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Die Engel

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Die Engel

Beitrag von Das Große Licht am So Aug 28, 2011 3:27 pm

Engel
Die Hüter des Lichts

Hintergrund
Vom Himmel hoch da komm ich her.

Das Volk der Engel lebt schon seit langer Zeit in den Landen Animas und hat viele Perioden des Friedens und des Krieges miterlebt. Einst, als die Portale zwischen den Welten noch häufiger auftauchten und Lichtern sowie Unlichtern die Möglichkeit zu kriegerischen Auseinandersetzungen gaben, waren die Engel besonders darauf bedacht die zwielichte Welt zu schützen. Immer wieder griffen Vampire, Dunkelelfen oder Hungerteufel an, um Menschen, Wildländer und Amazonen zu massakrieren, doch gab es da eine Himmelsfront, die sich dazwischen drängte und die meisten drohenden Katastrophen abwenden konnte, ohne dass die Zwielichter es je bemerkten.

Vor allem das Menschenvolk genoss diesen Schutz, da sie als unvollendete Ebenbilder der Engel galten, die wie junge Küken beschützt werden mussten. Die Engel glaubten nämlich daran, dass die Unschuld einer Menschenseele bewahrt werden müsste, damit diese nach dem Tod des Menschen als Engel wiedergeboren werden könne. Würde ihre Seele hingegen verderben würde sie als Lumenar wiedergeboren und dies galt es unter allen Umständen zu vermeiden.

Natürlich sorgte das für eine erhöhte Aufmerksamkeit ihrer Gegner, wodurch sich die geflügelten Wesen schnell Feinde machten und die unlichten Gestalten bald auch schon in Anima eindrangen, um dort Chaos und Zerstörung zu sähen. Es war jedoch nicht nur eine Zeit der vielen Portale sondern auch der schwindenen Möglichkeiten, die Grenzen der drei Welten zu überschreiten, denn die Verbindungen verblassten immer mehr und mehr, bis schließlich nur noch selten ein Dimensionsriss entstand und unweigerlich Frieden einkehrte. Das letzte stabile Portal befindet sich in der Engelsburg und wird aufmerksam von Wachen und Priestern bewacht. Es ist so groß wie ein Haus, kann mehrere Engel und Gefährte gleichzeitig transportieren und ist sogar kontrollierbar. Das Ziel kann also gewählt werden. Heute leben die Engel friedlich neben Elfen, Zentauren, Rakshuk, Neptanern und Feen. Kriege gab es zwischen diesen Völkern nie und so ist allein die wieder aufkommende Welle an neuen Portalsichtungen das wesentliche Problem, womit sie sich nun herumschlagen müssen. 

Rassenmerkmale
Es waren Flügel mir gegeben.

Äußeres
Körpergröße: 1.60m – 2.10m
Flügelspannweite: 4.00m – 6.00m

Haarfarbe: braun, blond, schwarz, weiß ( selten ist rot)
Augenfarbe: blau, grau, grün, schwarz, braun ( selten ist gold)
Hautfarbe: hell bis hellbraun
Flügelfarbe: weiß (selten sind: braun, grau) - schwarz gibt es nicht.

Diese geflügelten Wesen ähneln den Menschen sehr stark und so ist es nicht verwunderlich, dass Haar-, und Augenfarben eher schlicht ausfallen. Auch in ihren Proportionen gleichen Engel den Menschen sehr. Sie können Bärte tragen, alt werden und auch an Altersschwäche sterben, sie bleiben also nicht ihr ganzes Leben lang jugendlich schön. In diesem Punkt haben die Elfen einen ästhetischen Vorteil, doch auch im Alter bleibt den Engeln eine gewisse Schönheit erhalten, was wohl an ihrer charismatischen Aura und ihrer erhabenen Haltung liegen mag.

Ihre Kleidung definiert sich durch meist helle Stoffe und Rüstungen, die das Licht der Sonne vollkommen wiedergeben. Selten werden sich dunkle Gewänder bei den Gottes treuen Wesen finden, denn sie wollen damit die Botschaft vermitteln, dass sie den Willen des Großen Lichtes widerspiegeln und diesen auf jedes Wesen der Welt durch ihre bloße Anwesenheit reflektieren. Ebenso weiß sind auch ihre Flügel, die selten eine andere Farbe besitzen. Braun oder grau werden vereinzelt zwar noch gesichtet, aber schwarze Flügel findet man dort nie. Die sollte man lieber bei den Lumenaren suchen, die sich in Letum ausgebreitet haben.

