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Fynn Hellwind
Jarko

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Thech Sharr
Raltjof
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Korinius
Julian

Perlfurt:
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Rasaya
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Lucille
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Elaimandraia
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Rakshuk - Die Echsenmenschen

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Rakshuk - Die Echsenmenschen

Beitrag von Das Große Licht am Mi Aug 31, 2011 5:08 pm



Hintergrund
Das Drachenvolk ist in ganz Anima und Letum bekannt. Lichter schätzen ihre geschickten Handwerkskünste, Unlichter verteufeln ihre Feuer Affinität und doch werden sie in Crepererum als nichts weiteres gelten, denn als Tiermenschen. Bevorzugt leben sie in der Nähe von Feuerbergen, haben aber bereits auch andere Lebensräume für sich erschlossen und sogar einige Teile der zwielichten Welt in Beschlag genommen. So haben die heißblütigen Echsenmenschen nun auch Artverwandte in eisigen Bergen, im Meer und sogar in tiefen Sümpfen und Wäldern hervorgebracht. Da sie aber in völliger Abgeschiedenheit leben, aus Angst vor den Menschen, weiß niemand von ihrer Anwesenheit in Crepererum. Selbst in Anima geraten nur wenige Reisende an den Muttervulkan, was aber vielmehr daran liegt, dass in Anima viele Gerüchte um dieses Volk gesponnen werden, die mal mehr und mal weniger wahr sind. So gelten sie mal als jähzornig und kriegsfreudig in anderen Erzählungen als hinterlistig und sadistisch. Diejenigen, die aber tatsächlich  mal mit ihnen zu tun gehabt haben, können von einer großen Gastfreundschaft, Zuvorkommenheit und Sittlichkeit berichten. Es stimmt zwar, dass Rakshuk gerne kämpfen, doch tun sie dies in Verbindung mit einem großen Ehrgefühl und strikter Selbstkontrolle.

Tatsächlich haben Rakshuk in ihrer langen Existenzgeschichte keinen Krieg mit einem anderen Volk selbst angezettelt. Sie hielten sich meist zurück, blieben unter sich und dank der vielen Gerüchte wurden sie auch selten um Mithilfe im Kampf gegen das Große Unlicht gebeten. Im Zeitalter der vielen Portalöffnungen wurden aber auch sie zum Opfer der letumschen Besucher und begannen die Feinde des Vulkans mit einer ebenso großen Emsigkeit zu bekämpfen, wie die Engel und Elfen. So kam es zum ersten größeren Bündnis zwischen den lichten Völkern. Echsenmenschen wurden nicht selten für ihre herrausragenden kriegerischen Fähigkeiten für direkte Einsätze in Crepererum oder Letum eingesetzt. Doch mit der Zeit schwanden die Portale und einzelne Individuen blieben in den anderen beiden Reichen zurück ohne Aussicht auf eine Wiederkehr. Doch während sich Engel und Elfen an die Menschengesellschaften in Crepererum anzupassen versuchten oder sich weiterhin mit den Mächten des Großen Unlichts maßen, fanden sich die Rakshuk ebenso wie die Neptaner damals zu kleinen Gruppen zusammen und zogen sich zurück, um ein neues Leben in dieser neuen Welt aufzubauen. Dies ist der Grund, warum sich mit der Zeit verschiedenste Rakshuk Stämme entwickelten, die fortan sowohl in Crepererum als auch in Letum und Anima ihr Dasein fristeten.


Rassenmerkmale

Äußeres
Körpergröße (von Kopf bis Fuß): 1.80 m – 2.30 m
Flügelspannweite: 3.60m – 4.10 m (wenn vorhanden)
Schuppenfarbe: Je nach Herkunft kann ein Rakshuk verschiedene Schuppenfarben aufweisen. Auch bildeten sich mit der Zeit verschiedene Muster und Flecken bei so manch einem aus. Letztlich passen sie sich meist der Umgebung an, sodass jegliche Farbe des Regenbogens auftreten kann. Gleiches gilt für die Augenfarbe.

Die Rakshuk sind sehr menschenähnlich, da sie aufrecht auf zwei Beinen gehen und ein zivilisiertes Leben pflegen. Sie besitzen einen langen Schweif sowie Klauen an Händen und Füßen, eine schuppige Haut und wuchtige Echsenköpfe mit Kämmen, Stacheln und oder Hörnern.

