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Xitra der Narr

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Xitra der Narr

Beitrag von Xitra der Narr am Do Jan 15, 2015 7:48 pm

Name: Xitra der Narr
Alter: 21 Jahre
Rasse: Lumenar/Skar
Zugehörigkeit: Unlicht
Herkunft: Letum
Größe: 2 Meter

Aussehen: Eine hoch aufragende Gestalt in ein enges Narrenkostüm gesteckt. Die Augen verraten noch seine Herkunft bzw. ein Auge verrät noch seine Herkunft. Ein dunkles Blau, das der Lumenaren, das andere Auge erscheint einem heller. Es ist zwar ein wenig dunkler, aber es erinnert stark an die Augen der Skars. Seine einst so schwarzen vollen Haare sind ausgegraut, vermischt mit dem reinen Weiß der Skars. Er trägt sein Haar schulterlang. Seine Flügel wurden von dem Körper abgestoßen und nur noch die Ansätze am Rücken erinnern an die einst so prächtigen Flügel. Seine Gestalt ist dürr, aber seine Gesichtszüge sind umso härter. Es sind nicht die starren kalten Gesichtszüge der Skars, die sich da aufzeigen, aber dennoch sind sie verhärtet, längst hat er jede Gefühlsregung aufgegeben, zu oft wurden sie ihm zum Nachteil ausgelegt. Seine Präsenz ist auch längst nicht so kalt, wie die eines Skars. Vielmehr von Statur und grundsätzlichen Körperfunktionen zeigt sich noch immer der Lumenar in ihm.  Ansonsten erinnert sein Körperbau an den eines Menschen. Meist trägt er sein Narrenkostüm, eine wilde Zusammenstellung von verschiedensten Flicken in allen erdenklichen Farben.

Beruf: Einstiger Forscher, Narr, Poet

Waffen: Der Falkenstab des Narren (siehe Magie); mehrere Dolche  und mit Eisen gefüllten Bälle

Magie: Der Falkenstab des Narren ist ein langer vergoldeter Stab von ungefähr 1,5 m Länge. An seinem unteren Ende läuft der Stab spitz zu, sodass er sich auch als Wanderstab eignet. Am oberen Ende befindet sich die Figur eines Falken, welche einen erstaunlich festen und bequemen Griff bietet. Das Wesen dieses Stabes ist wahrlich höchst  wundersam. Er wirkt Elementarzauber (Feuer, Wasser, Erde, Luft, Dunkelheit) von verschiedenster Machart und verschiedenster Intensität. Der Verwender kann nicht bestimmen, wie der Zauber aussehen mag, nur das Auslösen des Zaubers kann er kontrollieren. Es wird jedoch gesagt, dass der Stab zwar gerne Schabernack treibe, aber seinen Besitzer im Zweifel vor dem Tod bewahren würde. Ein deutlicher Vorteil dieses Stabes ist es, dass er kaum Mana verbraucht, zudem muss sich der Anwender nur einmalig auf das Auslösen des Zaubers konzentrieren, jedoch ist der Einsatz dieses Stabes höchst gefährlich, da jederzeit auch der Anwender von dem Zauber geschädigt werden kann.

Darüber hinaus kontrolliert Xitra einige einfache magische Zauber, so vermag er kleine Gegenstände für kurze Zeit unsichtbar zu machen. (nicht länger als 10 Sekunden bei einem Gegenstand nicht größer als eine Kugel mit dem Radius 7 cm, wenn mehrere Gegenstände gleichzeitig verzaubert werden, dann sinkt die mögliche Zeit, in der die Verzauberung wirkt indirekt proportional. Umso länger der Gegenstand verzaubert werden soll, umso mehr Konzentration wird benötigt.)  Außerdem vermag er es an einem beliebigen Ort in einem geringen Radius Geräusche erklingen zu lassen. (ca. 1m, dabei muss sich der Anwender einmalig auf den Ort konzentrieren. Umso intensiver das Geräusch wahrgenommen werden soll, umso näher muss der Betroffene an dem Ort stehen, wo das Geräusch erklingen soll. An Orten, die für den Anwender nicht einsehbar sind, kann er kein Geräusch erklingen lassen.) Zuletzt vermag er es Wesen zum Lachen zu bringen, leider hat er keinerlei Kontrolle über Intensität und Bewandtnis des Lachens, so kann er jemanden ein mildes Lächeln in das Gesicht zaubern oder ihn vor Lachen kampfunfähig machen (Hierbei muss sich der Anwender vollständig auf den Betroffenen konzentrieren). Alle seiner Zauber sind der Illusionsmagie zuzurechnen.

