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Fatisa' Ideno Pheal

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Fatisa' Ideno Pheal

Beitrag von Fatisa' Ideno Pheal am Do Okt 23, 2014 8:33 pm

Name: Fatisa' Ideno Pheal, der Gerechte, der Verbannte

Alter: 327 Jahre

Rasse: Elf

Zugehörigkeit: Licht

Herkunft: Anima

Größe: 1,87m

Aussehen:  Fatisa besitzt den für die Elfen typischen filigranen Körperbau. An seiner hoch aufragenden Gestalt schließen sich ziemlich lange Körperglieder an. Er sieht ziemlich zerbrechlich aus, obwohl unter seiner einfachen Kleidung ziemlich starke aber sehr dünne Muskel liegen. Seine Kleidung verrät nichts mehr über seinen ehemaligen Reichtum den er besaß, sie ist sehr zweckmäßig gehalten, wenn auch keine Verschleißerscheinungen zu sehen sind. An seiner Seite trägt er die dreifache Scheide, wobei in einer sein Breitschwert Iudix steckt, in der nächsten das Florett Vampir und in der dritten und mit Abstand kleinsten Scheide der Blutdolch steckt. Auf seinen Schultern trägt er einen einfachen Reisesack. An seiner Hand ist seine einzige Erinnerung an seinen vergangenen Status zu finden ein Armreif in Form eines Falken über einer Waage. Dies ist das Symbol des Hauses Pheal. Sein Gesicht zeigt noch immer die aristokratischen Züge, auf die er einst so stolz sein konnte. Eine schmale Nase schließt sich einen relativ breiten Mund mit dünnen Lippen an, auf denen stets ein leicht spöttisches Lächeln liegt. Seine brünetten schulterlangen glatten Haare verdecken oft seine hohen spitzen Ohren. Er hat sehr aufgeweckte blaue Augen, über denen eine hohe Stirn trohnt. Durch die ewige Jugend sieht man ihm nicht mal ansatzweise seine dreihundert Jahre an und er erscheint einem in einem Alter, welches im menschlichen Alter vielleicht gerade zwanzig wäre.

Beruf: Ehemaliger Richter

Waffen: Iudix, das richtende Prinzip, das Richt- und Symbolschwert des Hauses Pheal, ein Breitschwert
Vampir, das ausgleichende Prinzip, das Status- und Symbolschwert des Hauses Sanador, ein Florett
Der Blutdolch, Klinge der Schande, ein kurzer flacher Dolch


Magie: Seitdem der Blutdolch sein Blut schmeckte sind sämtliche magische Kräfte blockiert und nur die Oberhäupter der Häuser Pheal, Sanador, sowie den derzeitigen Vorsitzenden des Rates der Elfen, bzw. sein erster Stellvertreter sollte eines der Häuser den Vorsitz inne haben, können diesen Fluch aufheben. Diese Blockierung  verhindert jedoch nicht, dass er magische Kräfte speichert, auch wenn er diese nicht in Form von Magie äußern kann. Davon ausgenommen ist die Schwertmagie, da sie nur den Schwertführer als Konzentrationspunkt braucht, allerdings die eigentliche magische Arbeit von den Schwertern verrichtet wird. Ausnahme hiervon ist natürlich die Neuverzauberung von Schwertern, da dort die sogenannte Kraftumkehr wirkt, daher das Schwert der Konzentrationspunkt ist und der Schwertführer die Arbeit verrichten müsste, was allerdings der Fluch verhindern würde.