Lebensraum
Engel haben sich ein großes Reich in Anima aufgebaut und leben auch hauptsächlich dort. So manch neugierige Seele wird sich wohl auch in düstere Gefilde oder dichtere Wälder verirren, aber am ehesten fühlen sie sich auf ihren hohen Klippen des Heimatlandes wohl. Ihre Häuser und öffentlichen Gebäude sind in den Stein ihres hohen Gebirges eingearbeitet und bilden dort meist hohe Türme mit spitzen Dächern. Das Schloss des Himmelspriesters ist kaum von der Gebirgsspitze zu unterscheiden, denn vielmehr wirkt es so, als sei der gesamte Berg ein gewaltiges Schloss.

Dieser Ort ist nur mit Flügeln zu erreichen, sodass die Engelsburg nicht so einfach eingenommen werden kann. Bisher gab es keine Belagerung, welche das Engelsreich bezwingen konnte. Dazu hat es eine taktisch viel zu gute Lage. Damit andere Völker Animas an die Engel herankommen, werden am Fuße des Berges Flugtiere bereitgestellt, die ständig von den kleinen Dörfern bis zur Hauptstadt und wieder zurück fliegen. Eine andere Möglichkeit nach oben zu gelangen gibt es also nicht. Flugscheue Gesellen sollten es sich also lieber zweimal überlegen diese Reise auf sich zu nehmen.

Fortpflanzung
Engel pflanzen sich geschlechtlich fort und bringen ihren Nachwuchs lebend zur Welt. Sie werden also zu den Säugetieren gezählt und tragen ihre Kinder erst neun Monate unter ihrem Herzen, ehe es zur Entbindung kommt. Meist gebären die Frauen nur ein Kind, es kann aber auch zu Zwillingen oder Drillingen kommen. Die Säuglinge haben zunächst keine Flügel und kaum ein Haar auf dem Kopf. Sie können damit leicht mit Menschenkindern verwechselt werden, denn das Wachstum der Flügel setzt erst im Alter von einem Jahr ein.

Engel können sich nicht mit Feenvölkern paaren genauso wenig wie mit den Skar. Für letztere sind magische Hilfsmittel nötig, um Geschlechtsverkehr möglich zu machen. Kinder können aus dieser Verbindung allerdings nicht entstehen. Auch mit Rakshuk können sie sich vereinigen aber keinen Nachwuchs zeugen. Tiermenschen haben da eine bessere Chance, doch kommt es bei derlei Verbindungen häufig zu Totgeburten und die werdenden Eltern müssen sich in Geduld üben, um ein Kind kriegen zu können. Mit Vampiren kann kein Nachwuchs gezeugt werden. Die Paarung mit einem Dunkelelf bringt nur einen Dunkelelfen hervor. Eine Paarung mit den Feenvölkern ist für gewöhnlich nicht möglich. Alle anderen Rassen können mit Engeln Nachwuchs zeugen. Die daraus entstehenden Mischkinder werden im Allgemeinen Nephilim genannt, was ein neutraler Ausdruck der Engel ist, um diese Wesen anzusprechen.

Nahrung
Engel ernähren sich von Obst, Gemüse, Fleisch und seltener auch Fisch. Sie sind also darauf angewiesen jagen zu gehen, Lebensmittel anzubauen und mindestens zwei Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen. Wie viele andere Rassen auch müssen sie beständig essen, um ihren Energiehaushalt aufrecht zu erhalten.

Besondere Fähigkeiten/ Eigenschaften
Die Flügel
Es ist das auffälligste Merkmal ihrer Rasse und bringt ihnen einen gewaltigen Vorteil ein, der nicht nur Neid erzeugt sondern auch eine immense Wichtigkeit für das Volk darstellt. Die Flügel. Engel sind in der Lage zu fliegen und selbst höchste Höhen ohne Mühen zu erreichen. Manche von ihnen sind dabei erstaunlich flink und geschickt darin, die Himmelsströme zu ihrem Gunsten zu nutzen. Trotzdem reiten sie auch gern auf Greifen, um ihre Effizienz im Kampf zu erhöhen, größere Gegenstände zu transportieren oder einfach um bequemer zu reisen. Schließlich sind Greifen nicht nur die schnelleren Flieger sondern nehmen einem Engel dadurch auch einiges an körperlicher Arbeit ab.

