Die neuesten Themen
» Irilya
Heute um 10:51 von Das Große Licht

» Merihim
Heute um 10:02 von Das Große Licht

» Überarbeitetes Gesuch für einen Engel
Heute um 7:59 von Arelis

» Evadin J. Ruincúron
Gestern um 21:32 von Evadin

» Shanee
Gestern um 19:51 von Shanee

» Ich akzeptiere...
Gestern um 19:15 von Shanee

» Abwesenheit
Gestern um 9:08 von Sélari

» Ihr sucht einen Schreibpartner?
Gestern um 6:46 von Lucille

» Araisan - Silberzunge
Mi 18 Okt 2017 - 17:26 von Araisan

Wer schreibt wo?

Perleris-Meer
Das Östliche Meer:
Anju
Spatz

Insel der verlorenen Seelen (Nord-Perleris-Meer):
Xitra der Narr

Die offene See:
Seraphelia
Villan

Riguskant
Dorf Ahring:
Oluwoye

Straßen Königsburgs:
Kraja der Rabe
Jaden

Die weiten Felder (Davencia):
Terano Leiryfe Sanador
Ardaja Elasia
Sélari

Kargatrass-Berge:
Kshri'Nakh
Black Laknis

Rastplatz nahe Grunnat:
Jaekim
Loke
Kinim

Smaragdsee (Haus Sommasflucht):
Chakko
Faycine

Herrenhaus von Sommasflucht:
Remiron

Schavennas Hafenviertel:
Egon
Faylinn
Myrrmayarra

Kreuz und Quer durch Riguskant:
Azariel
Luna

Der Graue Barbar (Grunnat):
Xorastra
Adaline
Èlie

Brunya (Hafenviertel)
Trevas
Lucille

Gasthaus zum Adelstor (Königsburg):
Tarren
Satinav

Das Jungferntal:
Clavius
Nocturna
Ikarus
Eiris

Steppenstraße:
Xiara Schnitter
Nimmernis

Raubschatten Wald:
Celen
Garsh'goil

Dorf Schwalbenstein:
Hraban
Schreiberling

Die Grüne Hölle
Die Blutwehr (Waldrand):
Kasimir
Alice van Harp
Neisseria
Lo'Ren

Grenze der Grünen Hölle:
Arelis

Karatina
Dorf Merrehain:
Yheran Maknossar
Obrogun

Rabans Einsiedelei (Graue Wacht):
Luvia
Narmil Machatrim
Fatisa' Ideno Pheal

Kleine Siedlung (Dämoneneinöde):
Mayaleah
Kiran
Outis

Perlkuppenstraße:
Phoebe
Finn

Kohwatt:
Mathilda
Lil'yandra Iathaille

Lokettgraun Hauptstraße:
Hlevana Tuscha
Xern

Gasthaus 'zum wilden Giersch':
Fynn Hellwind
Jarko

Hexenhütte (Amdalon):
Vithsotah

Graubrunn:
Thech Sharr
Raltjof
Itjaika

Buchinholz:
Korinius
Julian

Perlfurt:
Esya
Rasaya
Cron

Burg Shion:
Valeriana Shion
Ciaran
Selina

Tragalùn
Felsdorf (Gebirge der Gewalten):
Elaimandraia
Dragor

Kilenight-Wüste:
Joolhaal
Jilo


Die Wilden Lande
Westlicher Waldrand (Frostbakenwald):
Carnak
Astrid
Goldmund

Olaf Steinbrechers Schmiede:
Bertram Bärentöter
Olaf Steinbrecher

Unsere Schwestern

Verzeichnis für aktive RPGs


Statistik
Wir haben 247 eingetragene Mitglieder
Der neueste Nutzer ist Evadin.