Besitz: Xitra besitzt einen normalen Reisesack, indem verschiedenste Arten von Messern, Bällen und sonstigen Gegenständen enthalten sind, die er für geeignet hielt, um seinen Herren zum Lachen zu bringen. Daneben befinden sich mehrere zusammengeflickte Kostüme in dem Sack, sowie ein Paar Wechselschuhwerk. Er selbst trägt ein Paar feste Wanderschuhe. Außerdem befindet sich sein persönliches Forschungs- bzw. Tagebuch in diesem Sack und dazu eine minimalistische Ausstattung zum Schreiben (Federn und ein kleiner Tintenvorrat), sowie ein Stoß Papier darin.

Geld: 7 Draken und 32 Drachmen


Charakter: Man kann Xitra wohl als einmalige Persönlichkeit bezeichnen.  Verhasst von seinen Freunden, gerettet von seinen Feinden, ist er völlig desorientiert, wer Freund und Feind sein mag. Vielleicht sind es auch die Partikel in Skars in ihm, aber er behandelt jedes Wesen völlig rational, welches ihm begegnet. Zu seinen Eigenarten zählt es, jedem seine vermeintlichen Fehler und Tugenden vorzuhalten und sie ins Lächerliche zu ziehen, ohne Rücksicht auf die Gefühle seines Gegenübers zu achten. Es ist nicht so, dass er sich nicht um jene sorgen würde, welche bei ihm den Status eines Freundes erreichen, jedoch ist es ein sehr verzwickter Weg dorthin und er ist nicht eindeutig zu beschreiben. Grundsätzlich schätzt er Aufrichtigkeit und Realismus und wer diese Eigenschaften verkörpert, mag eine Chance erhalten hinter die Fassade des Narren zu blicken, denn Xitra ist noch immer jener heißblütige Forscher und Dichter damals. Wenn er will, kann er gebildet und fein sprechen und hat so vielerlei Kenntnisse in der Wissenschaft und Poesie und vermag so den Leuten zu helfen, aber seiner Meinung nach haben nur die wenigstens verdient, dass man ihnen helfen würde, sodass er seine Möglichkeit lieber dazu einsetzt, um ihnen ihre Falschheit aufzuzeigen. Mit diesem Verhalten macht er sich keine Freunde, aber darum geht es ihm auch gar nicht, seiner Meinung nach entlarvt die Wut der Leute ihre Falschheit  und sie verdienen es nur getötet zu werden, was mit einem „ungeschickten“ Messerwurf auch schon mal schnell bewerkstelligt ist. Solch Beobachtungen und Vorgängen widmet er auch gerne kurze Texte bzw. Gedichte, um die Erinnerungen, wie er es nennt zu bannen, deswegen verwundert es nicht, dass so mancher sich ungewollt in diesen Texten wiederfindet, genauso wie sein von Xitra empfohlenes Schicksal.