Seraphim, Cherubim, Ophanim
Von Geburt an besitzen Engel eine von drei besonderen Fähigkeiten, die zwar mit Magie verglichen werden können, aber nichts mit Mana zu tun haben. Die Besitzer dieser Fähigkeiten tragen jeweils einen Namen, womit es sich etabliert hat von drei Gruppen zu sprechen: Den Seraphen, den Cheruben und den Ophanen.

Seraphim/Seraphen (Einzahl: Seraph)
Ein Engel wird als Seraph bezeichnet, wenn er in der Lage ist, sich in eine kleine Lichtkugel mit gefiederten Schwingen zu verwandeln. Die Farbe und die Größe dieser Gestalt sind dabei bei jedem Seraphen anders. Dies ist nützlich, um sich vor Gefahren zu retten, um unerkannt durch Engelsstraßen zu fliegen oder, um Zwielichtern den Weg zu weisen. Letzteres hat ihnen auch den Beinamen „Die Geleitenden“ eingebracht.

Cherubim/Cheruben (Einzahl: Cherub)
Ein Cherub ist hingegen in der Lage sich unsichtbar zu machen. Keinesfalls eine Gabe, die leicht zu erkennen ist, denn sie können dies nur vor Zwielichtern tun. Von den Mitengeln wird dies also nie einer bezeugen können. Trotzdem ist das Wissen darum weit verbreitet und nur wenige, böse Zungen behaupten, die Cheruben wären vom Großen Licht vernachlässigt worden. Angreifen können sie im unsichtbaren Zustand zwar nicht, aber so manches Unheil wurde dadurch schon verhindert, dass ein Cherub zur rechten Zeit am rechten Ort seine Finger im Spiel hatte. Sie haben daher auch den Beinamen: „Die Beschützenden“ erhalten.

Ophanim/Ophane (Einzahl: Ophan) oder auch Throne (Einzahl: Thron)
Ein Ophan zeichnet sich dadurch aus, dass er seine eigene Lebensernergie bereitstellen kann, um das Leben eines anderen zu retten. Diese Lebensenergie bezieht er nicht aus seinem Manavorrat, sondern aus seinem Körper der dafür möglichst ausgeruht sein muss. Wird er müde, kann er seine Energie nicht mehr abgeben. Diese Fähigkeit erlaubt es, stark Verletzte vor dem sicheren Tod zu bewahren. Sie erholen sich schneller und regenerieren ihren Körper effizienter. Daher werden Ophanim auch gern: „Die Lebensrettenden“ genannt.

Magie
Engel können Magie wirken und wenn sie gut darin ausgebildet werden, sogar gefährliche Gegner für ihre Feinde werden. Meist prägt sich bei ihnen die Neigung aus, Lichtmagie zu wirken oder die Winde zu kontrollieren. Aber auch Feuermagier oder elektrisierende Fähigkeiten können sich bei ihnen ausbilden. Die Vielfalt eines Magiers ist schließlich groß. Allerdings bilden Engel auch Manaabgebende Fähigkeiten aus, ganz gleich welchen Manapool der jeweilige Zaubernde besitzt. Dies ist eine Technik, die von Engeln entwickelt und nur von ihnen gelehrt werden kann, weswegen es nicht unüblich ist, dass so mancher Elf in die Engelsstadt pilgert, um dieses Wissen zu erlangen. Mit dieser Methode ist es möglich, Verbündete Magier mit Mana zu versorgen, während diese einen mächtigen Zauber nach dem nächsten Wirken. Das verbraucht zwar das eigene Mana, kann in manchen Situationen aber durchaus nützlich sein.

Gesellschaft
Und ich bringe frohe Kunde.

Regierung
Regiert werden die Engel vom sogenannten Himmelspriester oder der Himmelspriesterin. Sie sind dabei nicht nur das gesellschaftliche Oberhaupt sondern stehen auch in der religiösen Rangfolge ganz oben. Ihre Aufgabe ist es, das Land zu führen und zu beschützen. Sie verstehen sich als Diener des Volkes und missbrauchen ihre Macht nicht, sondern führen ihren Titel mit Stolz und Demut. Regelmäßig erhält der Himmelspriester Visionen des Großen Lichtes, die ihm beim regieren helfen sollen. Diese zu interpretieren und auszulegen ist jedoch allein seine Aufgabe. Der Posten des Himmelspriesters wird vererbt. Frauen sowie Männer sind in der Lage, sich diesen Rang durch Geburt zu verdienen. Derzeit regiert Himmelspriester Gadriel Hochfrieden die Lande der Engel.