Unsere Mitglieder haben insgesamt 23436 Beiträge geschrieben zu 1716 Themen

Die Elfen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Die Elfen

Beitrag von Das Große Licht am So 28 Aug 2011 - 15:18

Elfen

Äußeres

Körpergröße: 1.70m – 1.90m

Hat man sie noch nie zu Gesicht bekommen, könnte einem ein Blick aus ihren kristallklaren Augen die Sprache verschlagen. Denn die Elfen sind eines der schönsten Völker Animas. Ihre Haare sind seidig, ihre Augen schmal und leicht schräg gestellt und ihre schmalen Gesichter wirken wie Porzellanpüppchen höchster Qualität.
Am auffälligsten sind ihre langen, spitzen Ohren, die leicht abstehen oder streng am Kopf entlang laufen. An ihnen werden sie auch meist sofort erkannt und das ist wichtig wenn man sich keinen Ärger mit ihnen einhandeln möchte. Sie sind das Sinnbild purer Ästhetik, nur selten ist einer von ihnen mit Hässlichkeit geplagt und selbst dann wird dieser Elf noch immer unter Menschen oder Engeln als schön gelten.
Jeder Elf strebt nach Perfektion. Sie verehren die Schönheit, die ihnen als Gabe in die Wiege gelegt wurde, und gerade die reinsten und schönsten unter ihnen ernten Anerkennung. Sommersprossen, Muttermale, gebräunte Haut, Schwielen und Narben empfinden sie als unrein. Auch bevorzugen sie Haarfarben in sachten Farbtönen von aschblond bis nussbraun. Pechschwarzes oder rotes Haar gilt als weniger beliebt, doch wird kaum ein Elf mit diesen Haarfarben geboren.

Die Kleidung der Elfen ist in hellen Farben gehaltet, Pastelltöne und Weiß gelten als besonders ansehnlich, da sie Reinheit symbolisieren. Schwarz, grau oder braun, sind hingegen unschicklich und werden nicht einmal von Schneidern in Erwägung gezogen. Alle anderen, bunteren Farben, werden toleriert. Knappe Kleider gibt es bei den Elfen eher nicht. Vielmehr tragen sie entweder sehr weite, luftige Roben, oder aber bequeme Reisekleidung, die man bei jeder Gelegenheit gebrauchen kann.

Schmuckstücke werden bei diesem Volk sehr häufig und gerne getragen. Solcherlei Dinge wie etwa Ketten oder Ringe unterstreichen die Eitelkeit der Elfen und betonen ihre übernatürliche Schönheit. Tattoos oder dergleichen gibt es hingegen selten, da dies als widernatürlich betrachtet und verschmäht wird. Auch Fremde werden schief angesehen sobald sich auch nur das kleinste Tattoo im Gesicht tragen. Schminke hingegen ist eine vorübergehende Verzierung des Gesichtes, die unliebsame Unreinheiten oder Narben verdecken soll. Mit dieser Art von Verschönerung haben die Elfen im allgemeinen keine Probleme, nur werden Anwender dieses Hilfsmittels gerne höhnisch belächelt.  


Charakter (stereotypisch)
Allgemein
Generell werden Elfen mit verschiedensten Adjektiven versehen, die widersprüchlich sind und somit die vielseitigen Meinungen der anderen Völker widerspiegeln. Vielen Völkern fällt es schwer die Elfen einzuschätzen, denn sie geben sich ihnen gegenüber distanziert und kühl.
Klar ist: Elfen sind makellose Wesen, mit einer Affinität zu Licht und Wasser und werden häufig wegen ihrer Liebe zur Reinheit und Ordnung bewundert, mit der sie unter allen lichten Rassen am deutlichsten hervorstechen. Sie lieben es, alles sauber zu halten und ihr Reich besonders ästhetisch erscheinen zu lassen. Die Verehrung der Schönheit ist Teil ihrer Kultur. Andere wiederum halten sie für zu arrogant, eitel und zu kalt, um offenherzige Gastfreundschaft anzubieten.
Besonders freundlich werden Elfen gegenüber Fremden tatsächlich nicht sein aber wissen sie doch viel mit den Worten 'Ehre' und 'Respekt' anzufangen. Hat sich ein Fremder auf irgendeine erdenkliche Art und Weise bewiesen, was bei diesem Volk ziemlich schwer zu bewerkstelligen ist, wird er geachtet und ab und an vielleicht auch einmal angelächelt. Alle anderen werden höchstens mit einer flüchtigen Musterung gewürdigt.
Tatsächlich gelten Elfen als ziemlich abgehoben und stolz was vielleicht auch daran liegen mag, dass sie Mitglieder anderer Völker nicht einmal anblicken wenn sie mit ihnen reden. Andererseits haben sie auch ihre guten Seiten, die sich vor allem in ihrer Vernunft, Hilfsbereitschaft und Intelligenz äußern. Auch wenn sie dazu neigen andere Völker und Rassen zu verachten, so lassen sie es sich nicht nehmen Hilfsbedürftigen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Auch haben sie einen besonders stark ausgeprägten Beschützerinstinkt wenn es darum geht, Unschuldige Wesen in Notsituationen zu retten, sind sie anderen Wesen alterstechnisch doch häufig voraus und die zu Rettenden in ihren Augen wie unerfahrene Kinder. Nie würden sie es wagen, Schwächeren ein Leid zuzufügen. Ihre Gegner sind entweder gleichwertige Kämpfer oder aber Feinde, die einen Kampf angefangen haben.