Da die Rakshuk sich in ihrer Vergangenheit aber oftmals getrennt und in anderen Regionen angesiedelt haben, um ängstlichen Angriffen anderer Völker zu entfliehen oder weil sie nicht mehr zurückkehren konnten, gibt es nun verschiedenste Stämme die sich in ihrem Äußeren ein wenig unterscheiden.
Das bis hierhin beschriebene Erscheinungsbild der Rakshuk ist das ursprüngliche und in Anima angesiedelte. Sie leben rund um und in ihrem Heimatvulkan und beweisen damit eine enorme Hitzeresistenz. Andere Rakshuk hat es in tiefe Wälder, unter die Erde, ins Meer oder sogar in eisige Gebirge verschlagen wo sie sich in Stämmen zusammengefunden haben und eigene Eigenschaften entwickelten, wie etwa eine angepasste Schuppenfarbe, Fell oder Federauswüchse, Flügel  Größenveränderungen und vieles mehr. Manche besitzen nicht einmal mehr Beine sondern nur einen Schlangenunterleib, andere haben Kiemen entwickelt und gesellten sich zu den Neptanern ins Meer. Auch erlangten sie neue Fähigkeiten und legten alte Eigenschaften ab. So gibt es blinde Rakshuk die dafür aber ausgezeichnet riechen und hören können, andere verschmelzen praktisch mit der Umgebung durch eine Chamäleon-ähnliche Haut.

Lebensraum
Rakshuk kommen ursprünglich aus Anima haben sich aber nun auch in Crepererum und Letum angesiedelt. Sie bevorzugen gebirgige Gegenden und Hitze, da dies ihrem Heimatvulkan am nächsten kommt. Allerdings ist es nicht jedem Rakshuk vergönnt gewesen einen solchen Ort aufzusuchen und so findet man sie auch in Teilen der Grünen Hölle,in den Wüsten Tragalùns. in den höchsten Gipfeln und versteckten Höhlen der Wilden Lande aber auch in abgelegenen Teilen der karatinischen Sümpfe oder in den Tiefen des Perleris-Meeres. Manch einer musste sich auch an das lichtarme Letum gewöhnen und veränderte dadurch über die Zeit auch maßgeblich seine Erscheinung und Fähigkeiten.

Fortpflanzung
Die Tragzeit der Echsenmenschen beträgt 4-6 Wochen ehe die Frau 1-3 Eier legt, aus denen dann nach etwa drei Monaten die Jungen schlüpfen. Die Eier sind in der Regel 5-15 cm groß, dementsprechend klein sind daher auch die Rakshuk-Schlüpflinge. Die Eier sind, je nach Art des Rakshuk-Eltern, von einer hellen Pastellfarbe und besitzen an der Spitze dunklere Sprenkel, die nach unten hin weniger werden. Anschließend werden die Schlüpflinge von der Mutter gestillt, bis sie Zähne entwickeln und anfangen können festere Nahrung zu sich zu nehmen. Rakshuk sind sehr familiär und bleiben in jedem Fall zusammen, sollte sich Nachwuchs ankündigen. Sie binden sich in der Regel an einen einzigen Partner.

Echsenmenschen können sich nicht mit den Feenvölkern paaren. Auch mit den Skar gestaltet sich dies schwierig, selbst wenn magische Hilfsmittel zum Einsatz kommen. Mit allen anderen humanoiden Völkern ist eine Paarung möglich, Nachwuchs wird dabei aber keiner entstehen, da die Rakshuk nun einmal Eier legen und Lebendgeburten damit unmöglich machen.

Nahrung
Rakshuk sind Allesfresser ernähren sich darüber hinaus aber auch von Gesteinen und Erzen, um die beständige Hitze in ihrem Körper aufrecht zu erhalten. Innerhalb ihrer Stammgemeinschaften bauen sie Lebensmittel an, halten Vieh und gehen Jagen, ebenso wie es die Menschen tun. Allerdings werden auch Beeren, Pilze und Kräuter gesammelt. Die Rakshuk sind erstaunliche Feinschmecker.



