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Phoebe Glockenhall

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Phoebe Glockenhall

Beitrag von Phoebe am Mo Okt 20, 2014 2:54 am

Name: Phoebe Glockenhall
Alter: 22 Jahre
Rasse: Waldfee
Zugehörigkeit: Licht
Herkunft: Anima
Größe: 17cm
Flügelspannweite: 34cm

Aussehen:
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Phoebe ist eine durchschnittlich große Waldfee mit kurzen, grasgrünen Haaren und lilafarbenen Augen. Ihre Gliedmaßen sind zierlich, wie bei ihrem Volk üblich, ebenso wie die schlanken Finger und Fußfesseln. Ihre filigranen Schmetterlingsflügel schimmern in dunklen sowie hellen Grüntönen besitzen aber auch lilafarbene Akzente, die sich um schwarze Flecken legen und dadurch den Anschein von  großen „Augen“ auf ihrem Flügelpaar erwecken.

Die Kleidung der Fee ist von mädchenhafter jedoch auch praktischer Natur. So verzichtet sie zwar auf Hosen und zieht kurze Röcke vor, lässt ihren Beinen aber so viel Freiraum, dass sie sich wunderbar bewegen kann. Darauf legt sie besonders großen Wert auch wenn sie dies als Fee nicht unbedingt muss. In gemütlicher Kleidung fühlt sie sich einfach wohler, dabei dürfen diese aber nicht unansehnlich sein. Trotz der Tatsache, dass sie wegen ihrer kurzen Haare als hässlich gilt – oder gerade auch deswegen – achtet sie sorgsam darauf, dass die Farben ihrer Kleidung mit den Farben ihrer Augen, Haare und Flügel harmoniert. Aus diesem Grund hat sie farblich keinen sonderlich großen Spielraum, umso penibler achtet sie auf diese farbliche Abstimmung.

Ihre Erscheinung ist von sehr selbstsicherer Natur. Ihre Mimik bleibt dabei meist ernst, passt sich den Situationen aber an und ist durchaus keine leblose Maske. Sie lächelt häufig und gerne, wirkt manchmal aber sehr nachdenklich häufig auch missmutig oder gar traurig. Ihre Gestik lässt sich als vorsichtig und sanft beschreiben kann jedoch in ihren gereizten Minuten zu schnellen, präzisen Bewegungen werden, die ihre Wut nur allzu deutlich unterstreichen. Kurzum kann man der Fee eigentlich immer ansehen, wie sie sich gerade fühlt.

Beruf: Wächterin
Waffen: Armbrust, diese trägt sie an einer Halterung an ihrem Gürtel
Magie:
Unterstützende Magie. Sie wirkt keine wirklichen Zauber sondern kann andere Magier mit ihrem Mana unterstützen. So können Zauber schneller gewirkt oder eine stärkere Wirkung erzielt werden.
Besitz: Die Kleider an ihrem Leib, ihre Armbrust, Köcher mit zwanzig kleinen Bolzen darin
Geld: /


Charakter:
„...Sie ist eine sehr aufbrausende junge Frau müsst Ihr Wissen, Eurer Gnaden! Wenn man sie nur schief anguckt fängt sie an auf einem herum zu hacken und zu nörgeln. Darüber hinaus ist sie bockig und stur, besteht auf ihre eigene Meinung und lässt kaum eine andere zu. Wisst Ihr wie schwer es mir da fiel mich auf sie einzulassen? Ihre bissigen Kommentare und ihre freche Art haben mir bei unseren Missionen fast den Verstand geraubt. Dabei ist sie nicht einmal so mutig, wie sie immer tut. Sie ist ein schwachherziger kleiner Schmetterling, der von der Welt keine Ahnung hat...“
Kovu Furchtdieb, Späher der Waldfeen, Phoebes ehemaliger Partner