Frauen
Kaum ein anderes Volk bringt derart schöne Geschöpfe hervor wie das der Elfen. Somit ist es auch kein Wunder dass das Äußere der Elfenfrauen bei den anderen Völkern Animas als legendär gilt. In zahllosen Balladen und Märchen wird die Schönheit der Elfendamen thematisiert. Gleichzeitig sollen sie aber auch für Außenstehende als unerreichbare Wesen gelten, von denen man kaum zu träumen wagt. Und wenn der einzig offensichtliche Makel an einer Elfe bloß sein soll, dass sie zu perfekt und damit fast schon, wie eine Puppe, als unnatürlich schön gilt, so sucht man nach ihren Fehlern im Charakter.
Böse Zungen behaupten, weibliche Elfenfrauen seien unterkühlt, unnahbar und über alle Maßen eitel. Dass sie sich von Männern bitten ließen, statt selbst in Aktion zu treten, und dass sie sich einiges auf ihr Äußeres einbilden würden.
Eine durchschnittliche Elfenfrau verbringt in der Tat viel Zeit vor dem Spiegel. Sie kennt zahllose Arten ihr - üblicherweise - langes Haar zu pflegen und noch viel mehr Arten, es zu frisieren und herzurichten. Sie weiß ihre luftigen, hellen Kleider mit dem passenden Edelsteinschmuck zu kombinieren und in welcher Art sie den Kopf heben muss, um ihren langen, schlanken Hals, oder die fein gezogenen Wangenknochen perfekt zur Geltung zu bringen.


Männer
Unter den Elfenmännern ist ein gutes und gepflegtes Äußeres nicht minder wichtig und man wird beobachten können, wie auch die Herren ihr Äußeres im Spiegel überprüfen. Ebenso wird von den Männern aber ein galantes, wortgewandtes Auftreten erwartet, in dem sie sich immer wieder zu üben trachten. Während die Elfendamen sich also eher im Hintergrund halten, ist man es von ihnen gewohnt, dass sie den ersten Schritt machen und auf andere, und sollten sie fremd sein, zugehen.
Obwohl Elfenmänner zunächst zugänglicher auf andere wirken, lässt sich sehr leicht feststellen, dass man diese Verhaltensweise nicht mit Offenherzigkeit verwechseln sollte. Viele Elfen umgeben sich mit einem Panzer aus unterkühlter Höflichkeit, wissen ein Gespräch zu ihren Gunsten zu lenken, einem das Wort im Munde herumzudrehen und am besten noch, wie sie dem anderen alles Interessante entlocken können, ohne auch nur eine Sache über sich selbst zu verraten. Und am Ende steht man da und stellt fest, dass man über seinen Gesprächspartner ebenso wenig in Erfahrung gebracht hat, wie über die Elfendamen, die erst gar nicht das Wort an einen richteten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Elfen ein besonders schönes, aber zugleich unnahbares und stolzes Volk sind, aus dem man zunächst nicht ganz schlau wird. Beeindruckend ist ihr Auftreten allemal, und hinterlässt stets einen besonderen, überirdischen Eindruck. Sie sind die Verkörperung der Schönheit in humanoider Form, neben denen andere Wesen rau und grob... aber irgendwie auch natürlicher wirken.  


Lebensweise
Lebensraum
Elfen sind teilweise in den Wäldern der Waldfeen und Bestiola angesiedelt, ihr Gebiet breitet sich aber noch weiter im Westen aus und erstreckt sich über die sogenannten Spiegelfelder. Diese Felder sind riesige Wiesenlandschaften, die teilweise hügelig und teilweise flach geartet sind. Auch gibt es hier einige lichte Wälder, die wundersame Tiere beheimaten. Allerdings zeichnen sich die Spiegelfelder hauptsächlich für ihre Seen aus, die unzählig über das gesamte Land verstreut sind. Diese sind der Grund für den Namen der Spiegelfelder. Zwischendrin wird man große und kleine Elfenstädte und Dörfer finden, die sich besonders dadurch auszeichnen, dass sie aus Kristallen und Glas gefertigt sind. Sie wirken wie funkelnde Diamanten, deren Reinheit von den vielen Seen gespiegelt und damit verdoppelt wird. Aus diesem Grund wird das Land der Elfen auch häufig als riesiges Juwel bezeichnet. Das Glitzern und Funkeln ist einfach überall präsent.

Am eindrucksvollsten sind die Regierungsgebäude. Sie wirken wie filigrane, weiße Schlösser mit den weißen Steinböden und ihren verspielten Verzierungen. Ganze Türme und Wände wurden mit Magie aus Glas oder Kristallen geformt. Andere Wände bestehen aus geschickt positionierten Spiegeln. Außenstehende könnten in ihren Gängen und Sälen manches Mal die Orientierung verlieren. Wo trennt eine Glaswand den Saal; wo gaukelt einem ein Spiegel eine Weiterführung des Raums vor?

