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Einfache Charaktere - Komplexe Charaktere?

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Einfache Charaktere - Komplexe Charaktere?

Beitrag von Xorastra am Mi Okt 15, 2014 11:03 am

Da ich es nicht lassen konnte und mich das Thema jetzt doch interessiert...

Ich zitiere mich selbst:
"Darf ich fragen woran du einen "simplen Char" fest machst?
Wenn es um die Anzahl von Fähigkeiten usw. geht... ich finde manche Gefühlsregungen und Charaktereigenschaften schwerer beizubehalten als alles Andere. Besonders wenn es um etwas geht, das ich nicht oder kaum selbst wirklich vorzuweisen habe.
Zumindest kenne ich Charaktere die eher wenige Stärken/ Schwächen usw. haben, davon die Hälfte aber nie im Spiel vorkommt."
Das war so an Shurusan gerichtet, aber auch alle anderen dürfen sich jetzt angesprochen fühlen!

Gibt es etwas für euch, dass euch beim Spielen eines Charakters schwierigkeiten macht und verzichtet ihr dann darauf oder geht ihr es gar absichtlich an?

Ich habe mich meine Schwierigkeits-Stelle langsam genähert. Das waren von jeher Charaktereigenschaften, die ich selbst nicht vorzuweisen habe. Manchmal kann ich mir das einfach schwer vorstellen und weiß dann nicht wie ich meinen Charakter reagieren lassen soll. Um das anzugehen habe ich Charakteren eine Eigenschaft gegeben, die ich schwer fand, die aber nicht immer zutage trat. Nach und nach wurden es dann auch mal Charaktere wie Ehneyon.
Ja ich finde es schwer, einen Char. zu spielen der fast nur an sich denkt und so stolz ist. Ich finde es viel einfacher jemanden wie Xorastra zu haben. Inzwischen suche ich aber die Herausforderung darin genau so jemanden darzustellen.

Lasst mal hören/ lesen, wie ist das bei euch so?

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Re: Einfache Charaktere - Komplexe Charaktere?

Beitrag von Das Große Unlicht am Mi Okt 15, 2014 12:20 pm

Bei mir hält es sich da ähnlich. Charaktere, die sich sehr von meinem eigenen Wesen unterscheiden, fallen mir natürlich nicht so leicht wie welche, die mir ähneln.

Es gibt auch gewisse Schwächen, die sich meiner Meinung nach nicht so einfach ausspielen lassen. Zum Beispiel: Ignoranz. Selbstsucht. Feigheit. Oder ganz simpel: Unfreundlichkeit.
->Wenn man seinen Charakter auf einen anderen Spielercharakter treffen lässt, schreibt man ihn auch wirklich so unfreundlich, wie er in seinem Steckbrief beschrieben wurde?
->Oder ein feiger Charakter, der einen Freund von einem Monster bedroht sieht... lässt man den dann auch wirklich vor dem Monster flüchten, und damit seinen Freund im Stich lassen, wie es laut seiner Schwäche angebracht wäre?
Man schreckt einfach automatisch davor zurück, ein rückgratloses Wesen zu spielen, das keiner(man selbst auch nicht) respektieren oder mögen würde. Bewunderte oder gefürchtete Charaktere sind da viel beliebter. In Forenrollenspielen tummeln sich ja nicht umsonst die wunderschönen/tödlichen/musisch begabten/intelligenten/aus der Masse herausstechenden/heldenhaften/alles-umbringen-könnenden Wesenheiten.^^

Auch problematisch finde ich Charaktere, die sehr viel lieber allein sind und alles auf eigene Faust machen wollen. Man muss jedes Mal einen triftigen Grund finden, weshalb der eigene Charakter Kontakt zu anderen suchen soll.

Dann finde ich Wesen schwierig, die in der bespielten Welt immerzu auffallen. Welche, die so fremdartig aussehen, dass sie sich nicht einfach in eine Schenke setzen könnten. Welche, bei denen alle Leute, die auf sie treffen, völlig baff sind. Gut, hier haben wir bei den meisten exotischen Wesen zum Glück den Joker:
"Was zur Hölle ist das?! Oh... Ah... Es muss ein Tiermensch sein!"
Harrharr!^^

Schwierig finde ich auch: Charaktere ohne festes Ziel, Wünsche oder Antrieb. Charaktere mit sehr vielen Fähigkeiten (Alleskönner). Und... Charaktere, die mir zu langweilig sind! X)
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Re: Einfache Charaktere - Komplexe Charaktere?