Iudix symbolisiert das richtende Prinzip, werden seine magischen Eigenschaften genutzt, wird der Körper des Betroffenen, also sein Fleisch, seine Muskeln, wenn erforderlich sogar seine Knochen etc., oder des zu Richtenden mit sofortiger Wirkung verzaubert. Die gewünschte Verletzung, welche zu dem Zeitpunkt des Zuschlagens genau vom Verwender definiert sein muss, dauert dann den Richterspruch folgenden Dauer an und lässt danach keinerlei Verletzungen zurück, ob diese Definition der zu erteilenden Strafe nur durch einen klaren Gedanken oder einer schriftlichen Ausformulierung erfolgt, die kurz zuvor rezitiert wurde, ist dabei unerheblich. Eine Verletzung kann auch nicht zurückgenommen werden, wenn sie einmal auf diese Weise zugefügt wurde. Sie verheilt erst zu dem Zeitpunkt den das Urteil im Vornherein festgelegt hatte. Das Urteil kann vom Richter oder sonstigem Verwender nicht nach dem Zuschlagen mit der Klinge abgeändert werden. Das Schwert kann schwache magische Schilde durchbrechen, sei der Anwender so ehrlos sein Urteil nicht anzunehmen. Solange ein Richterspruch aktiv ist erleidet der Verwender die Schmerzen des Verletzten, es sei denn der Gerichtete bereut seine Tat durch diese Strafe. Solange keine Reue beim Gerichteten aufkommt, spürt jedoch der Richter die Schmerzen seines Opfers, auch wenn die Verletzung bei ihm nicht sichtbar ist. Die besten Richter der Elfen sind fähig diese Schmerzen auszuhalten, jedoch können nicht ausgebildete Seelen von diesen Schmerzen bei unbedachtem Gebrauch des Schwertes in den Wahnsinn getrieben werden. Iudix wird deswegen nur verwendet vor elfischen Gerichten, wenn explizit der Antrag gestellt wurde oder es keine andere Möglichkeit gibt, die vom Täter Reue erwarten lässt.

Das Heilerschwert Vampir ist das Symbolschwert des Hauses Sanador, welches das mächtigste Haus der Heiler ist. Vampir ist nur eine abgeschwächte Form des ursprünglichen Schwertes des Hauses Sanador, welches jedoch nach einem Beschluss des Rates der Elfen nur noch vom Oberhaupt des Hauses verwendet werden darf. Der Grund hierfür war, dass jede heilende Wirkung auch umgekehrt werden kann und daher dem Betroffenen genauso gut schaden könnte. Dies war der Grund, warum Fatisa beauftragt wurde ein Schwert zu schaffen, welches noch immer uneingeschränkt seine heilende Wirkung entfalten konnte, dessen schadhafte Wirkung jedoch stark eingegrenzt sein sollte. Dies bewerkstelligte Fatisa mit dem sogenannten „Prinzip der Brücken“. Das Florett kann diese Brücke nur mit dem Blut des zu Behandelnden schaffen. Hierbei sollten mehrere Faktoren beachtet werden: Je näher das Florett dem Körper des Patienten ist, je frischer das Blut ist und je näher das Blut der zu behandelnden Stelle war, desto effektiver ist die Behandlung. Die Wirkung wird gehemmt, wenn das Blut vom Patienten nicht freiwillig gespendet wurde. Das hat auch den allgemeinen Nachteil, dass bewusstlose Patienten schwer zu behandeln sind mit diesem Schwert, da die Entscheidung das Blut zu spenden bewusst getroffen worden sein muss. Natürlich konnte Fatisa nicht verhindern, dass man dieses Schwert trotzdem einsetzen konnte, um jemanden zu schaden. Denn die Behandlung beruht darauf, dass der Heiler seine eigene Gesundheit und Energie opfert, um das physische Leiden des Opfers zu mildern und zu heilen. Psychische Krankheiten sind mit Vampir nicht mehr behandelbar. Das hat natürlich den Nachteil, dass man das Maß finden muss seine Energie zu übertragen. Wird zu wenig gesendet, passiert nichts, wird zu viel gesendet, entstehen sogenannte Dissonanzen, die der betroffene Körper nicht verarbeiten kann und die deswegen dem Gewebe schaden. Im schlimmsten Fall kann zu viel gesendete Energie zum Tod des Patienten führen. Niederträchtige Wesen können auch versuchen mit dem Florett Nutzen aus der „Behandlung“ zu schlagen und versuchen ihrem Gegenüber durch Einsatz des Schwertes Energie zu entziehen. Hierzu muss jedoch der Anwender zunächst „die Brücke“ beidseitig aufbauen, indem er auch sein Blut an der Klinge haften lässt. Jetzt kann er gezielt Dissonanzen im Körper seines Gegenübers hervorrufen, um diese überschüssige Energie, die dabei entsteht, zusammen mit der aufgewendeten Energie wieder zurückzuziehen. Diese Vorgehensweise ist jedoch gefährlich, da der Verwender riskiert, selbst Dissonanzen in seinem Körper auszulösen, die das ursprüngliche Opfer nicht mehr zurücknehmen kann oder will, was dann dem Verwender schadet. Im schlimmsten Fall kann sich so der Verwender selbst umbringen und selbst wenn diese Energieabzug Erfolg hat, ist er doch recht nutzlos, da das Ergebnis auch mit einer erholsamen Portion Schlaf hätte erreicht werden können.

Der Blutdolch ist eine der schrecklichsten und altehrwürdigsten Klingen der Elfen. Sie ist auf den Betroffenen individualisiert und kann nach ihrer erstmaligen Verwendung auch nur für diesen angewendet werden. Sie wird nur bei der Höchststrafe der elfischen Gerichtsbarkeit eingesetzt.  Sie blockiert primär sämtliche Magieanwendungen des Betroffenen und kann zusätzlich mit dem Blut des Grundes, weswegen ihr Einsatz gerechtfertigt wird beträufelt werden. Dieses Blut ist normalerweise das Blut des ermordeten Wesens, sei es nun ein anderer Elf oder ein anderes Wesen, dessen Mord so verabscheuungswürdig erscheint. Hierdurch wird ein permanenter Zustand erreicht, indem der Betroffene den Todesmoment seines Opfers nachspüren muss. Die Wirkung kann nicht durchbrochen werden, außer durch ihre Anwender, die vor Gebrauch der Klinge benannt sein müssen.  Der Betroffene kann nur ihre Wirkung mildern indem er sich sehr weit von dem Ort des Todes seines Opfers entfernt. Eine angemessene Entfernung, welche dem Betroffenen ermöglicht nicht durch diese Erfahrung verrückt zu werden, ist eine Welt zum Beispiel. Die Wirkung kann jedoch wiederum verstärkt werden, wenn das Opfer Besitztümer bei sich in der Nähe trägt, welche mit dem Mord zusammenhängen, auch wenn dieser Effekt im Vergleich minimal ist.

Besitz: Den Blutdolch, Vampir, Iudix, einen Reisesack mit seinen liebsten Besitztümern aus seiner Heimat, was vor allem der Armreif mit dem Symbol des Hauses ein paar Bücher und größere Mengen an Geld, sowie Ersatzkleidung und ein Zweig seines liebsten Baumes, welcher einem Ewigkeitszauber unterliegt, weswegen er nicht verwelkt, sind. Der restliche Inhalt ist nicht festgelegt, wird aber zumeist noch von Reiseproviant ergänzt.

Geld: 177 Draken und 12 Drachmen

Charakter: Fatisa ist noch immer zutiefst darüber gekränkt, dass er von seinem eigenen Volk verbannt wurde. Nichtsdestotrotz besitzt er noch immer das hohe Gerechtigkeitsempfinden, welches ihm sein Vater so sehr einbläute. Jedoch unterwirft er inzwischen sich keinem Gesetz mehr außer seinem eigenen und hat sich als Richter über alle Wesen Crepererums erhoben, wobei er die elfische justiziable Etikette strengstens einhält. Er besitzt den typischen Spott gegenüber anderen Rassen als Elfen und erkennt auch selten die Taten dieser an, sondern versucht sie eher zu relativieren. Jedoch hat man sich einmal seinen Respekt verdient, folgt er einem bedingungslos überall hin und tut alles, um diese Person zu beschützen.  Seine Gerichtsbarkeit ist zutiefst von dem Gedanken des Ausgleiches geprägt. So sind ihm unnötige Härte, sowie zu milde oder gar ungerechtfertigte Urteile verhasst und er nimmt mit Vorliebe selbst das Recht in die Hand, um danach diese Ungerechtigkeit in seinen Augen zu korrigieren. Wer mit ihm reisen will, muss sich seinem Spott und seiner hochnäsigen Ironie stellen. Er erfreut sich an der Natur, wo es nur gehen mag und sieht selbst noch im Kleinsten die Schönheit des Diamanten, deswegen ist ihm die Zerstörung der Natur zum Beispiel durch Abholzen der Wälder zutiefst verhasst und wird von ihm sehr streng gestraft. Er besitzt ein sehr ausgeprägtes und strenges Wertesystem an dem er sich und andere misst. Wird dieses wissentlich von anderen verletzt gerät er schnell aus der Fassung und möchte ihn zur Verantwortung ziehen, auch wenn man es ihm nicht äußerlich ansehen mag. Generell sieht man ihm seine Gefühlswelt äußerlich eher wenig an und er schiebt meist sein spöttisches Grinsen vor.

Sprachen: Cantio, Arcum

Vorlieben:
+Natur
+Idealismus
+Gerechtigkeit
+Freundschaft


Abneigungen:
-Heuchelei
-Betrug
-Verrat
-Ungerechtigkeit
-Naturzerstörung
-In Frage gestellt zu werden


Stärken:
+Gerechtigkeitsempfinden
+Idealismus (breites Wertesystem)
+guter Schwertkämpfer
+Schwertmagie

Schwächen:  
-leicht provozier bar bei  Ungerechtigkeiten
-kann keine Magie wirken
-Schwertmagie kann ihm schaden
-inflexibel durch das starre Wertesystem

Besonderheiten: Fatisa ist ein Gelehrter des elfischen Rechtssystems und hat zusätzlich noch weitreichendes theoretisches Wissen über die Magie (mit dem Schwerpunkt Schwertmagie) und die Kunst des Schwertkampfes. Darüber hinaus ist er sehr belesen und besitzt so lückenhaftes Wissen in vielen Themenbereichen.

Geschichte: Fatisa‘ Ideno Pheal geboren im Hause Pheal, Erster seines Namens, Vorsitzender Richter der zweithöchsten Appellationinstanz, Gelehrter der Schwertmagie, Hüter von Iudix, genannt der Gerechte, Edler der Elfen, wird hiermit zur Verbannung verurteilt auf Grund des Mordes an Nuranus so geschehen im Hause Sanador. Dieser Spruch ist endgültig, gegen ihn gibt es keine Möglichkeit zum Widerspruch. Zusätzlich gibt das Gericht dem Antrag des Hauses Sanador statt für die Vollstreckung den Blutdolch zu nutzen. Zu den Bewahrern des Fluches werden das Oberhaupt des Hauses Sanador, des Hauses Pheal, sowie der höchste nicht diesen Häusern angehörende Elf bestimmt. Das Urteil wird am heutigen Tage vollstreckt. Die Sitzung ist geschlossen.

Fatisa erinnerte sich nur sehr  ungerne an jenen Tag, der seine allzu kurze Zeit in seinem Heimatwald beendete. Es war so vieles geschehen. Geboren war er in die Hauptlinie des Hauses Pheal, eines der ältesten und ehrwürdigsten Häuser, die es gab. Sein Großonkel das Oberhaupt des Hauses war auch immer sehr  darauf bedacht gewesen, diese Ehre hoch zu halten. Auch deswegen hatte er es sich nicht nehmen lassen als Vorsitzender des höchsten Gerichtes selbst das Urteil über Fatisa zu verkünden, obwohl es nach allen Etiketten vertretbar gewesen wäre, dass er seine Abwesenheit hätte verlautbaren lassen. Er war jedoch auch selbst schuld an seiner Situation, es war das einzige Mal bisher gewesen, dass seine Gefühle sein Handeln bestimmten und es hatte ihn zu dem gemacht, was er jetzt war. Ein Verbannter, ein Ausgestoßener von seinem eigenem Volke und nun musste er selbst seine Welt verlassen und hier in diese verdorbene Welt ziehen. Aber der Reihe nach:

Geboren als Aristokrat hatte er in seiner frühen Kindheit keine Sorgen, auch wenn ihn sein Vater sehr bald darauf erzog in die Gerichtsbarkeit der Elfen einzugehen und wie es einem Edlen gebührte einen Richterposten einzunehmen. Dies zog natürlich lange Stunden des Lernens des Rechtes und der Formalitäten nach sich, aber wenn Elfen eines haben, dann haben sie Zeit und er liebte das Lernen. Nur kann das Lernen nicht der Inhalt des Lebens sein und da es die Tradition gebot, dass der Richter selbst das Urteil ausführte, soweit es ihm möglich war, kam er bald in den Kontakt mit der Richterklinge Iudix, die dem Hause Pheneal vorbehalten war.  Dadurch entdeckte er seine Vorliebe für den Schwertkampf und studierte neben der praktischen Kunst des Duells auch weiterhin die Magie, wobei er sich ab jetzt auf die Schwertmagie spezialisierte. Als er in das Erwachsenenalter kam, wurde er auch sogleich zu einem Richter eines kleinen Gerichtes benannt. Außerdem fand er nebenbei Beschäftigung in der Schwertschmiede des Hauses Pheneal, wo er sein theoretisches Wissen austestete. Sein wohl größter Auftrag war für das Oberhaupt des Hauses Sanador eine neue Symbolklinge zu fertigen, da die altehrwürdige nicht mehr kopiert werden sollte, da sie einen unbegrenzten Energieaustausch zwischen dem Anwender und den Betroffenen ermöglichte und so eine sehr gefährliche Waffe ergab. Deswegen sollte diese Klinge nur noch dem Oberhaupt zustehen und er Fatisa sollte eine abgeschwächte Version herstellen. Dies tat er auch voller Stolz und heraus kam Vampir. Ein schönes leichtes Florett, welches die besten Eigenschaften des alten nahm und nur den Energiefluss in eine Richtung begrenzte. Als Lohn bekam er nicht nur eine Belobigung beider Häuser sondern er wurde mit sofortiger Wirkung in die zweithöchste Apellationsinstanz erhoben. Später lernte er auch noch eine Frau kennen, in seinen Augen die wunderschönste Frau der Welt, Khuztana war ihr Name. Aber es sollte nicht sein und sein Glück endete jäh, auf eine derart tragisch komische Weise, dass er, wenn er heut zu tage daran dachte, immer gleichzeitig anfing zu weinen und zu lachen, zumindest innerlich. Sie war ihm genommen worden und gerade mit der Klinge, die er erschuf. Einer des Hauses Sanador hatte sich nicht unter der Kontrolle, als er versuchte sie von einer Erkältung zu heilen, von einer verdammt harmlosen Erkältung. Aber er hatte sie überredet sich den Heiler anzuvertrauen, da er Vertrauen in sie hatte. Aber er, Nuranus war sein Name, verstand nichts von seinem Handwerk rein gar nichts. Fatisa wunderte sich schon später als er erfuhr, dass Vampir für die Behandlung genutzt worden war. Darüber hinaus konnte Nuranus sich nicht kontrollieren und schickte viel zu viel Energie, viel zu ungerrichtet in ihren Körper. Die daraus resultierenden Resonanzen zerstörten ihr Gewebe. Sie hatte keine Chance. Ein guter Heiler hätte sie vielleicht retten können, indem er die Resonanzen auf sich abzieht, aber so war sie tot für immer tot, weg nie mehr sollte er ihr Lächeln sehen können. Wegen dieser grob fahrlässigen Behandlung klagte er auf Mord. Aber nein kein Gericht wollte seine Ansichten teilen. Allgemeines Behandlungsrisiko war zu dieser Zeit das Wort, welches ihm am meisten verhasst war. Nuranus wurde nur zu zwei Wochen Hausarrest verurteilt.