Neben dem Licht, das durch die vielen Kristalle und Spiegel gebrochen wird, spielt auch der Glanz des Wassers eine große Rolle im Elfenreich. Verschnörkelte Boote liegen an den Ufern der vielen Seen. Ihre Oberflächen liegen still da, ihre Wasser sind so klar, dass man an vielen Stellen bis auf den Boden schauen kann und... man mag sich wundern, doch in ihnen, unter sacht dahinschwebenden Fischen, fällt der Blick auf weitere Glaskuppeln! Die Elfen bauen viele ihrer Hallen auch vom Land ausgehend bis unter die Wasseroberfläche. Diese Räumlichkeiten liefern einen besonderen Reiz, da man unter Wasser wandelt wie in einem umgekehrten Aquarium, und die zarten Wellen der Seen den Lichteinfall noch einmal auf interessante Art beeinflussen.

Insgesamt bietet das Elfenreich einen einzigen Augenschmaus. Ob nun bei Tag, an dem das große Licht die Bauten und Seen glitzern lässt, oder bei Nacht, wenn die durchscheinenden Kristallgebäude in der Ferne funkeln wie gläserne Lichterketten.

Übrigens haben Elfen teilweise den gleichen Lebensraum wie die Waldfeen, da ihr Land direkt an den Waldfeenwald grenzt. Da sich die kleinen Feen aber sehr gut verstecken und ihre Königreiche in reichlich Blätterwerk hüllen, geraten Elfen und Feen eher nicht aneinander. Aber selbst wenn sie sich mal begegnen, was natürlich auch mal vorkommt, betrachten sie einander mit Respekt und achten die Lebensweise des jeweils anderen. Insektfeen hingegen haben keinen Kontakt mehr zu den Elfen, da diese schon seit langer Zeit in die Sümpfe geflohen sind. Elfen meiden diesen Ort, da er von Ungeheuern ekelhaftester Art bewohnt wird und als höchst Unrein gilt. Sie würden diesem Biotop zwar nicht schaden wollen, aber leben wollen sie dort eben auch nicht.


Berufe
Besonders angesehen:
Politiker
Richter und Anwälte
Gelehrte
Priester
Heiler
Magier
Juweliere
Künstler

Üblich:
Fischer
Bootsbauer
Gärtner
Bauer(häufig Obstplantagen)
Weber
Schneider
Steinmetz
magischer Glas-/ Kristallformer
Minenarbeiter
Schmied
Töpfer

Besonders verschmäht:
'unehrenhafte' Berufe wie:
Meuchelmörder
Söldner
Kurtisanen
Scharfrichter
'unreine' Berufe wie:
Schlachter
Gerber/Kürschner
Minenarbeiter
Färber
Bauer(Gemüse/Getreide, da man 'im Dreck wühlt')

Selten:
Meuchelmörder
Söldner
Kurtisanen


Die Gesellschaft der Elfen besitzt eine komplizierte politische und rechtliche Struktur, deren Feinheiten manche Völker verwirren mögen. Geführt werden sie grundsätzlich von einem Königspaar, das jedoch stets von einer Traube Beratern umgeben wird, von denen jeder einem anderen Bereich zugeordnet ist. Da Elfen sehr alt werden, fällt es Neulingen schwer in der Politik aufzusteigen, besonders, wenn sie mit neuartigen Ideen daherkommen. Erfahrenere Elfen werden sie schief ansehen und ihnen auf möglichst höfliche Art im Weg stehen. Alte Traditionen und konservative Ansichten gelten als schicklich.
Alles dreht sich um das eigene Ansehen und den Rang in der Gesellschaft. Es spielt eine große Rolle, ob man eine reine Weste und einen ehrenhaften Ruf besitzt. Manchmal wird der berufliche Aufstieg dadurch behindert, dass ein Elf nicht als 'rein' genug angesehen wird. Waren seine Eltern von Beruf etwa Bauern? Haben sie Gemüse angebaut, mussten sich die Hände schmutzig machen? Hat er wohlmöglich selbst Dreck unter den Nägeln? Wie unschicklich.  
Außerdem gibt es zahllose Höflichkeitsfloskeln zu beachten, die den anderen Völkern Animas häufig nicht geläufig sind. So ist es zum Beispiel ein Unding, jemanden zu berühren, der nicht zur Familie gehört, oder mit dem man keine langjährige Freundschaft verbindet. Und welche Zahl für einen Elfen langjährig bedeutet, mag einen überwältigen.