Berufe
Diese Liste dient nur der Anregung, und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Besonders angesehen:
Himmelspriester
Soldat
Wächter
Boten
Missionar
Priester
Gerichtsdiener
Heilerberufe
Greifenzüchter

Üblich:
Soldaten
Heiler
Bäcker
Bauern
Jäger
Schmied
Schneider
Lederer
Lehrer
Schuster
Barde
Kundschafter
magische Berufe

Besonders verschmäht:
Prostituierte
kriminelle Berufe

Selten:
Greifenzüchter
Hirten

Berufe die man andernorts findet, wird man auch bei den Engeln finden. Schließlich brauchen sie Schmiede für ihre Waffen und Rüstungen, Jäger zur Nahrungsbeschaffung, Heiler zur Rettung von Verletzten und Züchter zur Erziehung ihrer Flugtiere. Besonders weit verbreitet sind aber der Beruf des Boten, des Soldaten und des Missionars. Letzterer sorgt dafür, dass nicht nur der Glaube an das Große Licht von Land zu Land getragen wird, er hat sich auch dazu berufen, durch die Lande zu reisen und eine hilfreiche Stütze für bedürftige Familien oder arme Bettler zu sein. Jeder der Hilfe braucht, wird in einem Engelsmissionaren eine finden. Frauen und Männer werden in diesem Punkt gleichberechtigt, sodass Frauen auch Krieger oder Schmiede sein können, wenn sie es wollen. Am liebsten wird aber der Beruf des Kriegers angenommen, denn sie alle wollen das Böse in der Welt bekämpfen und dies tut man am besten als Krieger.

Lebensweg
Engel werden maximal 100-130 Jahre alt und übertreffen die Menschen damit nur um ein paar Jahrzehnte. Trotz dessen behalten sie bis in das hohe Alter hinein eine erhabene Würde, die man nicht unbedingt bei jeder Rasse findet. Mit 12 Jahren kommen sie in die Reifezeit, um dann mit 20 Jahren erwachsen zu sein. Danach bleiben sie eine ganze Weile jung und fangen erst mit 60 Jahren wirklich zu altern an. In diesem Leben erwartet sie für gewöhnlich eine berufliche Ausbildung, Hochzeit, Elterndasein, Hohes Alter und schließlich der Tod durch eine Krankheit, Altersschwäche oder etwas anderem.

Das Wachsen der Flügel findet zwischen dem ersten und sechsten Lebensjahr statt, danach sind die Flügel aber noch lange nicht bereit, um das Kind zu tragen. Sie werden mit sechs Jahren auch in die Schule geschickt, um bald eben dies zu lernen. Die Schule dauert bis zu ihrem 18. Lebensjahr an und wird mit Flugunterricht, Magie, Geschichte, Sprache und weiteren interessanten und weniger interessanten Fächern absolviert. Nach ihrem Abschluss sind sie ihr eigener Herr und können selbst entscheiden, bei welchem Lehrmeister sie ihre Lehre anfangen. Dies ist ihnen völlig freigestellt.

Haben sie sich für den Partner ihres Lebens entschieden, was ebenfalls nicht fremdgesteuert wird, gehen sie den heiligen Bund der Ehe ein und zelebrieren diesen Moment feierlich und prunkvoll. Engel wechseln ihre Partner nicht und bleiben meist treu. Aus diesen Verbindungen gehen dann Kinder hervor, wodurch der Kreislauf des Lebens von neuem beginnt.

Engel pflegen Feuerbestattungen durchzuführen, da sie es nicht über sich bringen können, ihre Verstorbenen zu begraben. Dies kommt einem Frevel gleich, da dieses Volk eben nicht unter die Erde sondern in die Lüfte gehört. Durch eine Verbrennung können die Seelen jedoch ungehindert zum Großen Licht aufsteigen.

Kultur
Das Licht ist mit Euch.