Beitrag von Luvia am Mi Okt 15, 2014 12:42 pm

Eine interessante Frage.
Wobei ich sie wohl zuerst missverstanden habe, denn ich finde es ist ein Unterschied zwischen einem "komplexen Chara" und einem "schwer zu spielenden Chara".
Ersteres waere jetzt fuer mich einer mit viel Drumherum, viel Geschichte, viel Hintergrund, viele Erlebnisse etc, die ihn gepraegt haben und demnach das Verhaltensmuster nicht unbedingt klar machen, evtl schwerer zu durchschauen, sowas.
Zweiteres ist wohl das was ihr gerade meint^^

Ich stimme dem Unlicht zu, dass solche Charaktere, die niemand mag oder respektiert, fuer mich auch schwer zu spielen sind. Boese Charas zb kann ich nicht spielen. Ich waere einfach nicht boese genug^^
Aber es kommt alles auch wieder auf die Begruendung und den Hintergrund an.
Ich habe zb einen Chara, den ich als komplex bezeichnen wuerde, aber es faellt mir nicht schwer sie zu spielen, und das obwohl sie in ihrem Charakter ziemlich anders ist als ich und Eigenschaften hat die ich nicht habe^^ Aber in ihrer Geschichte ist einfach so viel passiert (der Grossteil im RPG - als ich sie angemeldet hab, haette ich sie noch nicht als komplex bezeichnet, das ist sie erst mit der Zeit geworden), dass sie das verbittert hat, sie einen Hass auf Menschen entwickelt hat und auch gerne mal welche toetet. Sie mag auch keine Gesellschaft (siehe Unlichts "Problem" mit Einzelgaenger-Charas) und ist ueberhaupt sehr unfreundlich. Und ja, es ist manchmal schwer, so mit anderen Charas zu interagieren. Haette ich sie von Anfang an so gemacht, haette ich wohl Probleme gehabt, aber dadurch dass sich das erst mit der Zeit entwickelt hat und sie eben nicht einfach "flach" einzelgaengerisch ist, sondern "komplex", finde ich doch immer wieder Gruende, um bei anderen zu bleiben. Teils weil sie tief im Inneren doch einen weichen Kern hat, teils hat sie gewisse koerperliche Schwaechen, demnach bleibt ihr nichts anderes uebrig als bei anderen zu sein, wenn sie verletzt ist^^
Was ihre Unfreundlichkeit angeht, joaa... da warne ich meine Playpartner immer vor XD Prinzipiell spiele ich es schon aus, wie Unlicht sagt, und die Herausforderung ist dann eben, sich irgendwas auszudenken, weshalb der Chara dann doch nicht weggeht. Da meine sich zb auch gerne streitet, kann man dann wenigstens mit dem Playpartner streiten XD Und wenn jemand genauso "bissig" ist wie sie, entwickelt sie auch etwas Respekt fuer denjenigen. Das sind so meine Loesungen zu dem Problem^^ Klappt halt nicht immer, aber schon oefters

Das war nur mal so ein Beispiel fuer einen Chara von mir, der eigentlich total untypisch fuer mich ist und der trotzdem gut klappt^^ Aber das ist bei mir eine Ausnahme.
Ansonsten fallen mir auch eher die friedlicheren Charas leichter. Und auch solche mit nicht so vielen starken Faehigkeiten und eher mehr Schwaechen. Maechtige Charas spiel ich nicht gerne^^ Deshalb fallen mir auch Kinder so leicht^^
Und ausserdem waere ein Chara ohne irgendein Problem fuer mich auch zu langweilig zu spielen XD
Auch das mit dem fehlenden Ziel oder Antrieb geht mir genauso, das finde ich schwierig.
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Re: Einfache Charaktere - Komplexe Charaktere?