Sprachen: Lenush, Arcum

Vorlieben:
+Ehrlichkeit
+Realismus
+Schreib bzw. Dichtkunst
+wahre Nächstenliebe
+Freundschaft

Abneigungen:
-Euphemismus
-Scheinheiligkeit
-Verrat an einem Freund
-Konzentration auf Banalitäten
-Selbstgefälligkeit

Stärken:
+Jonglieren und sonstige Kleinkunststücke
+scharfe Beobachtung vom Verhalten und klare Interpretation desselben
+klarer und stark mit Logik durchsetzter Verstand
+gute Kontrolle (Stärke, Präzision bei der Zielsuche …) der einfachen Magie

Schwächen:
-Gefühlskälte
-macht sich durch übermäßigen Spott viele Feinde
 -unflexibles Wertesystem (Engstirnigkeit, schnelle Werturteile etc.)
 -keinerlei direkte Kampferfahrung (tötet, wenn aus dem Hinterhalt)

Besonderheiten: Xitra hat in seinen Jahren der Pein gelernt, die Gesichtszüge seines Gegenübers relativ zu lesen und zu interpretieren und dementsprechend sein Verhalten anzupassen. Diese Fähigkeit resultiert aus der Notwendigkeit der Grausamkeit seines Herrn zu entgehen, wenn er von den Leistungen seines Narren enttäuscht war.

Xitra wurde mit dem Fleisch der Skars infiziert, weswegen er auch mehreren physiologischen Einschränkungen unterliegt, sodass er sich vor übermäßige Hitze schützen muss, auch wenn ein kritisches Maß erst viel später als bei einem vollwertigen Skar erreicht wird, daher benötigt er auch keine besondere Kleidung unter Normbedingungen im Gegensatz zu Skars. Seine Motorik ist dagegen überraschend wenig eingeschränkt. Einzig die Mimik kann überraschend träge reagieren, oft ist seine Mimik sogar völlig ausdruckslos und verrät nichts über seine derzeitige Gefühlslage.