Religion
Engel sind sehr fromm in ihrem Glauben und selten gibt es jemanden, der sich dieser Gläubigkeit entzieht. Die Kinder werden von klein auf damit konfrontiert und auch in der Schule lernen sie, dass das Große Licht der einzig wahre Gott ist, der mit Güte und Weisheit auf sie alle hernieder scheint. Das Große Licht hat bei den Engeln viele Namen und hat in ihrem Alltag eine große Bedeutung. Die heilige Sonne, der Große Stern, das Ewige Licht... es gibt viele Variationen über ihre Gottheit zu sprechen und das tun sie auch ziemlich oft. Begrüßungsformeln werden gerne mit dem Großen Licht verbunden, sodass sich die Engel gerne folgendermaßen anreden: „Der Heilige Stern grüße dich“, oder: „ Welche Seele schickt da das Große Licht zu mir?“. Natürlich werden auch Abschiede oder Glückwünsche durch ihren Gott ausgedrückt, sodass er niemals an Präsenz verliert. Allerdings hat dies auch zur Folge, dass Ketzer, die es zwar selten aber ab und an dennoch gibt, mit Verbannungen höchster Gnadenlosigkeit zu kämpfen haben. Als Engel nicht an das Große Licht zu glauben gleicht einer Beleidigung des gesamten Volkes. Da Ketzer eine Schande für ihr Land darstellen werden sie aus der Heimat vertrieben, in das Land der Beschützten oder sogar in das Land der Unlichter, je nachdem wie schwer ihr Vergehen war. Allein aus diesem Grund kann man in Letum auch weiß gefiederte „gefallene“ Engel finden, die ihrem Volk Rache geschworen und sich fortan den Sünden der Unlichter angeschlossen haben.

Nichtsdestotrotz gibt es nur sehr wenige verbannte Engel die sich den Feierlichkeiten zu ehren des Großen Lichtes nicht anschließen. Zu Beginn jeder Jahreszeit gibt es ein Fest, welches sich für die verschiedensten Gegebenheiten der Natur bedankt. Anfang Sommer feiern sie die „Hohe Licht Zeit“, womit sie sich für die strahlend helle Sonne und die Wärme bedanken, die sie spendet. Im Herbst feiern sie das „Erntefreudenfest“ womit sie dem Großen Licht danken, dass er ihnen so viele gute Ernten beschert hat. Im Winter hingegen wird das „Fest der Ruhe“ gefeiert, in der sie alles Tote und nicht lebendige, alles Ruhige und Stille, das Ende des Jahres und den Neuanfang, sowie die Reinigung allen Seins anpreisen und ehren. Das nächste Jahr geht wieder mit dem „Frühlingstag“ los, bei dem die Fruchtbarkeit, Hoffnungen und Wünsche sowie das Glück, welches das Große Licht ihnen schenkt, gefeiert wird. Ein sehr freudvolles Ereignis bei dem sehr viel getanzt und gesungen wird.

Kunst
Der Stil der Engel würde sicher in ganz Anima wiedererkannt werden. Wenn Engelsgemälde in die Hände von Menschen geraten, werden sie mit so hohen Summen verkauft, dass der Händler sich gleich darauf zur Ruhe setzen kann. Zwar wissen die Menschen nichts von der Existenz dieser Wesen, doch üben ihre Bilder erstaunliche Gefühle in ihnen aus. Selbst ein ernster Mensch kann sich diesem Zauber nicht entziehen, aber dies funktioniert nur wenn der Engel auch professionell seiner Tätigkeit nachgegangen ist. Doch selbst bei anderen Völkern werden diese Bilder mit hohen Preisen behandelt, da die Farben der Engel einzigartig sind. Mit besonderen Steinen ihres hohen Gebirges können sie nahezu jede Farbe mischen und sie auf die Leinwand bringen, aber ob diese auch für die fantastischen Eindrücke verantwortlich sind, die sich die Menschen in Crepererum bilden, weiß niemand zu sagen.

Die Themen die bei den Kunstwerken der Engel behandelt werden, haben häufig mit dem Kontrast zwischen Gut und Böse zu tun. Oftmals malen sie auch das strahlende Licht der Sonne und all das Gute, was sie ihnen beschert. Natürlich gibt es noch viele andere Themenbereiche, die abgedeckt werden aber stets haben ihre Kunstwerke, ob musikalisch oder malerisch, einen Hang zum Großen Licht.