Beitrag von Xorastra am Mi Okt 15, 2014 12:56 pm

Ah, für mich gehört beides irgendwie zusammen. Also Komplexität und Spielbarkeit.
Wie schon in meiner Eingangsfrage erwähnt kenne ich viele Charaktere bei welchen mehrere Kleinigkeiten die eigentlich für den Charakter wichtig wären später nicht wieder auftauchen. Es mag mir auch nicht immer gelingen, waber ich versuche von dem auszugehen, was ich mir zu Beginn gedacht habe.
Es ist einfach auch übersichtlicher, wenn mein Charakter nicht so viele Fähigkeiten hat. Mir fällt es dann leichter keine davon einfach zu vergessen und ich will ja auch nicht ständig nachlesen was er denn eigentlich noch kann.
Ich fände es wohl schon schwer, wenn mein Charakter acht verschiedene Zauber beherrschen würde.
Wie war das noch gleich? Kann er das denn überhaupt?
Achje, er hätte ja diese Fähigkeit, diesen Zauber nutzen können!

Sicher kann ein Charakter auch komplexer werden und vermutlich wirkt es natürlicher, wenn er langsamer wächst. Es ergibt sich ja meistens irgendwie, dass er Efrahrungen macht und die prägen eine Figur eben.
Zudem liebe ich Widersprüche in meinen Charakteren eigentlich total. Es ist fast eine Ausnahme von mir es so klar zu halten wir mit Xora und Neyon.
Wobei ich jetzt festgestellt habe, dass Ehneyon sich alleine doch eher langweilt. Er mag also Gesellschaft zwar nicht wirklich, ihm ist ganz ohne aber doch langweilig. Darum beschließt er wohl grade das Karaka sich als Bewunderer gut eignen würde.
Ich glaube er wirkt auf den Blick eher als einfacher Charakter, aber im Kern ist er doch ziemlich komplex.

Edit:
Das heißt natürlich nicht, dass komplexe Charaktere etwas schlechtes sind!
Ich kann die Sache ja nur von meinem Standpunkt aus betrachten und mir ergeht es eben so.
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Re: Einfache Charaktere - Komplexe Charaktere?

Beitrag von Umen am Do Okt 15, 2015 6:02 pm

*Thread-Nekromantie betreib*

Ich bin wirklich verwundert, dass ich erst jetzt auf diesen Thread gestoßen habe.

Ich denke es gibt wirklich fundamentale Unterschiede zwischen dem, was in Wirklichkeit vorkommen würde und dem, was die Spieler auch in dieser Wirklichkeit spielen können. Die meisten wollen mit anderen schreiben und so sind für diese Leute Charaktere, die von der Natur her schon allein sind ausgeschlossen. Genauso ist es mit feigen Charakteren - die meisten wollen eigentlich nicht jemanden spielen, der seine Freunde verlässt.

(ich muss sagen ich bin jemand, der es wohl tun würde, wie ich bei einem P&P-Rollenspiel letztens bewiesen habe ^^)

Ein anderer Aspekt sind Sachen, die man einfach nicht tut, weil sie das Spielgeschehen zerstören. Flüchten kann zu diesen gehören, oder vielleicht das Töten des anderen Charakters, um sein Herz in einem nekromantischen Ritual zu verwenden.

Ich denke es hat nichts mit der Komplexität zu tun, die Schwierigkeit besteht eher darin, einen Charakter zu erstellen, der die eigenen Erwartungen am Spiel erfüllen kann und es erlaubt, den anderen Spielern in seiner Nähe zu spielen.

Da muss ich auch sagen, dass ich persönlich ziemlich viele Experimente zulasse bei meinen Charakteren, sei es in einem Forum, in einem P&P-RPG oder als ein Spielleiter, was am leichtesten ist. Dabei drücke ich oftmals gegen meine "Spielgrenzen", also Sachen, bei den ich nicht weiß, wie ich es ausspielen kann.

Ich fand letztens meine Methode, diese Charaktere leichter auszuspielen. Sie stammt von dem Fate-RPG-System.