Besondere Fähigkeiten/ Eigenschaften
Die Fähigkeiten eines Rakshuk können sich stark voneinander unterscheiden. Wer sich also dazu entschließt einen Echsenmenschen zu spielen, sollte wissen, dass ihnen allen die Fähigkeit Temperaturunempfindlich/ Heißes Blut und Regeneration in die Wiege gelegt wurden. 

Temperaturunempfindlich/ Heißes Blut:
Die Echsenmenschen besitzen sehr warmes Blut, was ihnen dabei hilft selbst in sehr kalten Regionen gut zu überleben. Damit sind sie nicht nur vor extrem heißen sondern auch kalten Temperaturen gefeit und schaffen es, sich in verschiedensten Umgebungen ideal anzupassen. Dies hat allerdings auch seinen Preis, denn dadurch müssen Rakshuk mehr essen als andere Rassen, um den hohen Energiebedarf zu decken.
Wenn man sie berührt wird man jedoch nur eine erhöhte Temperatur bemerken, sie werden dadurch nicht unantastbar.

Regeneration:
Ähnlich wie Eidechsen können Rakshuk ihre Gliedmaßen nachwachsen lassen, sollten diese abgetrennt worden sein. Egal ob Schweif, Arm oder Finger, innerhalb von drei Wochen bildet sich nach und nach das jeweilige Körperstück wieder aus. Damit einher geht auch eine erhöhte Selbstheilung, die dann eintritt wenn Knochenbrüche, Fleischwunden oder Vergiftungen eintreten. Diese heilen innerhalb weniger Stunden bis hin zu einem Tag. Damit haben viele Gifte kaum oder nur eine geminderte Wirkung bei den Echsenmenschen. Aber vorsicht, dadurch ist die Wahrscheinlichkeit auch größer, dass Knochen schief wieder zusammenwachsen.