Sprache
Die Sprache der Engel nennt sich „Angelisch“ (yellow) und wird von vielen Bewohnern Animas gerne gehört. Es ist eine relativ einfache Sprache, die wie fließendes Wasser klingt: Beruhigend schön und angenehm sacht. Es kommt einem vor als ob jedes Wort in dieser Sprache eine besondere Bedeutung zugeführt wird, die über deren praktische Bedeutung hinausläuft. Das wird wohl daran liegen, dass Engel lieber langsam und deutlich als schnell und unüberlegt sprechen. Auf manche mag dies vielleicht etwas merkwürdig erscheinen, aber wenn man sich erst daran gewöhnt hat möchte man am liebsten nichts anderes mehr hören. Natürlich sprechen die Engel auch die allgemein bekannte Sprache „Arcum“, die in ganz Anima gesprochen wird.

Namensgebung
Man sagt zwar, dass die Endsilbe „el“ maßgebend für einen Engelsnamen sei, doch ist dies nicht der Fall. Die Menschen haben sich dies einst erdacht, um ihre eigenen Erzengel zu benennen und diese anrufen zu können. Tatsächlich benennen sich Engel aber höchst unterschiedlich und legen dabei auf mindestens einen Vor- und Nachnamen Wert. Der Nachname wird bei der Hochzeit zweier Engel bestimmt und kann entweder vom Mann oder von der Frau angenommen werden. Auch Doppelnamen sind hierbei möglich. Die Kinder aus dieser Verbindung erhalten ihren Namen aus der Überlegung ihrer Eltern heraus.

Kampfkunst
Engel sind sehr klassisch wenn es um den Kampf geht. Am liebsten mit Schwert und Schild, wenn man schon keine magische Begabung vorzuweisen hat. Engelswaffen sind schwerer als normale Waffen und ihre Benutzung muss man mit viel Disziplin und mühsamen Trainingsstunden erst einmal erlernen. Mit ihrer Schwere kommt auch eine besondere Zerstörungskraft einher, die nicht zu unterschätzen ist. Niemand weiß aus welchem Metall sie ihre Waffen herstellen, dies wird wohl immer ein Geheimnis der Engel bleiben, aber eines ist sicher: Kein Feind der Engel würde diese Schmiedekunst je unterschätzen.

Außerdem kämpfen die Geflügelten am liebsten mit ihren intelligenten Greifen, da sie dadurch viel schneller durch die Luft schießen können und Überraschungsangriffe dadurch an Wirksamkeit gewinnen. Die Zucht dieser wichtigen Tiere ist eine bedeutsame Aufgabe, die mit viel Geld und hohem Respekt bezahlt wird. Denn die Flugtiere sind eine wichtige Grundlage in der Kriegsführung der Engel und müssen daher immer bereit und, vor allem, stark und gesund sein.

Sonstiges
Schutzengel
Das Phänomen eines Schutzengels trat zuerst bei den Engeln zutage, weswegen es auch zu diesem Namen kam. Die Schutzengel haben die Aufgabe über die Zwielichter zu wachen und sie vor eventuellen Todesengeln zu beschützen. Meist wird Ihnen dabei ein besonders bedrohtes Zwielicht zugeteilt, manchmal sollen sie aber auch einfach so nach Crepererum ziehen, um dort für Ordnung zu sorgen. Dieses Phänomen hat sich allerdings auch auf die anderen Völker ausgebreitet, sodass nahezu jedes Licht zu einem Schutzengel werden kann. Selbst wenn es keine Flügel oder eine tadellos weiße Weste besitzt.

Einen Schutzengel erkennt man daran, dass er Visionen bekommt, die sich stetig wiederholen und ein bestimmtes Gefühl vermitteln. Dieses sagt ihnen, dass sie etwas zu tun haben und das dieser Auftrag von ganz oben kommt. Diese Visionen können sie im Schlaf aber auch im wachen Zustand haben. Wie lang diese Visionen sind ist stets unterschiedlich. Für die meisten sind sie eher undeutlich.

Hat ein Engel den Verdacht zu einem Schutzengel geworden zu sein, so wendet er sich an einen Priester, der dies mithilfe von verschiedensten Fragen und einem Zauber überprüft. Schließlich ist es nur Schutzengeln erlaubt, das Land des Zwielichts zu betreten. Es gibt hierfür ein feststehendes Portal in der Hauptstadt der Engel, welches einen an jeden beliebigen Ort bringen kann, aber keine Rückreise garantiert. Meist lassen sich Schutzengel darauf ein, nicht so bald wieder zurückzukehren, wenn überhaupt. Daher sind derlei Verabschiedungen auch häufig mit großen Festen verbunden.

Immunitäten/Anfälligkeiten
Engel können von der Kralle des Tieres und auch vom Vampirismus infiziert werden.
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