Ich schreibe mir in kurzen Punkten, was den Char ausmacht, als erstes ein Konzept, dann was die Schwierigkeit ist, die er hat. Und dann noch mindestens drei allgemeine Aspekte der Person. Als Beispiel Umen in Minimalform:
- wandernder adliger Barde späten Alters (stilisiert auf polnischen Adel)
- Fluch
- leichtes Vertrauen und Freundlichkeit
- unverschämtes Glück (v. a. Glücksspiele)
- "pummelig"
- Rasse ist ihm egal

Wenn ich als ein Spielleiter auftrete, gebe ich den Spielern immer paar "nicht-standard" Punkte in dem Steckbrief auszufüllen, beispielsweise Ziel, Motivation, Traum, wichtige Person usw. Es sind alles Punkte, die mir sofort einen Hacken für den Charakter geben, sodass dieser in eine bestimmte Richtung sich bewegen will. Ich finde ziellose Charaktere schrecklich. (teilweise der Grund, wieso ich Umen so erstellt habe, wie er nun ist, mit einem sehr weit definiertem Ziel ^^)

Na gut, ich habe jetzt ziemlich viel gelabbert. Ich bin gespannt, was ihr noch zum Thema sagt. Smile
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Re: Einfache Charaktere - Komplexe Charaktere?

Beitrag von Kshri'Nakh am Fr Okt 16, 2015 11:24 am

Natürlich kann auch ein Schneider ein höchst komplexer Charakter werden/sein... In so fern war meine Aussage damals, dass ein "komplexer Charakter" für mich interessanter wäre, sehr schlecht gewählt.


Ich kenne schon viele Möglichkeiten einen Charakter zu schreiben... mit exotischen Wesen wie Kshri, oder magisch begabten bin ich jedoch nicht so vertraut, daher also meine Wahl Magier und Magierinnen zu erstellen.

Warum sie dann so spezielle Dinge können sollen etc. ...weil ich das Gefühl habe, alles andere wirkt dann so verkrüppelt bevor das Spiel überhaupt angefangen hat und ich könnte dann gleich wieder einen normalen ...Dolchkämpfer oder Dorfheiler machen, ohne Magie.

Klar machen die Nichtmagier auch Spaß, keine Frage.
Ich spiele seit 2004 und es waren fast immer Nichtmagier... wo sie Magier waren (Jedi eigentlich) hat es sich für mich sehr bald wieder aufgehört, weil Genehmigtes bald nicht mehr erlaubt wurde, weil es doch zu mächtig erschien etc. ...
Hier ist es das erste Mal, dass die Magie wenigstens vorher schon so weit eingeschränkt wird, dass man sich entweder gleich darauf einstellt, oder es eben sein lässt. Das halte ich zwar für besser in dem Sinne... aber wirklich zufrieden macht es mich auch nicht unbedingt. Was lediglich heißen soll, ich wünschte mir zwar mehr, aber verstehe die Gedankengänge der Administration sehr wohl sehr gut.

Liebe Grüße!
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Re: Einfache Charaktere - Komplexe Charaktere?

Beitrag von Eric Asmarin am Fr Okt 16, 2015 11:51 am

Xorastra schrieb:

Ich zitiere mich selbst:
"Darf ich fragen woran du einen "simplen Char" fest machst?
[...]
Gibt es etwas für euch, dass euch beim Spielen eines Charakters schwierigkeiten macht und verzichtet ihr dann darauf oder geht ihr es gar absichtlich an?
[...]
Lasst mal hören/ lesen, wie ist das bei euch so?


*beteiligt sich begeistert an der Leichenfledderei des Threads..*


Interessante Frage! Für mich ist z.B. Eric der Inbegriff eines "simplen" Chars. Er ist sehr geradlinig, hat einfache Vorstellungen und Überzeugungen und reagiert zuverlässig gleich auf ähnliche Situationen. Das macht es sehr einfach ihn zu spielen, ich muss mich nur an seinen (simplen) Charakter halten.
Dazu ist er eher phlegmatisch, d.h. großartige Ideen, abenteuerlustige Vorstöße oder großen Witz in Unterhaltungen kann man von ihm (und somit auch von mir) nicht erwarten. Er ist eher ein reagierender als tatkräftiger Char, somit muss ich mir auch nicht ständig neue Dinge aus der Nase ziehen.
Zusätzlich handelt es sich um einen Char der mit vielen anderen gut auskommt. Ich habe ihn nicht neu erfunden, in ganz ähnlicher Form befindet er sich in einer anderen Welt, nur die Geschichte musste etwas angepasst werden.
Für den Einstieg in einer mir unbekannte Welt finde ich ihn einfach perfekt. Er wirkt schnell langweilig, aber mit den passenden Gegenspielern ist mit ihm dennoch viel möglich Wink