Weiterhin darf sich ein Schreiberling aber unter folgenden Fähigkeiten 2 weitere aussuchen.
Feuerflüsterer:
Rakshuk können  mit den Geistern des Feuers in Verbindung treten. Sie sprechen mit den Flammen und der Dorfschamane ist sogar in der Lage aus ihnen die Zukunft herauszulesen. Ob dies ein Urinstinkt oder vielleicht sogar eine entfernte Verwandtschaft mit Drachen impliziert, weiß niemand zu sagen. Bei manchen Rakshuk ist diese Fähigkeit stärker ausgebildet als bei anderen. Das Feuer spricht aber auch nur selten und in rätselhaften Worten. Der Dorfschamane ist in der Lage diese zu entschlüsseln und seinen Stammesmitgliedern näher zu bringen. Auch sprechen die Flammen mehr zu ihm und schicken ihm sogar Bilder aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Manche würden diese sonderbare Gabe als Magie bezeichnen, doch hat dies nichts mit Manaströmen oder gar grotesker Magie zu tun. Bemerkenswert ist auch, dass diese Feueraffinität bei jedem Stamm vorzufinden ist und sogar in den eisigen Gebirgen der Wilden Landen eine enorme Wichtigkeit hat. Nur die Echsenmenschen der Meere haben diese Fähigkeit verlernt. (Wenn Feuerflüsterer gewählt wurde kann Unterwasseratmung nicht mehr gewählt werden)
Feuerspucken:
Durch ein spezielles Organ, was manche Rakshuk entwickelt haben, ist es den Echsenmenschen möglich, wie richtige Drachen Feuer zu spucken. Dazu müssen sie Feuersteine kauen und zur gewünschten Zeit das produzierte Gas durch den Mundraum auspusten, sodass dieses sich  in Verbindung mit den zermahlenen Steinen in Flammen verwandelt. (Wenn Feuerspucken gewählt wurde kann Unterwasseratmung nicht mehr gewählt werden)
Giftige Zähne:
Vor allem Schlangenähnliche Rakshuk besitzen häufig die Eigenschaft Gifte in ihren Spitzen Eckzähnen auszubilden. Dieses kann während eines Bisses willentlich abgegeben werden und kann verschiedenste Wirkungen haben. Lähmungen, Ausschlag, Übelkeit, Wahrnehmungsstörung, Schwindel, Orientierungslosigkeit, Halluzinationen, Blind oder Taubheit, Zuckungen, Schweißausbrüche, Hitzewallungen, spontane Abkühlungen, Zittrigkeit, kurzweilige bis längerfristige Amnesie, Überempfindlichkeit, Lachkrämpfe, Schreiattacken und vieles mehr kann dadurch hervorgerufen werden.
Sie selbst sind gegen ihr eigenes Gift immun.
Chamäleon-Haut:
Manche Rakshuk, vor allem diejenigen, die in der Grünen Hölle leben, können sich wie ein Chamäleon tarnen und ihre Hautfarbe an die Umgebung anpassen. Dadurch werden sie beinahe unsichtbar und werden von einem ungeübten Auge gern übersehen. Sie müssen diese Fähigkeit nicht willentlich einsetzen, dies geschieht praktisch von selbst, allerdings können sie bewusst sichtbar werden und diesen Zustand auch halten. Doch auch dies kostet sie keine große Anstrengung.
Blindheit:
Echsenmenschen die in dunklen Höhlen, unter der Erde oder in Letum leben, wurden mit der Zeit blind und besitzen entweder keine oder nur noch weiße Augäpfel, die keine Iriden mehr besitzen. Stattdessen können sie ein empfindliches Hörorgan sowie stark ausgeprägte Riechsinne ihr Eigen nennen, die darauf ausgerichtet sind sich in der dunklen Umgebung zurecht zu finden. Wie bei einer Fledermaus können sie dazu hohe Schallwellen ausstoßen, die außer ihren Artgenossen und sie selbst niemand hört und die von Wänden und anderen Objekten zurückgeworfen werden. Allerdings besitzen sie zum hören keine großen Ohrmuscheln sondern seitlich am Hinterkopf befindliche Kämme, die sie ausrichten, aufrichten aber auch zusammenklappen können, um sie zu schonen. Sie sind mit Hautmembranen ausgestattet, die beim hören leicht vibrieren und diese Informationen direkt ans Gehirn weiterleiten. Damit sind sie aber auch sehr empfindlich und sollten besser nicht angefasst werden. Darauf könnte der Rakshuk aggressiv reagieren. Das Riechorgan kann hingegen genaue Position von Tieren und anderen humanoiden Rassen bestimmen. Auch wer an einem Ort gewesen ist, kann der Rakshuk bestimmen, womit er zu einem ausgezeichneten Fährtensucher wird.
Fliegen:
Manche Echsenmenschen können mit ledrigen Schwingen in die Lüfte gleiten und dort gewaltige Höhen erreichen. Diese Flügel sind besonders robust und kräftig und können sogar innerhalb eines Vulkans noch ohne Einschränkungen benutzt werden.
Würgegriff:
Rakshuk die einen Schlangenleib ihr Eigen nennen, haben manchmal die Fähigkeit sich wie eine Würgeschlage um eine Person zu schlingen und mit einer gewaltigen Kraft zuzudrücken. Dadurch können schwerste Knochenbrüche, innere Blutungen und Quetschungen entstehen. Auch der Tod ist hierbei möglich, wenn zu viele innere Organe beschädigt werden oder dem Opfer die Luft zum atmen geraubt wird. Ein Rakshuk mit dieser Fähigkeit muss besonders aufpassen, dass er sich unter Kontrolle behält. Vielen fällt es nämlich schwer diese enorme Kraft zu händeln. 
Unterwasseratmung:
Manche Echsenmenschen haben mit der Zeit Kiemen entwickelt, um unter Wasser atmen und leben zu können. Damit entfernten sie sich stark von ihrer eigentlichen Natur und verlernten es die Sprache des Feuers zu sprechen. Stattdessen haben sie nun Schwimmflossen und und jagen mithilfe ihrer Krallen und Harpunen nach Fisch und Seegetier. An Land verschließen sich die Kiemenöffnungen, welche an ihrem Halsansatz zu finden sind, und die Lungen übernehmen die Atmung. (Wenn diese Fähigkeit gewählt wurde, kann man nicht mehr Feuerflüsterer, Feuerspucken oder Fliegen wählen)

Magie
Trotz der außergewöhnlichen und unterschiedlichen Fähigkeiten dieses Volkes, kann nichts davon der Schule der Magie zugeschrieben werden. Sie sind nicht in der Lage Mana zu produzieren oder zu nutzen.