„... Hört nicht auf diesen Nichtsnutz von einem Späher! Eurer Gnaden, ich bitte Euch, hört mir zu. Meine Tochter ist bei weitem keine zarte Blüte. Sie ist eine Kämpferin. Eine charakterstarke, junge Frau, die der Krone  mit höchstem Pflichtbewusstsein dient und sich völlig für das Wohl unseres Volkes aufopfert. Sie ist anständig, fleißig und dabei auch noch freundlich und fürsorglich gegenüber jenen, die sie liebt. Dieser Furchtdieb hatte doch nur Schwierigkeiten mit ihr, da er selbst eher zweifelhafte Beweggründe besitzt und außerdem zu äußerst fiesen Späßen neigt. Da ist es doch kein Wunder, wenn man irgendwann die Beherrschung verliert, oder nicht? Kurzum ist sie neben meiner Frau die tugendhafteste Fee, die ich kenne. Sie würde Andarien so etwas nie antun!"
Fenrir Glockenhall, Soldat der Waldfeen, Phoebes Vater

„...Also meiner Meinung nach ist Phoebe Glockenhall eine eher ernste Person. Ich kenne sie nur flüchtig, Eurer Gnaden, deswegen sind meine Informationen über sie von recht oberflächlicher Natur. Sie wirkt, im Gegensatz zu vielen anderen jungen Feen, sehr erwachsen und legt einen Eifer an den Tag, den ich selten beobachten konnte. Sie ist eigensinnig, wird daher nur von wenigen Feen gemocht, wie ich gehört habe, aber sie hält eisern an ihren Zielen fest und geht diesen meist selbstständig nach. Dennoch kann ich manchmal an ihr eine sehr nachdenkliche Mimik beobachten. Ich weiß zwar nicht ob das wichtig ist, Eurer Gnaden, aber sie macht manchmal doch einen sehr verträumten wenn nicht sogar sorgenvollen Eindruck auf mich. Sie hat aber auch nie jemanden an sich herangelassen, daher weiß ich nur so viel. …“
Lugno Horchmond, Phoebes Ausbilder


Sprachen: Arcum, Silvanisch
Vorlieben:
Erdbeeren
die Farbe Grün
Schmetterlinge
Schöne Kleider
Selbstbewusste, mutige Personen

Abneigungen:

Pilze
Raubvögel
Eiskristalle/Kälte
Regen
Nervensägen, Angeber, Besserwisser, schwache Persönlichkeiten
Angst vor dunklen Orten, Fischen, tiefen Gewässern, Feuer

Stärken:

Kampf mit der Armbrust (grundlegend)
Unterstützende Magie (überdurchschnittlich)
Eigensinnig und Charakterstark
Pflichtbewusst

Schwächen:

Durch die Schmetterlingsflügel nur ein langsamer Flug möglich
Kleine Gestalt (kann im Kampf gegen größere Rassen nicht mithalten)
Reizbar
Ängstlich

Besonderheiten:
Das kurze Haar ist etwas, was Phoebe sehr stark von anderen Waldfeen unterscheidet. Sie gilt damit in der Gesellschaft der Feen als „hässlich“ und hat damit zudem einen starken Verlust ihres Rufes eingebüßt. Darüber hinaus dürfte ihre Verurteilung und damit einhergehende Strafe besonders sein, denn sie wurde wegen Verrates am eigenen Volk mit der lebenslänglichen Aufgabe betraut das vereiste Feenkönigreich Andarien und dessen Schätze zu bewachen, an dessen Vereisung sie selbst Schuld trägt.

Geschichte:
„Ich gestehe!“ sagte sie mit fester Stimme und trat vor das Gericht des Feenkönigs. „Ich werde alles erzählen.“ Und mit diesen Worten begann sie das Geständnis, was ihre unausweichliche Strafe zur Folge haben würde.

„Ich weiß nicht mehr wann es begann. Es musste irgendwann im Sommer des letzten Jahres gewesen sein, denn es war warm und die Lebensgöttin zeigte sich sogar noch in den Abendstunden .
Meine Ausbildung zur Späherin habe ich zu dieser Zeit bereits abgeschlossen. Kovu und ich waren aber noch kein eingespieltes Team.
...
Nein, eigentlich sollten wir das auch nie werden.

Jedenfalls waren wir auf einer Mission, um die Bestiola auszuspähen, die es gewagt hatten ins Feenreich vorzudringen. Wir stießen aber nicht auf Insektfeen. Auf der Lichtung, nicht weit von hier, stand ein Elf. Ein großgewachsener, blonder Elf in weißer Gewandung und strahlend blauen Augen.“ Ein Raunen ging durch die Reihen der vielen Feen, die der Verhandlung beiwohnten.