Ich empfinde es als schwierig "mächtige" Chars zu spielen- für eine glaubwürdige Macht bedarf es die Mitspieler, die diese auch akzeptieren und "mitspielen". Das kann ich aber nicht voraussetzen, weshalb ich auf das Spielen solcher Chars außerhalb einer festen Gruppe verzichte.
Ich hatte mal einen seeeeehr anstrengendn Char. Ein junger Hexer, sehr fröhlich, sehr neugierig, immer für Späße aufgelegt. Der war nicht nur für seine Umgebung anstrengend sondern auch für mich als Schreiber. Ständig musste ich ihn aktiv sein lassen, beständig das Geschehen " an mich " reißen, immer Ideen bringen, lustige Aktionen...da habe ich nicht immer Lust zu, weshalb ich ihn wirklich selten "auspacke".

Ebnenso schwierig fallen mir stark intrigierende Chars. Ich bin nicht so ein geduldiger Mensch und wenn sich so ein Plot in Realzeit über Jahre zieht um dann endlich mal nach langer Vorarbeit zuzuschnappen - ja das ist geil.. aber dieses Waaaaarten..

Grundsätzlich emfpinde ich sich von meinem Charakter deutlich zu unterscheidende Chars wesentlich einfacher zu spielen. Da fällt die Trennung zwischen meinem und "seinem" Gefühl oder Reaktion leicht. Bei Chars die mir sehr ähnlich sind habe ich zuschnell das Gefühl, mich selber zu spielen..



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Re: Einfache Charaktere - Komplexe Charaktere?

Beitrag von Das Große Licht am Fr Okt 16, 2015 11:56 am

Menschenskind, mich wundert es, dass ich hier noch gar nichts dazu beigetragen habe! o.o

Hm also eure Meinungen kann ich bislang nur bestätigend abnicken, denn wie bereits Unlicht einwarf: Charaktere, die das Miteinander-spielen erschweren, sind automatisch schwer zu händeln. Ich kann es also durchaus verstehen, wenn sich die Leute dafür entscheiden, eher freundliche Heldencharaktere zu spielen. Schwierig finde ich da übrigens aber trotzdem super coole Oberschurken, denn selbst wenn diese gespielt werden, sind sie irgendwo doch irgendwie nett und ihrem ursprünglichen Charakter nicht entsprechend.
Das ist jedenfalls etwas, was ich in vielen Foren beobachten konnte. Das bringt mich zwar häufig zum schmunzeln, wenn ich das lese, aber letztendlich ist es verständlich.

Wenn ich an Xern denke... gut, okay, ich kann einen NSC in den Schlund eines Nilpferdmenschen schubsen, aber... könnte ich das auch bei einem Spielercharakter? Das will ich arg bezweifeln.

Allerdings stell ich mir dann auch gerne vor, wie es wäre, wenn man seinen Charakter knallhart ausspielt? Das obige Beispiel mag dafür nicht passend sein, denn da gibt es neben dem Tod oder einer zumindest lebensgefährlichen Verletzung nicht wirklich viel Auswahl. Aber wenn ich jetzt beispielsweise einen feigen Charakter habe, wie ihr bereits erwähnt habt, der weg läuft, wenn der Freund in Gefahr schwebt. Was hat das dann für Konsequenzen? Ich finde, wenn man es schlau anstellt, kann daraus eine sehr spannende Geschichte erwachsen. Denn... der Feigling verlässt den Thread, das wird sich sein Freund natürlich merken und dann treffen diese beiden Charaktere irgendwann wieder aufeinander, was natürlich abgesprochen ist. Wie reagiert dann der Freund und was tut der Feigling? Können sie sich wieder versöhnen? Vermutlich gehen sie sich fortan aus dem Weg. Aber allein durch Absprache könnte man es auch immer wieder schaffen, kurz aufeinander zu treffen und so Reibereien auszuspielen. Vielleicht müssen die beiden dann doch wieder zusammen arbeiten, aus welchen Gründen auch immer? Das alles könnte entstehen, wenn man diese schwierigen Verhaltensweisen ausspielt. Ich finde es aber sehr verständlich, dass viele das so einfach nicht schaffen, denn dazu braucht man nicht nur den richtigen Schreibpartner sondern auch noch genug Motivation und Ideenreichtum, um eine solche Geschichte voran zu treiben.