Wie schon erwähnt sind Bauern und andere Berufe, die einen dreckig machen und schwitzen lassen, weniger angesehen.
Die Kultur der Elfen gebietet es, dass vor allem Geisteswissenschaften im Vordergrund stehen und das Leben dieses Volkes bestimmen. Die Verehrung von Reinheit und Ordnung wird in ihren Städten nur allzu deutlich. So ist es kaum verwunderlich, dass die beliebtesten Berufe der Elfen einen eher theoretischen Hintergrund haben und sich hauptsächlich aus Philosophen, Poeten, Historiker, Forscher und Richtern zusammensetzen.

Erwähnenswert sei hier auch, dass die Oberschicht der elfischen Gesellschaft durch Adelshäuser gebildet wird. Einem solchen Haus kann man nur durch Geburt oder Heirat angehören. Dass zwei Elfen wieder auseinandergehen ist in diesen höheren Kreisen unschicklich, würde den wichtigen Ruf völlig ruinieren und ist daher auch überaus selten.

Lebensweg
Ein Elfenkind wird geboren wie es von der Menschen-Rasse bekannt ist. Die Frau trägt das Kind erst neun Monate unter ihrem Herzen und gebärt dann, in einem schmerzhaften und langwierigen Prozess, einen Jungen oder ein Mädchen. Allerdings sind Elfen dafür bekannt eher unfruchtbar zu sein. Es ist für ein Paar, das unbedingt Kinder haben will, daher äußerst schwierig welche zu bekommen. Diese Unfruchtbarkeit gleicht sich aber damit aus, dass Elfen sehr lange leben, dabei aber nicht altern. Dieses Phänomen wird oft auch als „Ewige Jugend“ bezeichnet.

Ist das Kind aber erst einmal auf der Welt, kümmern sich die Eltern um dessen Erziehung  und Ausbildung. Da es nur wenige Elfenkinder gibt, lohnt sich keine Institution, die sich um deren Schulung kümmert. Die Elfeneltern bringen ihrem Kind all das bei was sie als nötig erachten, um in der Welt klar zu kommen. Nach ungefähr zwanzig Jahren kann das Individuum dann schließlich selbst entscheiden wohin sein Weg ihn führt.
Elfen haben sehr viel Zeit in ihrem Leben. Sie können sich daher mit den verschiedensten Dingen beschäftigen. Magie, Kampfkunst, Handwerkliche Berufe oder vieles mehr. Die Liste ist lang.
Aus diesem Grund, haben es die Elfen an sich, eher langsam zu lernen und viele Dinge geruhsamer anzugehen als andere Rassen in Anima. Mit Magie sind sie zwar sehr geschickt, doch nehmen sie sich dafür sehr viel Zeit. Ein voll ausgebildeter Magier, der sich nur mit diesem Themengebiet beschäftigt hat, wird zweifelsohne an die 50 oder 100 Jahre alt sein.

So wie die Menschen Hochzeit feiern, so gehen auch Elfen den heiligen Bund der Ehe ein. Dieser ist ganz ähnlich gestaltet wie das Treuegelöbnis der Zwielichter, wird sogar genauso bezeichnet, allerdings ist bei den Elfen üblich, dass sich dieses Ereignis immer wieder wiederholt. Eine Ehe hält 100 Jahre an. Danach kann sich das Paar dazu entscheiden noch einmal eine Hochzeit zu feiern, oder aber sie entscheiden sich anders und wählen einen neuen Partner. Dies ist völlig legitim und wird auch von vielen Elfen so praktiziert und toleriert. Innerhalb des starren und konservativen Kreises der Adelshäuser ist es jedoch völlig undenkbar, dieses Treuegelöbnis nach 100 Jahren nicht wieder zu erneuern. Das gehört zum guten Ton.
Doch wie bereits gesagt werden sie es schwer haben ein Kind in die Welt zu setzen. Manche Paare schaffen es nicht, andere wiederum schaffen es auf Anhieb.

Geht man viele Jahre weiter, hunderte oder tausende von Jahren, wird man irgendwann die Elfen antreffen, die spüren, dass ihre Zeit langsam abläuft. Diese Individuen begeben sich dann an den heiligen Ort Amathalion, wo sie sich auf ihren Tod vorbereiten (siehe Sonstiges am Ende der Rassenbeschreibung).

Kultur
Religion
Die Elfen vergöttern die Schönheit als die Gabe, die ihnen das Große Licht zu teil werden ließ. Leider nehmen sie auch an, dass sie sich in ihrer Schönheit von anderen Völkern abheben, weil sie in den Augen ihrer Gottheit bedeutsamer als andere Völker sind.
Hässlichkeit ist für sie ein Anzeichen für Verdorbenheit. Ein hässliches Wesen muss in irgendeiner Art vom Großen Dunkel (dem Großen Unlicht) berührt worden sein, das für Elfen gleichbedeutend mit angsteinflößender und zugleich verhüllender Schwärze steht. Ansehnliche Dinge verstecken sich ihnen zufolge nicht in der Dunkelheit.