„Ja, damals traf ich ihn, Farunir. Mein Partner Kovu wollte sofort wieder verschwinden. Der Fremde sollte uns schließlich nicht sehen, aber ich wollte bleiben. Mein Partner und ich stritten uns eine Weile, bis ich mich schließlich geschlagen gab und ihm zurück ins Feenreich folgte. Die Stimme des Elfen blieb mir jedoch im Kopf, denn er hatte gesungen. Ein Lied, was ich nicht kannte und ich auch nicht verstand aber irgendetwas daran berührte mein Innerstes auf eine Weise, die ich einfach nicht benennen konnte. Ich wusste nur, dass es wunderschön war und ich es unbedingt noch einmal hören wollte.

Ich suchte diese Lichtung also wieder auf, ohne jedoch den wundersamen Fremden wiederzusehen. Da ich die Hoffnung aber nicht aufgeben wollte, kehrte ich wieder und wieder an diesen Ort zurück, immer dann, wenn ich mich unbeobachtet fühlte und ich meine Aufgaben getrost ein wenig vernachlässigen konnte. Allerdings sollte ich Wochenlang erfolglos bleiben. Der Elf kam einfach nicht wieder. Irgendwann suchte ich auch in der Nähe der Lichtung nach ihm, wurde aber auch dabei wieder und wieder enttäuscht.“

„Das wird aber noch nicht das Ende der Geschichte sein, oder? Ihr habt ihn schließlich getroffen und auch mit ihm gesprochen, wie es heißt.“ „Ja, das stimmt. Nach einem Jahr des Wartens traf ich ihn schließlich wieder und  fragte ihn, ob er mir nicht noch einmal das Lied singen könnte. Ab diesem Tag trafen wir uns häufiger und lernten uns näher kennen. Ich erfuhr, dass er Farunir hieß und ein Magier war, der Forschungen über Feen anstellte, bislang aber wenig Erfolg darin hatte tatsächlich eine Fee zu treffen.“ „Und Ihr botet Euch als Forschungsobjekt an.“
„Ja.“ Wieder ging ein erschrockenes Raunen durch die Reihen der Anwesenden.

„Ich war nicht ganz ich selbst. Nun... es... war kompliziert, doch ich glaube, dass ich... gewisse Gefühle für ihn hegte. Er war so voller Begeisterung, sprach immer wieder von seinen Träumen und Zielen, dass ich immer gebannt an seinen Lippen hing. Ich konnte ja nicht ahnen dass...“
„Genug, was für Experimente hat er an Euch durchgeführt?“
„Richtig, verzeiht, Eurer Gnaden. Ich ging mit ihm mit, in eine Stadt der Elfen, dessen Name mir leider entfallen ist. Dort verbarg er mich in seinem Labor und versuchte seine Magie auf mich zu übertragen und umgekehrt. Auch verglich er meine Manareserven mit denen eines Magiesteins mittlerer Größe und schien begeistert von meinen Fähigkeiten zu sein. Scheinbar diente ich ihm besser als die Magiesteine in seinem Labor. Jedenfalls benutzte er dieses Wissen und fragte mich auch nach den Schätzen unseres Volkes, den Feensteinen, aus. In meiner naiven Blindheit erzählte ich ihm, wie sie funktionierten und dass sie selbst die Magie eines Elfen immens verstärken konnten. Dabei hatte ich geglaubt seiner Forschung ein wenig weiter zu helfen.“

„Also Bekennt Ihr Euch schuldig, einem Außenstehenden vom Aufenthaltsort eines Feenkönigreiches berichtet zu haben?“ „Ja, Eurer Gnaden.“ Empörte Zwischenrufe wurden laut.
„RUHE!“ Erst dann konnte Phoebe ihre Schilderung wieder aufnehmen.