Geschichte: Die Lumenaren sind auf der Suche nach der Perfektion, um sich über alle Wesen zu erheben. Sie akzeptieren nicht den ihnen angedachten Platz und Grenzen und versuchen sich jederzeit und auf alle erdenklichen  Weise gegen ihre Natur zu erheben. Doch was ist, wenn die Natur dies nicht mehr akzeptieren will? Was ist wenn sie sich wehrt und die Lumenaren in die Schranken weist? Es wurde allgemein angenommen, dass dies nicht möglich sei. Dass dies ein gewaltiger Irrtum war musste Xitra ein hoch angesehener junger Forscher feststellen. In ihm brodelte der Idealismus der Jugend, das Streben danach die Grenzen zu sprengen und keine Richtlinien zu akzeptieren und auch der Schreibkunst war er nicht abgeneigt, nein viel mehr noch er liebte es Kurzgeschichten und kurze oft auch reimlose Gedichte über seine Gedankenwelt zu schreiben. Eines Tages bekam er dann ein Angebot, welches er nicht ausschlagen konnte, so naiv wie er war. Sein Fleiß hatte sich bis zu jenem schicksalhaften Tag darauf gerichtet, die Naturwissenschaften und die Schreibkunst zu studieren, von Magie hielt er nichts, er besaß zwar durchaus das Potenzial sie zu wirken, aber er war überzeugt, dass die natürlichen Wissenschaften sein Volk viel weiter bringen würden und ihre Trumpfkarte gegen diese selbstverliebten Engel waren, die da hoch droben mit stolzer Nase in Anima residierten und auf sie hinabblickten, als wären sie ihre Herrscher. Aber dem muss nicht auf Ewigkeit so sein. Erste Erfolge in den jungen natürlichen Wissenschaften, die sich zu Xitras Leidwesen in weiten Teilen noch dieser überholten Magie bedienten, dass es möglich sei Fleisch von Wesen anderen Arten derart einzupflanzen, dass sie die Eigenschaften von diesen annahmen. Als Xitra zu der berühmtesten lumenarischen Arbeitsgruppe zu diesem Themenbereich eingeladen wurde, war er Feuer und Flamme alles zu geben, um seine Rasse zu perfektionieren. Es muss gesagt werden, dass diese Arbeitsgruppe vor allem aus jungen Lumenaren bestand und bei  den Alten in Verruch stand, da diese überzeugt waren, dass die Lumenarische Rasse so perfekt ist, wie sie vom Großen Unlicht geschaffen wurde und diesen heiligen Grundsatz bezweifelten diese jungen aufstrebenden Lumenaren. So forschten sie mehrere Jahre und dann kam der große Tag, sie wollten ihre Forschung an einen der Ihrigen ausprobieren.  Sie hatten etwas Fleisch von einem Skar besorgt (fragt besser nicht, wie sie es beschafft hatten) und wollten es nun jemanden einsetzen. Als es jedoch, um die Frage ging, wer diese einmalige Ehre erhalten sollte, machte sich Unsicherheit unter den Lumenaren breit und keiner wollte vortreten, von diesem Verhalten seiner Freunde beschämt, trat Xitra vor und bot sich an. So wurde es dann auch beschlossen, er sollte diese (zweifelhafte) Ehre erhalten. Die Prozedur folgte der, der in zahllosen Tier bzw. „Fremdart“ getesteten Verfahrensweisen, aber etwas ging furchtbar schief. Das Fleisch der Skar wollte sich nicht Xitra unterordnen und wischte einmal durch seine ach so hehre Persönlichkeit. Sein Haar graute aus, eines seiner Augen klarte auf und seine Körpertemperatur sank spürbar. Auch von seinem inneren Feuer  blieb nichts mehr übrig, dafür konnte er seine Situation so klar analysieren, wie er es noch nie zuvor vermocht hatte. Als er die zusammengetretene und sichtlich geschockte Arbeitsgruppe  ansah, war seine Brust kalt, er verspürte keine Furcht und spürte Hass in sich für diesen Ekel, den er in den Gesichtern seiner so engen Freunde las. Auf einmal war nicht mehr einer dieser hohen und tollen Lumenare, sondern er war für die Lumenare nunmehr ein Krüppel, ein Krüppel der es nicht verdiente beachtet zu werden. Auf Grund dieser doch recht neuartigen Situation erbarmten Xitras alte Freunde sich aber, ihn zu packen und zu fesseln und ihn wie ein Stück Vieh in sein Elternhaus zu tragen, dort erzähltem sie den Herrn des Hauses von den Geschehnissen. Dieser war sichtlich erfreut, dass Xitras närrische Verhaltensweisen und sein fehlender Glaube an das Große Unlicht in derart gebrochen hatten, dass er es verdiente auf der Straße zurückgelassen zu werden, um dort zu verrecken, jedoch zeigte sich ein Anflug von Mitleid in dem Wesen seines Vaters, als er Gnade vor Recht ergehen ließ. Es wird gemunkelt, dass nur durch Xitras wehleidige Mutter sein Vater dazu bewogen werden konnte, diese Narrheit an einem Narren zu begehen. Sie hatte sich oft und