Die einmal im Monat vorkommende Nacht, in dem das Große Unlicht am Himmel steht, ist für sie eine Unglücksnacht, in der jeder Elf in seinem Heim bleibt. Kinder, die in einer solchen Nacht geboren werden, werden ihr Leben lang misstrauisch beäugt, denn man sucht nach Anzeichen für eine verkommende Seele. Die Elfen nehmen an, das Große Dunkel sei in dieser Nacht auf Seelenfang.

Gottesdienste werden stets zum Sonnenaufgang und in Wassernähe abgehalten, wo die Wellen das Licht auffangen und schillern lassen. Man glaubt an das Leben nach dem Tod in Form der Seele, die entweder als Geist über seine Familienangehörigen wacht, oder in einem neuen Körper wiedergeboren wird.
Man betet für die Reinhaltung der eigenen Seele. Sollte sie sich nämlich in ferner Zukunft vom toten Körper lösen, wäre es die schlimmste Vorstellung für einen Elfen, die eigene Seele sei verdorben und liefe Gefahr sich in der nächsten Unglücksnacht an das Große Unlicht zu heften und mit ihm hinab in die tiefe Dunkelheit folgen, wo der Seele ungeahnte Schrecken bevorstünden. Sie könnte als Kreatur der Finsternis wiedergeboren werden oder von dort hausenden Schatten verschlungen. Man bittet auch die eigenen Ahnen darum, sie mögen einem vor einem solchen Schicksal bewahren, indem sie einem in der Stunde des Todes beistünden und verhinderten, dass die verwirrte Seele verloren ginge.

Kunst
Ebenso wie die Geisteswissenschaften sehr beliebt bei Elfen sind, so haben auch künstlerische und musische Berufe eine nicht ganz unwesentliche Daseinsberechtigung bei den Spitzohren. Natürlich dreht sich auch hier alles um Darstellung von Ästhetik in verschiedensten Formen. Dabei werden aber nicht nur helle Farben sondern durchaus Schwarz, braun und grau verwendet. Entgegen der allgemeinen Meinung, dass Reinheit das höhste Gut sei, beschäftigen sich elfische Künstler gerne auch mit dem Gegenteil und stellen stets ihre eigenen Gedanken in Frage. Eine Herangehensweise die sich in der Gesellschaft der Elfen großer Begeisterung erfreut. Auch andere Experimente in der Kunst sind gern gesehen.

In der Musik ist dies anders. Meist ist der allgemeine Geschmack auf reine Tonabfolgen ausgerichtet, die ruhig klingen und zu der man nur bedingt tanzen kann. Rhythmische Bewegungen werden nur langsam ausgeführt und erinnern eher an rituelle Gottesanbetungen als an ausgelassenes Tanzen. Wenn es einmal wilder zugehen sollte, sind viele Elfen eher abgeneigt, da sie keine reinen Klänge in dieser Musik finden können. Sie verachten es zwar nicht, hören sich auch diese Interpretation von Musik an, aber letztendlich mögen sie es lieber ruhig und klar.

Sprache
Die Sprache der Elfen nennt sich „Cantio“ und wird von anderen Rassen als sehr melodisch beschrieben. Viele sagen, dass ein Gespräch zwischen zwei Elfen wie Musik in ihren Ohren klingt, selbst wenn diese sich gerade streiten. Da Tonfall und Stimmlage ebenfalls als eigener Ausdruck gehandhabt wird ist es sehr schwierig für Außenstehende diese Sprache zu erlernen. Selbst wenn sich Elfen als Lehrer bereitstellen, schaffen es nur die wenigsten ihrer Lehrlinge diese komplexe Sprache in ihren Kopf zu bekommen.
Natürlich beherrschen die Elfen auch die allgemeine Sprache „Arcum“, die in ganz Arcus gesprochen wird.

