, dass auch eine Notlüge eine Lüge ist und diese dadurch nicht ihr Wesen verbessert, aber ich meine, dass schon eine Häufung der ungerechtfertigten Lügen sich dort findet, wo sie geplant sind, aber ich bin dafür, dass wir uns hierbei auf das Wort Notlüge  einigen, wenn wir eine wahrscheinlich entschuldbare, gerechtfertigte und spontane Lüge als solche bezeichnen, um diese Dreifachkategorisierung zu verkürzen. Venatrix, ich stimme mit deiner Meinung nicht überein. Lügen gehören nun mal zum Leben, soweit ich es sehen kann, und es wäre nicht gerechtfertigt anzunehmen, dass sie grundsätzlich falsch war. Ich hatte ja gestern schon mal den Gedankengang angestoßen, dass ich es unmöglich finde, irgendetwas Absolutes zu finden. So glaube ich auch nicht, dass Lügen absolut immer falsch seien, insbesondere bei den Beispielen, die bisher als Extreme genannt wurden, finde ich die Lüge auch gerechtfertigt. Ich will nochmal kurz auf den Gedankengang eingehen. Wahrheiten können wir nur erkennen, da wir wissen, dass es Lügen gibt, aber ohne Lügen, könnte die Wahrheit nicht existieren, da sie keinen Gegensatz kennen würde und als solche ihre Begrifflichkeit verlieren würde. Selbstverständlich gäbe es ohne Wahrheit auch keine Lügen, da sie eine solche als Grundlage benötigten, um nicht selbst die Wahrheit zu sein. Ich möchte erwähnen, dass ich mich auch nicht als gläubig ansehe, aber dabei  den Standpunkt vertrete jeden seinen Glauben zu lassen, deswegen möge sich keiner in einer Weise in seinem Glauben verletzt sehen, wenn er das hier lesen sollte.

Zusammenfassend stehe ich also auf dem Standpunkt, dass der Begriff Notlüge bedingt sinnvoll ist, auch wenn man andere Wörter dafür wählen könnte, wenn man denn wollte. Was allerdings die Sinnhaftigkeit von Lügen betrifft, so glaube ich zumindest, dass sie nie trennbar von einem sind und als solche auch nicht absolut verurteil bar sind.  Meiner Meinung nach bleibt uns also nichts anderes übrig, als jede spezielle Situation einzeln zu betrachten und dabei nach unserem individuellen Moralsystem für uns einmalige Schlussfolgerungen zu ziehen.
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Re: Diskussion: Notlügen, ist das der richtige Begriff?

Beitrag von Gast am Sa Sep 20, 2014 11:12 pm

Verbleiben wir also bei der Erkenntnis, dass ich die Notlügen als solche dennoch nicht akzeptieren werde, obwohl ihr beide das tut und keiner von uns einem anderen seine Meinung aufdrängen will. Dann wäre für mich die Diskussion hiermit beendet, oder sehe ich das falsch?

Zu meiner Ansicht bezüglich der Deutschen und den Juden damals möchte ich mich eigentlich nicht weiter äußern. Meist führen diese Diskussionen zu nichts und obendrein bin ich dann wieder die böse Hexe. Einfach ausgedrückt fände ich es heute angenehmer in Deutschland, wären wir kein multikultureller Schmelztiegel Europas. Da hätte ein anderer Weg der damaligen Geschichte möglicherweise einen Beitrag zu leisten können.
Wie gesagt würde ich nur ungern detaillierter werden. Bei Bedarf können wir das ja per PN ausmachen. Sowas sollte nicht an die große Glocke gehangen werden.

Ab sofort entziehe ich mich der Notlügen-Diskussion. Es wiederholt sich vieles nur noch, es ist alles gesagt, denke ich.
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Re: Diskussion: Notlügen, ist das der richtige Begriff?

Beitrag von Jake Gwendin am Sa Mai 02, 2015 9:51 pm

Ich denke Notlüge ist gerechtfertigt,solange man nur versucht die person die man belügt vor der wahrheit zu schützen oder ihr mit der wahrheit dem Spaß an etwas zu verderben würde.Very Happy

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Re: Diskussion: Notlügen, ist das der richtige Begriff?

Beitrag von Gast am Sa Mai 02, 2015 10:09 pm

Kann sein Jack, aber reicht es da nicht einfach nichts zu sagen und zu schweigen?

Indess finde ich wichtig, wie man die Wahrheit einen vermittelt. tut man es anmaßend und verletzend, so ist das der falsche Weg.

Wahrheit ohne Liebe ist wie ein Nadel ohne Faden, sie sticht aber näht nicht

Und ich würde einfach gar nichts sagen, oder wenn die Person nachfragt, ihr einfach sagen, das ich es ihr nicht sagen kann oder darf.
Aber Lügen ist für mich der falsche Weg, sei es auch nur um jemand zu schützen oder vor was zu bewahren.
Für mich gibt es eine umfassende Wahrheit, die auch beinhaltet, das es unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen und Meinungen gibt.
Der Mensch kann sein Leben frei gestalten und seinen eigenen Weg gehen.
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Re: Diskussion: Notlügen, ist das der richtige Begriff?

Beitrag von Jake Gwendin am Sa Mai 02, 2015 11:01 pm

Jeder hat seine Meinung und damit entziehe ich mich auch aus der diskussion

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Re: Diskussion: Notlügen, ist das der richtige Begriff?

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