intensiv um Xitra bemüht, jedoch war dies eine der seltenen Ausnahmen, wo ihr Erfolg beschieden war, da sie richtigerweise meist der Meinung ihres Mannes den Vortritt ließ. Xitras Vater wies also einen Schneider an, sich die dreckigsten und meist abgetragenen  Flicken der Stadt zu suchen und für Xitra Narrenkostüme anzufertigen. Fortan war auch so sein Name Xitra der Narr und er war nicht länger Sohn eines angesehenen Hauses, sondern er war der Narr des Hauses, ein gebrochener Lumenar, der als Zeichen der Großzügigkeit aufgenommen worden war, ein durch und durch groteskes Wesen. Der Vater hatte keinen Sohn mehr, sondern war der Herr eines Monsters. Dem Narren Xitra war elend, als er erfuhr welch gnädigen Pläne ihm zu Teil wurden und das offiziell sein Tod verlautbart wurde, doch kam keine Gefühlsregung über sein Gesicht, solches vermochte er gar nicht mehr. Er wollte sich seinem gerechten Schicksal nicht fügen, deswegen wurde er diszipliniert, wobei Schläge noch die Belohnung dafür waren, wenn er sein Fehler sich eingestand und korrigierte. Nach nicht allzu langer Zeit war nicht mehr viel übrig von dem einstigen Lumenaren Xitra und ihm wich Xitra der Narr, der sich darauf verstand auf ganz und gar magische Weise die Leute zum Lachen zu bringen, Kunststücke aufführte und immer so klar das tat, was sein Herr erwartete. Doch eines Tages, es wurde ein großes Fest im Hause gegeben, sträubte sich die Reste dieses alten Xitras und begehrte auf. In diesem Rausch des Alkohols und sonstiger Freuden, entglitt ihm „zufällig“ sein Messer beim Jonglieren und der Schreck war groß. Die Lumenaren waren wild, vor so einer Ungeschicktheit des Narren, als sie sich allerdings des Todes des Betroffenen und seine leichte von jeglichen Wertgegenständen befreite Ruhe vergewissert hatten, war der Narr auf wunderliche Weise verschwunden. In dem Narren Xitra, tobte ein Kampf, sein altes Ego und sein neues Selbst kamen nur schwehrlich zu einer Übereinkunft, wer die Vorherrschaft im Geist übernehmen sollte, beiden war nun klar, dass es kein Zurück gab. In diesem wirklich närrischen Kostüm konnte er sich nicht verstecken, deswegen gab es für ihn nur noch einen Weg, den Weg nach Crepererum. Er hatte von einem Portal gehört, welches in der Nähe seiner Heimatstadt aufgetaucht war, jedoch instabil war, aber irgendeine Macht meinte es gut mit diesem verlorenen Wesen und das Portal war noch geöffnet. Mit den wenigen Gegenständen die er besaß und ein wenig Geld, dass er den Leuten von dem Fest abgenommen hatte ging er sicher durch das Portal und kam in jener feindlichen Welt an. Er hatte jedoch aus dieser anderen Welt auch noch etwas mitgenommen, dessen Beschaffenheit sich ihm bis zum heutigen Tage kaum erschloss. Es war auch ein mächtiger Magier auf dem Fest anwesend gewesen und  dieser hatte ein Artefakt als Wanderstock genutzt, dieses vermochte arkane Magie zu wirken, auch wenn sich deren Kontrolle Xitra fast vollständig entzog. Er hatte gehofft hier in Crepererum seine Ruhe zu finden, aber die Wesen hier waren nicht weniger falsch als die Lumenaren. Der erste der ihn sah, wollte ihn auslachen und versuchte an seinem Hab und Gut zu kommen, dafür blieb er mit einem Dolche im Bauch im Straßengraben liegen. Er erfuhr später, dass das ein Mensch gewesen sei und das Laster des Alkoholes nicht nur in Letum bekannt war. Mit seiner Persönlichkeit machte sich Xitra in dieser fremden Welt kaum Freunde, Leute engagierten ihn häufig, um ihren Feinden eins auszuwischen, das war Xitra klar, aber es rettete sein Überleben. Denn genauso wie man sicher sein konnte, dass er jeden seiner Zuschauer beleidigte, indem er ihnen die Wahrheit sagte, genauso sicher konnte man sein einen Dolch zu spüren, wenn man ihn nicht bezahlte. Vielleicht nicht sofort, aber irgendwann traf es auf zu Teil höchst unangenehme Weise jeden dieser Betrüger und so hatte Xitra bald einen gewissen Ruf inne: Der Blutnarr nannte man ihn fortan, auch wenn er an seinem alten Namen festhielt Xitra der Narr, welcher durch eine fremde Welt zieht, die er nicht versteht, aber noch weniger hatte er je ein Wesen vermocht zu verstehen: Sich selbst.

Gefährten: keine
Familie: -
Passende Musik: Wieder bin ich mir unsicher, unter Umständen passt „The Lost One’s Weeping“.


Zuletzt von Xitra der Narr am Di Feb 03, 2015 10:11 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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