Oh und da Kshri gerade noch auf die Magie einging, möchte ich dazu auch noch etwas sagen. Smile
Charaktere mit vielen Fähigkeiten oder Zaubern sind in der Tat schwierig zu handhaben. In unserem Forum ist es sogar schwierig einen Feuermagier zu spielen, da der meistens nicht zaubern sollte, weil dann die Umgebung auch noch dabei zu schaden kommt. Außer natürlich er ist ein Superschurke, dem das alles egal ist. In manchen Foren mag das funktionieren, da die Magie dort sehr leicht auf weitere Magie stoßen kann, sodass diese sich auflösen oder gegenseitig aufhalten. In Arcus sind hingegen Zauber besser, die kaum wahrzunehmen sind und eher verbessernde, heilende oder unterschwellig schadende Dinge bewirken. Das hängt dann eben von Forum zu Forum ab.

Ein Charakter mit vielen Fähigkeiten oder Zaubern, macht mir persönlich auch nicht viel Spaß, da man das meiste ohnehin nicht verwenden wird. Da kann man sich gleich auf weniges beschränken und sich dann im Play entscheiden, wie es mit dem Charakter weitergeht. Darüber hinaus finde ich es dann auch schwer ihn nicht zu stark erscheinen zu lassen. Das macht dann auch den Mitspielern wenig Spaß.

Oh, das bringt mich auf ein weiteres Thema! Kämpfe. Ich finde es schwierig meinen Charakter im Kampf einzuschätzen und ihn dann mit meinem Gegenüber zu vergleichen. Das Problem an dieser Sache ist nämlich auch, dass auch mein Gegner, wenn dieser denn ein Schreiberling ist, Vorstellungen von seinem Charakter hat und wenn ich dann denke: "Ach, den schaff ich mit links!" und mein Gegner dasselbe denkt... tja... dann dürfte das entweder der längste Kampf der Geschichte werden XD oder aber es kommt zu Streit oder Ungereimtheiten. Ich finde man sollte da nicht den eigenen Charakter in den Vordergrund rücken und ihn als den stärksten darstellen, sondern die Geschichte berücksichtigen. Was wird passieren, wenn mein Charakter verliert? Was würde passieren wenn er siegt? Es kann nämlich auch sehr schön sein, den Verlierer zu spielen. Da hat man nicht nur die Stärke des anderen Charakters unterstrichen und dem Spieler damit eine Freude bereitet, sondern einige Mechanismen in Gang gesetzt, die eventuell spannende Wendungen in die Geschichte bringen. Hierbei möchte ich auf den Kampf Dragor gegen Elaimandraia hinweisen. Diesen Kampf fand ich sehr gut beschrieben und besonders Dragors verlierende Rolle hat mir dabei sehr gefallen. Smile

Oh weh, das war jetzt etwas viel. Aber keine Sorge, ich hör schon auf XD

PS: Oh Eric! Jetzt hast du dich auch schon dazwischen gemogelt? XD Während ich dies schrieb, haben nämlich du und Kshri einen Beitrag geschrieben. Jetzt ist es mir aber zu bunt, verzeih, wenn ich auf deinen Beitrag jetzt nicht eingehe. Hahaha XD man bin ich eine lahme Ente.
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Re: Einfache Charaktere - Komplexe Charaktere?

Beitrag von Eric Asmarin am Fr Okt 16, 2015 12:02 pm

Haha- von wegen Lichtgeschwindigkeit *gg*

Jaaa das mit dem "Kämpfen" geht mir auch so. Ich hasse es auch zu beschreiben wie A jetzt B mit C angreift. In meinem Kopf entsteht dann immer so ein Knoten und ich hab überhaupt keinen Überblick wer jetzt wie und wo steht. Am liebsten ist es mir dann immer man zückt klassisch die Würfel und lässt diese entscheiden oder einigt sich darauf wer nun "gewinnt" und wie.

Im Zweifel verliere ich lieber als das ausspielen zu müssen- notfalls fällt mein Char dann (wegen verschleppter Grippe) in Ohnmacht (alles schon gewesen *g*) oder stolpert über eine materialisierte Wurzel..
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