Gesellschaft

Regierung
Dieses Volk ist hauptsächlich in autonomen Stämmen organisiert, die weit in der Welt verbreitet sind und daher Unterschiede in ihrer Regierungsform aufweisen können. Die ursprünglichen Rakshuk in Anima besitzen Beispielsweise stets einen Häuptling, der durch den Stammschamanen gewählt wird. Schamane sowie Häuptling sind stets Männer. Vererbt wird der Titel des Häuptlings nicht und er wird erst neu vergeben, wenn der alte Häuptling dahinscheidet. Alle Entscheidungen werden von ihm getroffen, während der Schamane als Berater fungiert.

Berufe
Diese Liste dient nur der Anregung, und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Besonders angesehen:
Häuptling
Schamane
Jäger
Krieger

Üblich:
Jäger
Krieger
Kräuterkundler/ Medizinmänner
Späher
Sammler
Viehzüchter
Fischer
Schmied
Schneider

Besonders verschmäht:
Kriminelle Berufe
Prostitution

Selten:
Pirat
Söldner
Barde

Krieger und Jäger sind begehrenswerte Berufe bei den Rakshuk. Sie sind ein Volk was sich sehr gern misst und dabei vor allem die Muskeln spielen lässt. Trotzdessen verlieren sie sich beim Kämpfen nicht selbst sondern befolgen strikte Regeln, um ihre eigene Ehre zu bewahren. Ein Kampf soll fair und aufrichtig ausgetragen werden, selbst in den damaligen Portalkriegen haben Rakshuk es so gehandhabt. Dabei wundert es sicher nicht, dass die Echsenmenschen eigene Kampfstile entwickelt haben, die an Technik und Strategie weit über so manch andere Kampfkunst hinaus geht. Dabei beweisen sie nicht nur Geschick und beängstigend schnelle Reflexe sondern auch gezielte Kraftaufwendung, die aber selten über den Aufwand hinausgeht, der tatsächlich gebraucht wird. Auch im Kampf sparen sie sich Energie und müssen daher auch gute analytische Fähigkeiten beweisen, um ihren Gegner richtig einschätzen zu können.

Außerdem ist der Beruf des Spähers sehr wichtig. Sie leben zwar in Frieden und würden auch einem Fremden nichts zuleide tun, wenn sie keinen Grund dafür sehen, aber die Vergangenheit hat ihnen gezeigt, dass Vorsicht besser als Nachsicht ist und so wissen sie lieber vorher Bescheid, wenn sich ein Fremder dem Dorf nähert.

Lebensweg
Rakshuk werden in der Regel 90-100 Jahre alt. Sie werden häufig in großen Familien aufgezogen, da sie sehr fruchtbar sind. Alles Lebensnotwendige wird ihnen von Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, Geschwistern, Tanten und Onkeln beigebracht. Im Alter von 12 Jahren kommen sie in die Pupertät und sind dann mit 18 Jahren schließlich erwachsen. Sie altern also wie Menschen und werden auch genauso gebrechlich wie diese. Einen alten Rakshuk erkennt man an seiner Weisheit und vielleicht an grauen Haaren, die manche Exemplare in anderen Gegenden entwickelt haben. Die Schuppenfarbe wird dumpfer, die Oberfläche ihrer Haut gröber, auch Falten kann man bei besonders feinschuppigen Vertretern dieser Art feststellen. Dies ist unterschiedlich.

Sollten die Rakshuk Flügel oder ausgeprägte Hörner besitzen so fangen diese zu Beginn der Pupertät an zu wachsen. Im Erwachsenenalter sind sie vollständig ausgebildet und können im Idealfall auch damit umgehen. Als Erwachsene gehen sie dann nämlich in eine Lehre und haben keine Zeit mehr sich noch weiterhin mit den Grundlagen ihrer eigenen Fähigkeiten zu beschäftigen. Ihren jeweiligen Lehrmeister lernen sie dabei früh kennen, damit eine freundschaftliche Beziehung zwischen ihnen entsteht, die das spätere Lernen noch begünstigen soll. Die spätere Ausbildung des Nachwuchses wird nämlich schon in frühen Jahren vom Schamanen bestimmt, der das wahre Potenzial in den Rakshuk erkennen und den passenden Berufen zuordnen kann. So bleibt den Echsenmenschen diesbezüglich keine Wahl, was manchmal zu Tränen und Frustration führt.