Kampfkunst
Elfen sind weniger im Schwertkampf als vielmehr in der Magie tätig, auch wenn es viele vielversprechende Schwertkämpfer bei den Elfen gibt, die katzenhaft auch mit zwei Schwertern zu tanzen wissen. Im allgemeinen gibt es viel mehr Magier bei den Elfen und so gestaltet sich auch ihr Kampfstil entsprechend magisch.
Jeder Zauber erfordert seinen Tribut je mehr magische Energie ein Magier in seinem Körper besitzt desto mehr Angriffe kann er auch ausführen. So und nicht anders ist es auch bei den Elfen. Mit langem harten Training versuchen sie ihre Manareserven dauerhaft aufzustocken und ihre Zauberkenntisse zu erweitern. Dies ist schwierig und anstrengend. Nicht jeder Elf kann diese Disziplin und die Geduld aufbringen, um ein mächtiger Magier zu werden aber dennoch gibt es in den Legenden den einen oder anderen magisch Begabten, der mit seinen Fähigkeiten eine gesamte Stadt zerstören oder beschützen konnte ohne danach tot umzufallen.

Neben der Magie, die sie für ihren Selbstschutz und andere Kleinigkeiten des Lebens verwenden schmiedet dieses schöne Volk auch außergewöhnlich leichte und scharfe Klingen, die mit den gläsernen oder kristallenen Verzierungen versehen sind. Allerdings dienen diese Verzierungen nicht nur der puren Ästhetik. Elfen verzaubern ihre Klingen gerne mit den verschiedensten Elementen. So kann eine brennende Klinge entstehen, die nur den Feind verbrennt oder eine heilende Waffe, welche den Anwender unentwegt bei vollster Gesundheit hält. Je nach dem wie stark dieser Verzauberung ist, wirkt dieser kleine Bonus mehr oder weniger gut. Die Verzierungen sind ein Zeichen für Verzauberte Klingen und leuchten sogar in entsprechender Farbe wenn die Verzauberung stark genug ist.
Allerdings ist nicht jede Waffe in der Lage solch eine Verzauberung aufzunehmen. Die Elfen sind dieser Schmiedekunst zwar mächtig, versehen aber längst nicht jede Klinge mit dieser Fähigkeit. Schließlich hat alles seinen Preis und manche Waffen sind diesem mehr würdig als andere. Verzauberte Klingen haben daher einen sehr hohen Preis und können meist nur von edlen Elfen oder Engeln gekauft werden. Ebenso verhält es sich mit verzauberten Rüstungen, die ebenfalls von Elfen angefertigt werden können.

Magie:

Elfen sind üblicherweise magisch begabt. Ihre bevorzugten Zauber lassen sich in Licht, Wind und sehr häufig sogar im Bereich des Wassers ansiedeln. Tatsächlich fühlen sich Elfen gerade in der Nähe von Wasser sehr wohl, da es nicht nur als Lebenselixier gilt sondern auch eine starke, reinigende Kraft besitzt. Doch ist die magische Begabtheit ähnlich wie eine Singstimme nicht jedem Elfen bestimmt. Manche erben sie anderen wiederum bleibt sie völlig versagt. Es gibt vereinzelt auch Elfen, die gar nicht zaubern können.

Sonstiges
Hohes Alter:
Elfen werden viele viele Jahre alt und behalten dennoch ihre strahlende Schönheit der Jugend. Viele beneiden sie darum andere ziehen sie damit auf, es gibt viele geteilte Meinungen über die „Ewige Jugend“ der Elfen. Die meisten sind auf jeden Fall eifersüchtig auf dieses gnädige Geschenk und tragen daher eine Abneigung gegen dieses Volk in sich, die nicht wirklich begründet ist. Das höchste Alter, das ein Elf je erreicht hat, soll an die 1000 Jahre sein.

Spitze Ohren, gute Augen:
Das Markenzeichen eines jeden Elfen sind die spitzen Ohren die sie am Kopf tragen. Manche behaupten, dass sie dadurch besonders gut hören können, aber dies stimmt nicht. Besser hingegen sind ihre Augen, die sich selbst mit strahlendem Licht nur schwer blenden lassen. Sie können auch gut durch spiegelnde Wasseroberflächen blicken.

Geistreise:
Den Elfen ist eine besondere Gabe vorbehalten, die sie dazu bemächtigt, ihren Geist von ihrem Körper zu lösen. Er begibt sich sozusagen auf Reisen und wandert über die Welt, ohne für Lebewesen sichtbar zu sein. In dieser Form können Elfen über Wasser und durch Wände gehen, jedoch keine Gegenstände oder Lebewesen berühren, keine Farben sehen und keine Gerüche und Geräusche der Realität wahrnehmen. Sie befinden sich in einer Art Zwischenebene, der Geisterwelt, in denen sie solche Geistwesen erkennen und (mit den intelligenten Formen) kommunizieren können. Zu den Geistwesen gehören andere Geistreisende, Schatten, Lichtschurken und Irrlichter. Damit sind sie auch in der Lage Lichtschurken und Schatten aus unfreiwilligen Wirtskörpern zu vertreiben. Sie können aber keinen Schaden bei Seelen anderer Wesen anrichten.

