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Lo'Ren Katar

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Lo'Ren Katar

Beitrag von Lo'Ren am So Nov 02, 2014 10:22 pm

Name: Lo‘Ren Katar
Alter: 33 Jahre
Rasse: Lumenarin (zum Todesengel berufen)
Zugehörigkeit: Unlicht
Herkunft: Letum
Größe: 1,82 Meter

Aussehen:
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Wie stellt man sich einen Engel vor? Nicht alle Flügelträger sind gespickt mit weißen Federn und platinblonden Haaren. Vor allen Dingen auf der Seite der Racheengel, denn hier sind die dunklen und rassigen Akzente zu finden. So hat Lo zum Beispiel ein pechschwarzes Gefieder und kastanienbraune Haare, die nur aufgrund ihrer Länge ihre eigentlich lockige Form verloren haben und sich in einer leicht welligen Mähe verlieren. Im Kontrast zu den braunen Haaren stehen die weitaus schwärzeren Augenbrauen, die perfekt gezupft einen stechenden Blick verleihen können. (Ob der Blick im positiven oder negativen Sinne stechend wirkt, unterscheidet sich lediglich durch die restliche Gesichtsmimik.) Darunter befinden sich die eisblauen Augen, die von der ehemaligen Heeresführerin gerne durch schwarze Schminke hervorgehoben werden. Das diese Schminke nicht jeden Tag – und vor allen Dingen in Kriegssituationen nicht – aufgetragen wird, versteht sich von selbst, denn bei Lo handelt es sich schließlich um eine selbstbewusste Frau, die meint sich nicht ständig hinter einer Lawine an falschen Farben verstecken zu müssen. Die spitz zulaufende Nase mit dem eher breiten Rücken mündet an den runden Kusslippen, die an Tagen der Schminklaune gern mit einem hellen Rot hervorgehoben werden. Sofern einem ein verführerisches Lächeln zugezwinkert wird, erkennt der aufmerksame Beobachter auch gleich die schneeweißen Zähne, die genauso rein und eben sind, wie die Haut, die den kompletten Körper umrahmt. Soweit könnte man das Bild einer eitlen Dame sehr gut verkaufen, doch die hohen Wangenknochen und die eher verspielt eingesetzte Mimik nehmen der Gesamterscheinung das Unnahbare und ersetzen es durch eine junge Verspieltheit, die einlädt sich ihr gegenüber zu öffnen.
Die Figur besticht durch einen komplett athletischen Körperbau, mit all den Muskelsträngen und der schnurgeraden Haltung einer Balletttänzerin. Dennoch vermag die Sportlichkeit dieser wilden Fechterin es nicht die weiblichen Rundungen verschwinden zulassen – oh, nein! Während die meisten Frauen, die diesen Grad der körperlichen Härte erreichen, ihre Weiblichkeit -  sprich eine üppige Brust, ausladende Hüften und die dazu passenden, stämmigen Schenkel – unfreiwillig ablegen, besticht Lo’Ren mit ausgeprägter, aber keinesfalls unnatürlicher Rundung. Erst im unbekleideten Zustand würden die Spuren des harten Militärdrills in Form von Muskeln, Sehnen und Straffheit deutlicher sichtbar werden. Lo ist also ein verspielter Traum von Frau mit der versteckten Disziplin des Heeresführers, der sie eigentlich ist.

Die Kleidung ist, typisch für die Lumenaren, sehr detailverliebt und natürlich handgefertigt aus den feinsten Stoffen, die sich auf dem Markt nur finden lassen. Gerade als Heeresführerin wird Qualität doppelt groß geschrieben! Früher trug sie täglich eine strikte Uniform, die nur wenig Panzerung beinhaltete (maximale Beweglichkeit ist für ihren Kampfstil das A und O) und oft in den Farben des Bodens bzw. der vorherrschenden Jahreszeit getüncht war.
Das Augenmerk liegt nun aber woanders. Lo ist zivil unterwegs, um möglichst unter dem Radar irgendwelche Kreaturen nach Letum zu locken, um ihren Tod zu besiegeln. Abgesehen von der schlichten, spitzenfreien Unterwäsche, die in ebenso schlichtem, aber elegantem Schwarz gehalten ist, gibt es nur wenige Kleidungsstücke. Ein eng anliegendes Tanktop in mattem Schwarz gibt im Sommer mehr Freiheit und dient gleichzeitig als kaum spürbare zweite Schicht, bevor auch schon die figurbetonte Jacke kommt. Bis hierhin scheint nichts Besonderes an dem Outfit zu sein, aber ein Kenner der Stoffe, Schnitte und der Textilverarbeitung erkennt sofort die hohe Qualität.
Alte Kleidung:
Allerdings ist die Jacke das wahre Prunkstück, denn sie ist in dunklem Grün gehalten und mit goldenen Bestickungen versehen, die einerseits die Schultern etwas hervorheben und andererseits einen exotischen Touch verleihen, weil sie in Form von Ranken, Dornen und Blüten überall auf dem Oberkörper zu sehen sind. Die Ränder sind ebenfalls golden hervorgehoben. Die Hose ist wesentlich einfacher, da sie eng anliegend in die schwarzen Stiefel, die bereits kurz nach dem Knie anfangen, münden, in dem gleichen Grün, wie auch schon die Jacke gehalten ist und nur einen simplen Goldstreifen links und rechts an der Außenseite der Beine zeigt. Zu guter Letzt bleiben die Stiefel, die aus robustem Leder gefertigt sind, spitz mit integrierten Stahlkappen zulaufen und perfekt an das Bein angepasst sind.
Neue Kleidung:
Es handelte sich dabei übrigens um eine lange Hose, eine eng ansitzende, lange Jacke mit einem relativ eng wirkendem Kragen und ein neues Paar spitze Stiefel, die edel glänzten. Die Schnüre der Stiefel, die Knöpfe, die vom Hals bis zur Hüfte runter- und an den Ärmeln hingen, waren alle in Silber gehalten. Die Taschen der Hose und Jacke waren ebenso durch einen silbernen Streif sichtbar. Zuletzt waren auch noch einige Nähte an Schultern und entlang der Beine in silber gehalten.
Accessoires gibt es nur zwei: Zum einen den silbern glänzenden Anhänger, der ihre Zugehörigkeit zum Unlicht symbolisiert und zum anderen einen stabilen, ebenfalls silbernen Armschutz, den sie aber meist unter der Kleidung und nur am linken Arm trägt. Der Armschutz geht vom Handgelenk bis den halben Weg zum Ellenbogen hinauf und dient im Schwertkampf (nur wenn es dringend nötig ist) als Abwehr.

Alles in allem zeigt das äußere Erscheinungsbild eine junge, verspielte Frau, die aber gleichermaßen deutliche Zeichen von militärischer Strenge verbreitet und – wie eigentlich alle Racheengel – sehr edel und adrett gekleidet ist.


Beruf: Ehemals Heeresführerin der Lumenaren, heute „Anwerberin“ für das große Unlicht (Todesengel).
Waffen: Unlichts Dorn
Als der begabteste Schmied der Lumenaren, der jemals gelebt hat, starb, fand er sich plötzlich vor dem Großen Unlicht wieder - eine Ehre, der er sich nicht bewusst war - und wurde dazu gebracht eine Reihe besonderer, magischer Gegenstände zu schmieden, die dann vom Großen Unlicht selbst mit Zaubern versehen wurden. Einer dieser Gegenstände war ein Degen, der folgende Fähigkeiten in sich vereinte:
1. Die Klinge hat eine enorme Schärfe und muss niemals geschliffen werden.
2. Die Klinge wird stumpf und rostet nur, wenn mit ihr lange Zeit kein Zwielicht oder Licht getötet wurde, bis lediglich noch der Griff übrig bleibt. Wird ein Zwielicht oder Licht getötet, vermag die Waffe sich wieder zu regenerieren, was allerdings Zeit kostet.
3. Jedes getötete Licht oder Zwielicht wird als Unlicht wiedergeboren.

Magie: Magie gehört nicht zum Repertoire der Lumenarin (obwohl Potential dafür vorhanden ist) und ehrlich gesagt hat sie sich auch nie dafür interessiert. Lediglich ein Trick ist ihr vergönnt: Das Erschaffen von Portalen mit Hilfe einer Schriftrolle.
Besitz: Als ehemalige Heeresführerin besitzt sie ein prunkvoll ausgestattetes Apartment im besten Teil der Stadt, welches im Zuge ihres jetzigen Auftrages allerdings zurückgelassen werden musste.
Alt:
Heutzutage besitzt sie einen robusten Seesack, welcher aus den edelsten Stoffen gefertigt und mit handgestickten Runen verziert wurde.
Ein schwarzer Rucksack mit silbernen Schnallen und Schnüren, der sich vollständig schließen lässt, sodass auch im Flug nichts herausfällt. Dank seiner gut anpassbaren Verschnürung kann er nicht nur auf dem Rücken getragen, sondern auch vor dem Bauch festgebunden werden. Gefüllt ist dieser mit ein wenig Nahrung, einer Winterjacke mit silbernem Hermelinpelzkragen, zwei Sets an unterschiedlichen Kleidungsstücken, Schlifffett für das Florett und diversen Gegenständen, die beim Machen von Feuer oder dem Flicken von Kleidung behilflich sind. Der wichtigste Gegenstand ist wohl eine Schriftrolle, die es vermag ein Portal in das Reich Letums zu öffnen. Das eine Frau zu den obligatorischen Hygieneartikeln noch das ein oder andere Schminkset mit sich trägt, bedarf keiner extra Erwähnung. Weiterhin ist noch eine Teekanne der Annefortin in ihrem Besitz.
Geld: Ein praktisch unerschöpflicher Vorrat seitdem das Haus eines reichen Mannes geplündert wurde.


Charakter: Lo’Ren ist, wie alle Racheengel, sehr diszipliniert und religiös erzogen worden. Durch das Ansehen ihres Vaters und die liebevolle Aufopferung ihrer Mutter in Sachen Erziehung wurde ihr schon in Kindheitstagen ein gewisser Drill vermittelt, den sie lieben lernte. Obwohl Lo von Natur aus eher eine verspielte Persönlichkeit ist, die ihre Freiheit sehr wertschätzt, so ist sie durch das Leben an einen gewissen Stresslevel gewöhnt worden, der nicht mehr wegzudenken ist. Im jetzigen Leben des Todesengels wirkt die Vergangenheit sich damit wie folgt aus: Man kann mit Lo wunderbar offen reden und rumalbern, aber wenn ihre innere Uhr sagt, dass es Zeit für die morgendlichen Liegestütze ist, dann muss sie diese einfach eben durchziehen. Genauso diszipliniert wirkt die körperliche Haltung der stets strammstehenden Frau. Aber unfreundlich und (charakterlich) steif? –Nein! Es sind halt verschiedenste Faktoren, die Auswirkung haben. Militärischer Drill, eine harte Erziehung, ein generell verspielter Charakter und die Tatsache, dass Lo’Ren ihr Volk -  die Lumeren – in der Öffentlichkeit gut darstellen will, ist alles Teil ihres Verhaltens geworden. Es ist also nur natürlich, wenn sie gegenüber anderen Racheengeln kälter rüberkommt und gegenüber dem Bauern Creperums wie ein Schutzengel oder eine einfache junge Frau. Trotz aller Freiheiten, die sie sich gönnt, verfolgt sie stets eisern ihre Ziele. Einerseits wird Creperum durchwandert, um ein besseres Bild über ihr Volk zu hinterlassen, aber andererseits wird jedes Licht bzw. Zwielicht mit Vorlieben dem großen Unlicht geopfert. Hinter der netten Frau steckt also eigentlich ein tückisches Biest, welches eiskalt ihre Ideale durchsetzen wird, sofern es ohne Konsequenzen ist. Die Tatsache, dass dem großen Unlicht folge geleistet wird, sagt auch schon viel über die Religiosität aus, die ihr seitens der Mutter und Schwester immer näher gebracht wurde. Nach jedem Opfer bzw. Kampf werden ihre Finger reflexartig den Anhänger zum Mund führen und mit einem Kuss Dank gegenüber dem großen Unlicht äußern.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass es sich bei Lo’Ren um eine disziplinierte, religiöse Frau handelt, die sich oftmals dreht und windet, um ihre Ziele zu erreichen und nur gegenüber wahren Verbündeten ihre Ideale ehrlich vorbringt. Sie ist die Definition eines zweischneidigen Schwertes.
Sprachen: Arcum und Lenush
Vorlieben:
- Schwertkampf
- ihr Volk
- Erfolg
- Erfahrung gewinnen
- offene Gespräche
- alles Edle dieser Welt
- nützlich sein
- Disziplin, Drill und Ehrgeiz
- andere Wesen manipulieren
- das große Unlicht
- Gesellschaft.
Abneigungen:
- Durchschaut zu werden
- Magier
- Weicheier
- Niederlagen
- Dreck und ungepflegte Zeitgenossen
- alle die dem großen Licht huldigen oder seinen Landen entspringen
- Sturköpfe
- Einsamkeit.
Stärken:
- Schwertkampf
- Sport
- Redekunst
- Disziplin
- Loyalität
- kann fliegen
- flink.
Schwächen:
- Wissenschaft
- die Öffentlichkeit, weil Lo ihre Rasse friedlich darstellen will, aber gleichzeitig den heftigen Drang verspürt jede Person aus Anima niederzumetzeln... dieser Konflikt stört ihr "normales Verhalten"
- Magie
- körperliche Stärke
- andere Unlichter, die ihr feindlich gesinnt sind
- sehr stabile Gegner, da die Schnitt- und Stichwunden eines Floretts nicht sehr tief gehen
- enge Räume, da ihr Kampfstil auf dem Ausweichen und nicht dem Parieren von Schlägen beruht (der silberne Armreif ist alle Verteidigung, die ihr zur Verfügung steht).
Besonderheiten:
- außerordentlich gute Kampfkunst (vor allen Dingen mit dem Florett)
- sehr religiös (ein Anhänger des Unlichts baumelt stets um ihren Hals herum)
- redegewandt
- hübsch
- sehr diszipliniert
- sehr flink
- kann fliegen
- kann Portale öffnen
- verspielter als man anfangs meinen mag
- hohes Ansehen im Reich der Lumenaren