Später, wenn die Rakshuk selbst in der Lage sind eine Familie zu gründen, haben sie vielleicht das Glück der Liebe ihres Lebens zu begegnen. Wenn das passiert nehmen sie sich keinen weiteren Partner und bleiben meist ihr Leben lang mit ihm oder ihr zusammen.

Kultur

Religion
Der Ursprung allen Lebens, so wird es im Drachenvolk kund getan, liegt im flüssigen Feuerstein des Heimatvulkans Shuk. Dort wo er einst wütete und seine Lava fließen ließ, wachsen heute Wälder, entstanden Berge, entsprangen Flüsse, Seen und Meere. Aus der Asche gediehen Flora und Fauna und aus seiner unendlichen Gnade schenkte er den Rakshuk das Leben. Sie sind sein Werk und durch seine unendliche Wärme und Energie hält er sie und ihre Umwelt lebendig. Dieser Glaube ist den Rakshuk so heilig, dass Andersgläubige in ihren Reihen gemieden teilweise sogar verachtet werden.

Zur Feier des Feuerberges wird in Anima Karuk Almar gefeiert.
'Karuk Almar', bedeutet soviel wie „Opferung zur Mildstimmung“, und wird auch gefeiert, um den brodelnden Vulkan gnädig zu stimmen. Neben Bergziegen, Wildschweinen und anderen Beutetieren der Rakshuk wird auch ein wundersames Pulver gestreut, deren Herstellung ein großes Geheimnis der Echsenmenschen ist. Dieses sorgt dafür, dass der Vulkan sich beruhigt aber dennoch aktiv bleibt. Ob es mit Magie zu tun hat oder ob es bloß eine besondere Pflanze gibt, die diesem Pulver diese Macht verleiht, weiß niemand zu sagen, doch Fakt ist, dass die Rakshuk damit den Vulkan seit vielen Jahrhunderten ruhig gehalten haben und noch immer ruhig halten. Seit ihrer Ansiedlung ist er also kein einziges Mal ausgebrochen, worauf die Rakshuk besonders stolz sind. Schließlich bestätigt diese Tatsache ihren Glauben daran, dass der Vulkan sie behütet und als seine eigene Schöpfung erhalten will.

Es ist ein großes Fest, was mit viel Speis und Trank sowie Tänzen und Kämpfen zelebriert wird. Der Höhepunkt des Jahres, wenn man so will. Aus diesem Grund konnten es die Rakshuk im Exil nicht lassen ebenfalls an diesem Fest teilzuhaben, selbst wenn ihnen der Feuerberg Shuk so fern ist. Trotzdem wird auch von ihnen wundersames Pulver über ihre Opfergaben gestreut und schlussendlich verbrannt, damit der Rauch zu ihrem Gott aufsteigen und ihn besänftigen möge. Seine Verkörperung als Berg mag zwar in Anima liegen, im Geiste ist er aber überall in Arcus anzutreffen.

Kunst
Ein Leben zwischen Asche und beeindruckenden Berglandschaften hat die Inspiration der Rakshuk stark angekurbelt. Sie sind trotz krallenbewährter Hände dazu fähig beeindruckende Werke aus Glas zu erstellen und damit eifrigen Handel zu treiben. Vor allem die Elfen, mit ihrem Sinn für alles Schöne, haben einen Narren an rakshukschen Arbeiten gefressen. Auch andere Handwerksarbeiten zeugen von hoher Qualität. Außerhalb Animas wird es leider nur noch in Tragalùn beeindruckende Glasbläser geben, denn nirgendwo sonst findet sich genügend Material und Hitze für diese Kunstfertigkeit.

Auch Behausungen werden gerne bemalt und mit handgewebten Stoffen geschmückt. Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie feinsinnig diese grobschlächtig wirkenden Wesen arbeiten. Besonders wenn sie nach getaner Arbeit ihr Werkzeug liegen lassen, um sich anschließend in eine ordentliche Prügelei zu stürzen. Auch architektonisch können sie sich stolz zeigen, vor allem da sie es geschickt schaffen in den verschiedensten Biotopen gut versteckte Behausungen anzufertigen. Selbst wenn sie nur eine Höhle behausen, kommen sie irgendwann auf den Geschmack mit Hammer und Meißel Formen in die Wände zu arbeiten, die alte Geschichten über ihr Volk und den Feuerberg zu erzählen.

Musisch sind die Echsenmenschen hingegen weniger begabt. Große Trommeln und vereinzelte Flöten sorgen zwar für Tanzstimmungen, doch gibt es dazu keine Texte und auch keine Noten. Ihre Musik ist impulsiv und vor allem intuitiv, müssen sie doch ihre Stücke improvisieren um zu begeistern. 

Sprache
Die Sprache der Rakshuk wird „Krem“(orangered) genannt und wird von allen Stämmen gleichermaßen gesprochen. Allerdings gibt es verschiedene Dialekte, die das Miteinander aber nicht weiter beeinträchtigen. „Krem“ ist eine sehr tierisch angehauchte Sprache, sodass kehliges Fauchen ebenso häufig Verwendung findet wie keckernde Geräusche. Auch gewisse Schreie haben ihre Bedeutung in der Welt der Rakshuk was zur Folge hat, dass viele Fremde sie einfach als primitive Tiermenschen betrachten. 
„Krem“ ist eine sehr schwierig zu erlernende Sprache die vor allem auch nur deswegen funktioniert, weil die Echsenmenschen gewisse Anatomien von Tieren aufweisen und nur durch diese bestimmte Laute ausgedrückt werden können. 
Allerdings sprechen die Rakshuk auch die allgemein bekannte Sprache „Arcum“ die in ganz Arcus gesprochen wird, wenn auch mit teilweise üblem Akzent. 

Namensgebung
Die Namen der Rakshuk bauen sich zunächst aus dem Namen des Stammes, dem Namen der Mutter (bei Töchtern) oder des Vaters (bei Söhnen) und schlussendlich dem eigentlichen Namen des Rakshuk auf. Dabei werden meist Konsonantenreiche mit Fauch und Knurrgeräuschen durchsetzte Namen verwendet, die kein anderes Volk aussprechen kann. Da dieses Volk aber sehr zurückgezogen lebt, ist ihnen dies gleichgültig. Der Name eines Neugeborenen wird entweder vom Vater oder der Mutter bestimmt, je nach Geschlecht. Häufig einigen sie sich aber auch gemeinsam.

Kampfkunst
Viele sehen in den Rakshuk bösartige Kreaturen mit noch viel bösartigeren Waffen. Äxte Morgensterne, Hämmer... all jene Waffen die viel wiegen und dementsprechend viel Schaden anrichten werden den Echsenmenschen zugeschrieben, allerdings stimmt dies nur teilweise.
Es gibt nämlich nicht wenige unter ihnen, die sich auch auf leichtere Waffen, wie Kurzschwerter, Dolche oder ihre eigenen Krallen verlassen. Stangenwaffen oder Armbrüste wird man hier aber auch finden, denn eines stimmt: Rakshuk lieben es zu kämpfen. Es ist eine spannende Abwechslung unter Seinesgleichen und eine lebensnotwendige Strategie zur Erhaltung der eigenen Art. Dementsprechend interessieren sich Echsenmenschen auch sehr für die Waffen anderer Völker, benutzen diese, optimieren sie oder befriedigen ihren Sammeltrieb.

Eine Waffenart sticht hierbei besonders hervor, allerdings kann diese nur mit Hilfe von Vulkanerz des Shuk geschmiedet werden. Diese Klingen sind durchgehend Schwarz. Sie sind sehr leicht mit Feuermagie aufzuladen, allerdings mit keiner anderen Magie. Sind sie verzaubert bilden sich Lavaähnliche Adern auf ihren Oberflächen, welche beginnen zu leuchten, sollte die Verzauberung aktiv sein. Allerdings sind die Rakshuk leider nicht dazu in der Lage Verzauberungen wirken.

Immunitäten
Rakshuk sind gegen viele Giftstoffe gewappnet, so können sie den Rauch und die Asche des Vulkans auf dem sie leben einfach verarbeiten. Auch einige andere Gifte zeigen bei ihnen keinerlei Wirkung, da ihr Immunsystem so gut funktioniert. Darüber hinaus haben sowohl die Kralle des Tieres als auch der Vampirismus keine Chance bei den Rakshuk zu wirken.
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