„Ich bemerkte die Veränderungen in den Zügen meines Elfenfreundes viel zu spät . Er schien in sich gekehrter zu sein, nachdenklicher und ständig suchte er nach Papieren, Tränken oder irgendwelchen Artefakten. Farunir sprach immer seltener mit mir, befahl mir bloß still zu sein und widmete sich dann wieder seinen eigenen Gedanken. Längst schon hatte er mir verboten wieder nach Hause zurück zu kehren. Meine Besuche wurden zu einer dauerhaften Gefangenschaft. Das Lied, was ich damals noch so schön fand, erklang nicht mehr, stattdessen hörte ich wütende Schreie, wenn ihm etwas misslang und bekam die Schläge zu spüren, wenn ihm etwas nicht passte. Irgendwann sperrte er mich dann in diese grässliche Kugel, die auf  einem verschnörkelten Holzstab thronte und mir zwar Luft zum Atmen aber gewiss keine Freiheit mehr zum Fliegen gab. Die Magie dieses Stabes wirkte ermüdend auf mich, ganz so als entziehe sie mir meine Kraft. Farunir erklärte mir daraufhin, dass dem auch so war, der Stab entzog mir Mana und fügte sie seiner Kraft hinzu. Gleichsam konnte er mich dazu zwingen meine Magie zu aktivieren und ihn dadurch noch stärker zu machen.

Es dauerte nicht lange, bis er seinen Feldzug gegen die Waldfeen antrat. Er wähnte sich sicher mit mir an seiner Seite und den Magiesteinen in der Tasche und so suchte er Andarien auf und...“
„...Und?“
„Und setzte seine Eismagie gegen unser Königreich ein. Er zwang mich meine Magie zu benutzen, wodurch sein eisiger Strahl gewaltig an Stärke gewann. Unsere geliebte Feenkönigin, bot jedoch Paroli und rief alle Feen zusammen, um diesem drohenden Blizzard Einhalt zu gebieten. Sie formierten sich und beschworen so viel Magie, dass die magischen Energien, von den Feen als auch die von Farunir, mit einem hellen Lichtblitz aufeinander prallten und sich kurz darauf in einem schrecklichen Knall entluden. Mein Gefängnis fiel zu Boden und landete auf hellblauem Eis. Das Glas zersprang und ich blieb bewusstlos liegen.“  Die Empörung in den Reihen der Waldfeen war nun kaum noch zu überhören. Nach mehrmaliger Ermahnung des Feenkönigs verlas er das Urteil und entließ Phoebe ihrem nun folgendem Schicksal.

Seit diesem Tag nun ist Phoebe dazu verdammt das vereiste Königreich Andarien und dessen Schätze zu bewachen, in steter Erinnerung an den schrecklichen Fehler, den sie einst beging. Sie ist damit die letzte Bewohnerin dieses Reiches und wurde auf magische Weise an diesen Ort gebunden, da dies ihre Strafe bis zum Tod sein sollte.
Das vereiste Feenkönigreich glich folglich einer Geisterstadt mit gespenstisch vereisten Feen, die ihre Gesichter noch genauso unerschrocken und entschlossen verzogen hatten, wie zum damaligen Zeitpunkt ihres Todes. Die magische Explosion hatte diesen Ort in eine kalte Einöde verwandelt. Der kleine See mit dem Feenbaum in dessen Mitte, leuchtete nicht mehr im mystischen Blau sondern glänzte kalt im Licht der Lebensgöttin. Die Steine im inneren des Feenbaumes pulsierten jedoch noch genauso stark wie eh und je, und so war es die Aufgabe Phoebes, diese Steine vor neugierigen Blicken und gierigen Händen zu bewahren. Als Zeichen ihrer Schande trennte sich die Waldfee die Haare ab und verabschiedete sich gänzlich von ihrer Familie und ihren Freunden, die sie so arg enttäuscht hatte. Glücklicherweise waren ihre Eltern nicht unter den Opfern des Eiszaubers gewesen, doch sahen diese Phoebe nicht länger als ihre Tochter an.
Sie war nun die Wächterin einer toten Stadt. Eine verlassene und verstoßene kleine Fee.

Das Leben gestaltete sich fortan ziemlich trist für Phoebe Glockenhall, denn obwohl sie ab und an mit patroullierenden Waldfeen in Kontakt kam, blieb sie größtenteils allein und wurde jeden Tag daran erinnert, was für eine Schuld sie auf ihre Schultern geladen hatte. Selbst die vereiste Statue Farunirs, die am Ufer des kleinen Sees stand, brachte ihr dabei keinen Trost. Viel mehr fühlte sie auch für ihn Schuldgefühle, denn wenn sie nicht gewesen wäre, würde er vermutlich noch leben.