Geschichte:
Alles begann vor etwa 33 Jahren. Lo’Ren war das älteste Kind einer Priesterin und eines Handelsmannes und damit auf der guten Seite der lumenarischen Gesellschaft geboren. Wie es in dieser Kultur üblich war, wurde dem Balg alle Aufmerksamkeit zuteilwerden lassen, die aufgebracht werden konnte. Ihre Mutter Saliva gab sogar ihre geistliche Laufbahn auf, um sich voll und ganz auf ihren Spross konzentrieren zu können. Schon von frühester Kindheit an wurde Lo also sehr diszipliniert und religiös erzogen, damit die Erstgeborene später viel Ruhm und Ehre in die Familie und über das Volk bringen würde – und damit sollten die Eltern auch Erfolg haben. Sobald der Samen des Ehrgeizes gesät war, konnte sich das athletische Mädchen für nichts anderes als eine militärische Karriere begeistern. Hier gab es das erste Mal etwas, das sich Herausforderung nannte, da zwangsweise die schlechteren Jobs, wie zum Beispiel das Bewachen irgendwelcher Einrichtungen innerhalb der Stadt, gemacht werden mussten, aber gleichzeitig der Körper nicht verkümmern durfte, um Chance auf bessere Positionen zu kriegen. Die komplette Freizeit war also ausnahmslos mit Übungen und Lehreinheiten gefüllt, die schließlich dazu führten, dass Lo die weitaus wichtigeren Grenzposten außerhalb der Stadt oder direkt auf der Stadtmauer selbst patrouillierte, wo es eigentlich das erste Mal zu den Kontakt mit Hungerteufeln, Vampiren oder Dunkelelfen kam, die größtenteils vertrieben werden mussten. Auch hier brillierte die ambitionierte Fechterin in jeder Lebenslage. Der Höhepunkt war dabei das Abwehren einer kleinen Bande von Dunkelelfen, bei dem sogar ein Orden verdient wurde, durch das Retten eines Wachmannkollegen. Jetzt waren die Scheinwerfer erst recht auf sie gerichtet, also ging es noch weiter die Karriereleiter hoch. Mit 25 Jahren bestand die Arbeit darin Truppen für den Frontkampf auszubilden. Nur ein Jahr später bildete Lo nicht mehr die Soldaten aus, sondern die Ausbilder, die dann die Soldaten ausbildeten. Ihre soziale Kompetenz gepaart mit der Disziplin, Aufmerksamkeit und Strenge galt als einzigartig, was wiederum zu anderen Rängen führte. Feldwebel, Captain, Divisionsführer, einige Spezialausbildungen und schließlich gipfelte alles im hochangesehenen Heeresführertitel. 32 Jahre war sie zu dieser Zeit alt und Freunde gab es außerhalb der Militärwelt keine. Lediglich Soldatenkumpel verführten ihre Anführerin ab und zu in eine Kneipe zu gehen und ihren eigentlich verspielten Charakter auszuleben. Beziehungen gab es bis zu diesem Punkt mehrere, die allesamt lieblos und kurz waren. Gesichtslose Männer, deren Namen keine Rolle spielten, standen sporadisch neben der guten Lady Katar, wenn es mal wieder darum ging einen Orden oder zwei abzustauben. Das war in dieser Hinsicht aber auch schon alles.
Seitdem allerdings das Amt der Heeresführerin eingenommen wurde, plagten sie immer wieder Träume und Visionen, die erst nach Monaten der Zeit und durch ein Gespräch mit ihrer Priester-Schwester klarer wurden. Die größte aller Ehren klopfte an ihrer Tür und es war schnell beschlossen, dass Lo’Ren sich in die Lande des Zwielichts aufmachen musste, um dem Ruf des großen Unlichts folge zu leisten. Wie die Visionen genau aussahen? Nunja, die ersten Erscheinungen zeigten verschwommene Bilder, wirr zusammengeschnitten, aber bereits mit einem eher düsteren Unterton. Wie Albträume wirkten sie allerdings nicht - trotz des Untertons. Letztendlich kristallisierte sich das Bild einer krabbelnden Lo heraus, die entgegen aller Widrigkeiten einen Berg aus Schädeln, Armen und Beinen erklomm. Als ihr zerkratztes und dreckverschmiertes Gesicht sich über den Zenit erhob, erblicken ihre entschlossenen Augen einen Thron - gebaut aus ihren Opfern - direkt neben einem alles in den Schatten stellenden Licht, welches die Aura des Bösen von sich strahlte. Sie war Gottes rechte Hand, sofern der Aufgabe, der ihr hiermit gegeben wurde, folge geleistet wurde.
Und hier knüpft die Vergangenheit an die Gegenwart an. Das Militär hat eine Freistellung erwirkt, nachdem ein geeigneter Ersatz gefunden war, und eine gut vorbereitete Lo stand vor dem erschaffenen Tor in die Welt Creperums. Neben ihr ihre Schwester im offiziellen Priestergewandt und ein paar Soldaten, die man wohl getrost Freunde nennen konnte. Der Abschied stand kurz bevor und hier beginnen die Abenteuer im Namen des großen Unlichts. Wo das Tor wohl hinführen würde?

Gefährten: -
Familie:
Almir Katar (Vater, 65 Jahre alt) – Ein angesehener Händler, der spezialisiert ist auf den Austausch mit Vampiren und Hungerteufeln. Das Verhältnis zu seiner ältesten Tochter ist sehr gut.
Saliva Katar (Mutter, 59 Jahre alt) – Früher angehende Priesterin, dann aufopfernde Mutter über viele Jahre und schließlich fand sie Einstellung im Unternehmen ihres Mannes. Das Verhältnis zu Lo ist sehr gut.
Revia Katar (Schwester, 30 Jahre alt) – Ein ebenso religiös und diszipliniert erzogenes Kind wie auch Lo’Ren. Ihre fromme Haltung führte sie auf die Pfade ihrer Mutter – sie ist Priesterin -, aber mit der Aussicht auf weitaus höhere Ämter. Das Verhältnis zu ihrer Schwester ist sehr gut.

Passende Musik: Ein schwarzer Schatten, der verführerisch lächelt und genauso anziehend wirkt, wie er Unruhe in einem auslöst. Eine mysteriöse Person, eine Femme fatale.


Zuletzt von Lo'Ren am Di Nov 04, 2014 12:46 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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