Schon am gleichen Abend fällte Fatisa einen folgenschweren Beschluss. Er ließ sich zu dem Mörder führen, als Gast des Hauses Sanador und erstach ihn mit einem gezielten Dolchhieb. Völlig ehrlos, völlig unverfroren. Es war Mord. Diese Tat führte zu einem Aufschrei, nur seiner Verbundenheit mit dem Oberhaupt des Hauses Sanador verdankte er, dass er nicht auf der Stelle getötet wurde, sondern er vor ein Gericht gebracht wurde. Er war selbstgefällig gewesen, selbstgefällig und stolz zu denken, dass ihn die Gerichtsbarkeit doch nichts Schlimmeres wegen dieser verständlichen Tat anlasten konnte. Und doch wurde sein Schmerz ignoriert und ausnahmslos alle Instanzen erkannten auf Mord und die Höchststrafe Ächtung und Verbannung. Zu allem Überfluss wurde seine Strafe noch durch den Blutdolch besiegelt, welcher ihn an die Seele dieses verruchten Nuranus band und immer wieder dessen Schmerz empfinden ließ als er starb. Überraschenderweise auch sein Unverständnis, wieso er umgebracht wurde. Wusste dieser Schuft am Ender wirklich nicht, was er bei der Behandlung alles vergeigt hatte? Um den entstehenden Fluch noch zu stärken, wurde ihm die Klinge des Verstorbenen zusätzlich zu seinem Schwert Iudix und dem Blutdolch als Zeichen seiner Schande gegeben. Sei’s drum, sein Vater konnte sich zu einer letzten Heldentat für seinen Sohn durchringen. Er brachte ihn zu einem Portal nach Crepererum, auch wenn dieses weit entfernt war. In dieser Zeit lastete der Fluch des Blutdolches schwer auf Fatisa, aber sie kamen noch rechtzeitig an und sein Vater schubste den vor Schmerz schon seit Wochen besinnungslosen Fatisa durch das Portal auf diese fremde Welt.  Diese weite Entfernung zwischen ihm und der Seele des Toten, konnte nun den Fluch genügend schwächen, dass Fatisa sich erholen konnte. Schon bald musste er merken, dass er nun auf einer Welt war, wo sein Status unbedeutend war und nur sein Geld zählte, denn sein Vater konnte seinen Sohn nicht verurteilen, er hatte ihn ein Vermögen mitgegeben rund dreihundert Drachmen, dazu einen Reisesack mit wenigen, aber dafür sehr wertvollen, wenn zu Teil auch nur ideell wertvolle, Besitztümer, wie zum Beispiel ein mit einem Ewigkeitszauber belegten Ast des Familienbaumes, welcher schon seit der Gründung des Hauses steht und immer Fatisa liebster Baum war. Mit diesem Vermögen zieht nun Fatisa seit nunmehr sieben Jahren durch diese ihm fremde Welt und hat vieles schnell lernen müssen. Zum Beispiel, dass sich viele nicht an die Gesetze dieser Welt hielten, worauf er sich fragte, wieso sie dann überhaupt Bedeutung haben sollten. Er kam zu keiner Erkenntnis, deswegen beschloss er sich über diese Gesetze zu erheben und dieser Welt nun endlich das Rechtssystem der Elfen zu lehren, welches ihm am Edelsten erschien. Er beachtete bei seinem Vorhaben auch nicht den Willen anderer, sie wussten ja nicht worüber sie sprachen. Ein Vorteil seines Reichtums ist und war, dass er nie arbeiten musste, sondern immer da seine Dienste verkaufte oder jemanden angedeihen ließ, wo er es für nötig empfand. Und so zieht er umher, er versucht allen Gerechtigkeit zu üben und lässt nichts zwischen sich und sein Ziel kommen.

Gefährten: noch keine

Familie: Sein Großonkel das Haupt des Hauses Pheneal und weitere Verwandte, wie sein Vater der  der Bruder eines Enkels des Hauptes ist.

Passende Musik: Hmm schwierig, unter Umständen „Lost Destination“


Zuletzt von Fatisa' Ideno Pheal am Di Okt 28, 2014 12:02 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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