Dennoch verrichtete sie ihre Strafe mit dem Pflichtbewusstsein, was sie auch vor ihrer Bestrafung an den Tag gelegt hatte. Sie sah nach den vereisten Feen, umrundete den See, um Angreifer vorzeitig zu erspähen und bestmöglich auszuschalten und stattete auch dem Inneren des Baumes einen Besuch ab, in dem die wertvollen Feensteine wuchsen.

Eines Tages wurde ihr doch auch dieser Trott genommen, denn als sie wieder einmal nach den Steinen sah, erwartete sie bereits eine dunkle Gestalt mit blutroten Augen und einem  für ihn riesigen Feenstein auf dem Rücken, verstaut in einer Tragetasche. Mit erhobener Armbrust stellte sich Phoebe diesem unbekannten Gegner und stellte bald darauf fest, dass es sich um eine Bestiola handelte, denn er verwandelte sich in eine riesige Vogelspinne und entwaffnete sie allein durch diese bloße Überraschung. Mit einem großen Feenstein im Gepäck konnte der Bestiola fliehen und krabbelte bis in die Spitzen des Feenbaumes. Phoebe folgte ihm und holte immer mehr zu ihm auf, als der Eindringling auf einen Ast krabbelte. Die Waldfee schoss auf ihn und brachte ihn dazu sich in seine Feengestalt zurück zu verwandeln. Sie hatte ihn zwar nicht getroffen aber zumindest gestreift. Der Bestiola schaffe es in diesem Zuge aber einen Sprung zum nächsten Ast zu wagen, rutschte aber unglücklich ab und fiel stattdessen in die Tiefe. Genau in diesem Augenblick öffnete sich ein schwarzes Portal inmitten der Eislandschaft und verschluckte den fallenden Bestiola in seinen Tiefen. Phoebe zögerte keinen Moment, flog durch das Portal und.... verlor in der Schwärze das Bewusstsein.


Gefährten: /
Familie: Fenrir Glockenhall, Vater, 39 Jahre alt, Soldat
Annabell Glockenhall, geb. Windhauch, 35 Jahre alt, Soldatin
Phoebe hatte eine sehr erfüllte Kindheit, die sich zwar durch Strenge und Disziplin auszeichnete, gleichsam aber viel Liebe zuließ und aus der kleinen neugierigen Waldfee eine sehr selbstständige Persönlichkeit machte. Sie liebt ihre Eltern sehr, ebenso wie sie Phoebe. Doch seit ihrer Bestrafung und dem Unglück in Andarien haben sie das Vertrauen in ihre Tochter verloren und haben sie daher verstoßen. Auch wenn sie ihre kleine Phoebe stets vermissen werden und diese in ihrem Herzen doch stets einen Platz haben wird. Für sie ist Phoebe ein abgeschlossenes Kapitel.

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Re: Phoebe Glockenhall

Beitrag von Phoebe am So Jul 03, 2016 2:52 pm

Charakterentwicklung

Besitz:

  • Kleidung
  • Armbrust
  • Köcher
  • 5 Bolzen


Beziehungen:

Nim

  • Name bekannt
  • Verhexte sich selbst und wurde dadurch unsichtbar
  • sie kann die Sprache der Waldfeen daher gehe ich davon aus, dass sie eine ist.
  • Ich will ihr helfen, aber ich verlor sie in der Bibliothek


Was bisher geschah:

  • Ankunft in Crepererum oberhalb der Klippen Davencias
  • Aufeinandertreffen mit einer Person mit seltsamen Haustier
  • Riss mich von ihm los und flatterte nach Davencia
  • Suchte Informationen in der Bibliothek und traf dort auf eine unsichtbare Waldfee namens Nim
  • Fand heraus, dass Davencia in Riguskant in den Zwielichtreichen liegt und dass Magie hier eigentlich eher unbekannt ist
  • Ich verlor sie leider in den Gängen der Bibliothek und machte mich wieder allein auf die Suche nach dem Spinnenbestiola



  • Meine Reise führte mich an der Küste entlang bis nach Schavenna wo ich mich bei Straßenkünstlern innerhalb eines Wagens versteckte.
  • Ich reiste auf diese Weise quer durch Riguskant, verließ dieses Land aber nicht.
  • Der Spinnenbestiola begegnete mir nicht mehr.
  • Irgendwann befand ich mich an der Grenze zu Karatina an der Perlflucht
  • Dort begegnete mir ein Mann der ans Ufer getrieben wurde. (Ob er tot ist?)
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