Diese Geistreise ist sehr kraftaufwendig und zudem sehr gefährlich. Der eigene Körper wird schutzlos zurückgelassen und kann Opfer von Gewalttaten werden. Schlimmstenfalls bleibt einem die Rückkehr in den eigenen Körper verwehrt und man selbst ist zu einem Leben zwischen den Welten verdammt. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich als Geist nicht allzu weit von seinem Körper zu entfernen. Das wird bereits den jüngsten Elfen eingebläut. Es ist nämlich so, dass Elfen mit dem Eintritt in die Pubertät, also im Alter von etwa 12 Jahren, diese Fähigkeit erhalten und dann von ihren Eltern unterwiesen werden, damit die Jungspunde keine Fehler begehen und bei einer tollkühnen Geistreise ihre Seele verlieren. Auch muss man sich vor Hungerteufeln in Acht nehmen, die ihre Geister trotzdessen noch spüren können. Ist der dazugehörige Körper aber gut versteckt, kann er von diesen Unlichtern nicht mehr gefunden werden, weil die Aura mit dem Geist wandert.

Die Geisterwelt lässt sich wie die reale Welt beschreiben. Es ist eine Art Parallelwelt, die sich mit der hiesigen überschneidet, in der aber eben nur Seelen und Geister wandeln können. Von dort können Geister Lebewesen sehen, allerdings sind Lebewesen im Normalfall nicht in der Lage, die Geister zu erkennen. Wenn ein Elf auf Geistreise geht, gerät er mit seiner Seele in diese Welt, behält dabei seine ursprüngliche Erscheinung bei, wird aber leicht durchsichtig. Lichtschurken, Schatten oder Irrlichter erscheinen ihm hingegen als gleißende Lichtflecken, Schattenartige Kugeln oder eben als kleine bis große Lichtpunkte.

Die 'Ahnengeister':
Ein Elf, dem tatsächlich das Unglück geschieht, dass sein Körper stirbt, während sein Geist auf Reisen ist, bleibt in der Geisterwelt gefangen. Indem er anderen Geistreisenden mit Rat zur Seite steht, versucht er gute Taten zu vollbringen und seine Seele würdig genug erscheinen zu lassen, dass das Große Licht auf ihn aufmerksam wird und aus der Geisterwelt rettet, und ihm eine Wiedergeburt der Seele gewährt.

Der heilige Ort Amathalion:
Das Zentrum des Elfenreichs bildet Amathalion. Es ist ein Ort, der die Reinheit selbst verkörpern und einst vom großen Licht erschaffen worden sein soll.
Er befindet sich nahe der Hauptstadt und ist ein gigantisches Gebilde aus Glas, was aussieht wie eine geöffnete Blüte. In seiner Mitte schwebt das Urgestein der Elfenwelt, Amathalions Herz, das geformt ist wie ein Stern mit tausend Spitzen. Dieses Konstrukt befindet sich auf einem spiegelglatten See, der wiederum von einem ewig fließenden Wasserfall gespeist wird, trotz dessen aber nie seine glatte Oberfläche verliert.
Amathalion ist das wichtigste Heiligtum der Elfen, denn hier soll sich Magie in seiner reinsten Form manifestieren. Man sagt auch, dass Amathalions Herz den Elfen ihre Magie schenkte und sogar für die eigentliche Existenz von Magie verantwortlich sei. Letzteres wird zwar von besonders überheblichen Elfen behauptet, aber das Gegenteil hat bislang auch niemand beweisen können.
Niemand hat das schwebende Herz Amathilions je berührt, doch badet man im klaren Wasser des Sees unter ihm, werden sogleich alle Manareserven aufgefüllt. Es wäre jedoch der größte Frevel und damit undenkbar, etwas von dem Wasser in ein Gefäß abzufüllen.

Am Ende ihres Lebens zieht es einen jeden Elfen zurück zu Amathalions Herz. Sie begeben sich an das Ufer des Sees, um in einer letzten, aufwändigen Zeremonie in ihm zu baden, ihre Seele 'reinzuwaschen' und sich dann auf ein Loslösen dieser Seele vom Körper zu warten. Ihre Körper lösen sich nach ihrem Tod in feine, kleine Lichter auf. Elfen gehen davon aus, dass dieses Licht anschließend von Amathalions Herz aufgenommen wird.
avatar
Das Große Licht
Admin

Anzahl der Beiträge : 3660
Laune : Einfach super! *.*
Anmeldedatum : 07.03.09

Charakterbogen
Alter: sehr alt
Größe: Gigantisch
Rasse: Gottheit

Benutzerprofil anzeigen http://arcus.forumieren.com

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten